kleine Ankuendigung zur “Middle East Post”

Mai 15, 2008

Ziad Khalid Abu Zayyad ist kein Diskussionspartner fuer mich, da er sich weigert, als faktische Argumente nur Aussagen zuzulassen, die nicht faktisch widerlegt werden koennen und seinen “Glaubenssaetzen” per definitionem Wahrheitscharakter zuspricht.

Zu diesen Glaubenssaetzen gehoert offensichtlich, dass der Sechs-Tage-Krieg eine Aggression Israels gewesen sei, wofuer Israel dringend Wiedergutmachung leisten muesse.

Ich lasse den Link in meiner Blogroll, weil seine Texte ein gutes Beispiel fuer typische palaestinensische Haltungen sind: die Opfermentalitaet, das Gefuehl, die Wahrheit fuer sich selbst gepachetet zu haben, die Nonchalance, mit der Realitaet und Geschichte verleugnet und umgeschrieben werden koennen und dazu, wie ein Reklameschild um den Bauch gehaengt, der Anspruch ein “moderater” Gespraechspartner zu sein, weil er Selbstmordattentate nicht direkt, sondern nur indirekt rechtfertigt. Leider gibt es immer noch viele Israelis und Juden, die in ihrer Sehnsucht nach Frieden, auf derartiges Gesuelze hereinfallen.


Schnulze in der taz

Mai 15, 2008

und was zwischen den Zeilen deutlich zu lesen ist, wenn man nicht gar zu voreingenommen ist.

Auch wenn die taz natuerlich nur Israel die Schuld zuweisen will, dass Romeo und Julia nur unter Schwierigkeiten zusammeleben koennen, im Text selber finden wir Hinwesie, dass das so gar nicht ist:

Jasmin liess sich nach muslimischem Recht trauen, und hat damit Familienrecht der Sharia akzeptiert. Ob sie auch zum Islam uebergetreten ist, kann ich nicht beantworten, aber ich wuerde “Also bist du eine von uns” als entsprechenden Hinweis sehen. Jasmins Eltern haben die Beziehung trotzdem sofort akzeptiert, Osamas Eltern nicht.

In Ramallah konnte Osama nicht in Ruhe leben und arbeiten, weil er von den pal. Sicherheitskraeften behelligt wurde: “Polizisten der Fatah nahmen mich fest”, sagt Osama mit schwerer Stimme. “Sie verprügelten mich und rasierten mir meine Haare ab.” Warum, weiß er nicht. Vielleicht wegen seiner Ehe mit einer Israelin. Vielleicht aber auch, weil Osama nicht taktieren wollte. In Israel scheint Jasmin keinen derartigen Schikanen ausgesetzt worden zu sein.

Checkpoints und Armeekontrollen gab es auch vor dem Bau der Sperranlage in Jerusalem und zwar tendenziell mehr und haertere. Man erinnere sich an die Terrorwelle von 2001 bis 2002! Wenn Osama nach seiner Verurteilung in Atarot zu arbeiten konnte, dann heisst das, dass Checkpoints fuer ihn kein derartig unueberwindliches Hindernis sind. Hier wird offensichtlich etwas frisiert.

Worum es der taz und ihren Lesern wirklich geht, wird zum Schluss sehr deutlich, Schuldumkehr: Deutschland, das einstige Nazi-Land soll dem Land der Opfer, Israel, moralisch weit ueberlegen sein:

Was für ein Happy End das wäre: Das Land der einstigen Nazi-Täter gewährt der Tochter einer Holocaust-Überlebenden und ihrem Mann Zuflucht.

Nur leider ist auch Deutschland (wie jeder Staat) nicht irrational genug, ohne Pruefung jedemn Romeo und jeder Julia Aufenthaltsgenehmigungen zu erteilen…

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Kaffeesatz III - die grossen Zusammenhaenge

Mai 15, 2008

Gestern hat eine Katjusha in Ashkelon getroffen: Ein Einkaufszentrum, in dessem oberen Stock eine Mutter-Kind-Klinik untergebracht ist. Wie durch ein Wunder gab es keine Toten, sondern “nur” Verletzte. Unter den vier schwer Verletzten befindet sich eine junge Mutter und ihre Babytochter. Weitere 11 Personen (wahrscheinlich auch ueberwiegend Frauen und Kinder) erlitten mittelschwere Verletzungen.

Dazu muss man die israelische Skala ein bisschen erlaeutern:
lebensgefaehrlich - wird meistens nur als Umschreibung fuer “noch nicht klinisch tot” verwendet. Wenn jemand eine solche Verletzung lebend uebersteht, spricht man von einem Wunder.
schwer - fuer alle Verwundungen, die zwar lebensgefaehrlich sind, aber eine reale Chance zum Ueberleben beinhalten.
mittel - Verletzungen, die das Leben nicht bedrohen, aber bleibende Schaeden nach sich ziehen, die den Betroffenen daran hindern, je wieder ein ganz normales Leben zu fuehren. (Verluste von Gliedmassen, Laehmung, Erblindung, Hoerverlust etc.)
leicht - alle anderen physischen Verletzungen. Vom Verlust eines Auges, Fingern oder der Hoerfaehigkeit in einem Ohr bis zur Schnittwunde
Schock - jede nicht physische Verletzung. Menschen, die solche Traumata erlebt haben, koennen oft ueber Jahre hinweg nicht normal leben.

Jede Rakete, die aus dem Gazastreifen abgeschossen wird, hat das Potential zu toeten und zu verletzen. Israelis, die in Raketenreichweite um den Gazastreifen herum leben oder sich dort aufhalten, werden alle einem andauernden Spiel von russischem Roulette unterzogen.

Aus Hamas’ Sicht war die Rakete gestern ein grosser Erfolg. Wir wissen ja schon, dass jedes verletzte Kind, jede ermordete Grossmutter im Gazastreifen gefeiert wird. Darueber hinaus ist die gestrige Raketen natuerlich auch in Feier zum 60jaehrigen Bestehen Israels und in Bushs Besuchs- und Redenprogramm eingeschlagen.

Ich bin davon ueberzeugt, dass die Anweisungen fuer die Raketen in diesen Tagen (im besonderen fuer die Katjusha mit ihrer groesseren Reichweite) aus Teheran kamen. Hamas hatte ja auch schon angekuendigt, dass sie Israel fuer Nicht-Akzeptanz des Waffenstillstandsabkommen (das voellig unnehmbare Forderungen enthaelt, also gar nicht akzeptiert werden sollte) mit harten Aktionen bestrafen wuerden, dass Praesident Bush sich auf einen lauten Empfang vorbereiten solle, usw.

Mit anderen Worten, Iran fuehlt sich stark genug oder ist sich der Schwaeche von USA und Israel sicher genug, um Provokationen einsetzen zu koennen. Die Schwaeche von Israel und USA soll vorgefuehrt werden, um die arabischen Staaten zu demoralisieren, die ja gerade im Libanon wieder vorgefuehrt bekommen haben, dass der Westen ausser ein paar Worten wenig zu bieten hat, wenn es darum geht, Terrororganisationen entschlossen gegenueber zu treten.

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Alibijuden: Akiva Eldar

Mai 15, 2008

Eigentlich brauche ich nur Akiva Eldars eigene Worte zu verlinken, um zu belegen, dass er die Funktion eines Alibijuden erfuellt und voller Stolz uebernommem hat. Um es meinen Lesern einfacher zu machen, uebersetze ich Kernpassagen ins Deutsche:

Der israelische Botschafter in einer wichtigen europaeischen Hauptstadt hat mir einmal gesagt, dass David Grossman, dessen Artikel oft in der lokalen Presse erschienen und ich ihm seine Aufgabe verunmoeglichen wuerden. Er beschwerte sich, dass ihm jedes Mal, wenn er Israelkritiker wegen ihrer “anti-israelische” Haltung, wie er es nannte, angreifen wuerde, entgegnet wuerde, unsere Artikel seien noch viel kritischer. John Mearsheimer und Stephen Walt zitieren mich in ihrem umstrittenen Buch “The Israel Lobby” als einen der israelischen Journalisten, dessen Kritik der Besatzung sogar noch schaerfer sei als ihre eigene.

Der prominente israelische Kolumnist Nahum Barnea schrieb in einer Veroeffentlichung des Israel Democracy Institue im November 2000, “es gibt israelische Reporter, die den “Lynch Test” nicht bestehen”. Das sind die Journalisten, schrieb er, die sich nicht dazu ueberwinden konnten, die Araber zu kritisieren, als zwei Israelis von einem Mob in Ramallah brutal ermordet wurden. Barnea, der letztes Jahr den Israelpreis fuer Journalismus erhalten hat, argumentierte weiter, dass unsere Unterstuetzung der palaestinensischen Position absolut sei. Er schlussfolgerte: “Sie haben ein Sendungsbewusstsein.” Ich fuehlte mich geehrt, als einer dieser Journalisten aufgefuehrt zu werden, zusammen mit meinen guten Kollegen Gideon Levy und Amira Hass.

Ich bekenne mich schuldig im Sinne der Anklage. Ich bin ein Journalist mit einer Sendung und mit einer Menge Leidenschaft. Kein Israeli, der ein Gewissen hat, im besonderen einer, der die Lage vor Ort jeden Tag aus der Naehe sieht, kann vom neutralen Blickwinkel des objektiven Beobachters ueber die Besatzung schreiben. (…)

Nicht nur solche, die vom rechten Fluegel kommen, wie Ehud Olmert, nennen mich und andere wie mich “Israel hassende Linke”. Shimon Peres sieht uns ebenfalls als eine Gang von Defaitisten, denen juedisches Bewusstsein abgeht. (…) Mir bleibt nur uebrig, mir Trost bei meinem aegyptischen Taxifahrer zu holen.

Beeindruckend, nicht wahr?! Da haelt Eldar selber in unzweideutigen Worten fest, dass er weder neutral noch objektiv schreibt und das auch gar nicht vor hat, weil er die Sendung hat, die Palaestinenser absolut zu unterstuetzen. Dass er vom gesamten politischen Spektrum (ausgenommen der kleine linksradikale Kreis von Alibijuden) in Israel abgelehnt wird, stoert ihn nicht, solange er irgendeinen Araber finden kann, der ihn liebt.

Kein Wunder bei solchen Gestalten, dass Ha’aretz auch die pal. Zeitung in Israel genannt wird. Ich lese zugegebenerweise nur in der englischsprachigen Ausgabe, so dass ich die hebraeische Ausgabe nicht beurteilen kann, aber ich finde es bedenklich, dass Lisa hier die Zeitung so beschreibt:

Israels wichtigste Tageszeitung im breiten Format. In Israel gilt es als Binsenweisheit, dass sich zwar niemand leisten kann, Ha’aretz ignorieren, sehr wenige sie aber tatsaechlich lesen. Sie ist ein serioeses Blatt, in einem Hebraeisch geschrieben, das mich immer noch gelegentlich zum Woerterbuch greifen laesst und hat eine erklaerte Agenda, links von der Mitte. Fuer Intellektuelle und Politiker ist sie eine notwendige, taegliche Lektuere.

Ha’aretz kommt somit eine wichtige Funktion dabei zu, in Akademikerkreisen fuer die einheitliche linke Haltung zu sorgen.

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Mal wieder ein Leserbrief an die NZZ

Mai 14, 2008

Weil es diesmal um einen nicht allzu politischen Punkt geht, mache ich mir leise Hoffnungen auf eine Reaktion:

Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,

in der Einleitung zu diesem Artikel “Kriegerische Stationen des Staates Israel” steht:

Heute begeht Israel offiziell seinen 60. Geburtstag. Für die Juden in aller Welt ist dies ein Grund zum Feiern. Am 14. Mai 1948 rief David Ben-Gurion, später der erste Ministerpräsident Israels, den jüdischen Staat aus.

Das ist so nicht richtig. Israel begeht seinen Unabhaengigkeitstag ebenso wie alle anderen Feste nach dem juedischen Kalender und nicht nach der gregorianischen Zeitrechnung. Dementsprechend feiert Israel offiziell seinen Unabhaengigkeitstag am 5. (dargestellt durch den Buchstaben Heh mit dem Zahlen wert 5) Ijar. Dieses Datum fiel 1948 auf den 14. Mai, aber dieses Jahr auf den 10. Mai. Weil das ein Shabbat war, wurden die Feiern auf den 8. Mai vorgezogen.

Koennten Sie das bitte korrigieren?

Mit freundlichen Gruessen


Sind “moderater Palaestinenser” und “Heuchler” Synonyme?

Mai 13, 2008

Ich will die Frage noch nicht endgueltig beantworten, tendiere aber dazu, sie zu bejahen. Ziad Khalil Abu Zayyad, mit dem ich auf seinem Blog auch schon zu diskutieren versuchte, ist ein gutes Beispiel:

Er stammt aus einer alteingesessenen pal. Familie. Man muss sich immer wieder mal klarmachen, dass die pal. Gesellschaft immer noch nach feudalen Prinzipien verfasst ist. Pal. Politiker in den hoeheren Raengen stammen in der Regal aus solchen Notabelnfamilien. Beispiele: Arafat selber gehoerte zu den Husseinis (wie der beruechtigte Mufti und natuerlich auch Faisal Husseini mit dem entlarvenden letzten Interview). Nusseibeh nimmt gar in Anspruch, dass seine Familie schon mit Mohammed in Jerusalem eingetroffen sei.

Ein Onkel von unserem Ziad, nach dem dieser wahrscheinlich benannt wurde, hatte auch schon politische Aemter in der PA inne. Er sass als Repraesent des Jerusalemer Districts im PLC, der pal. gesetzgebenden Versammlung. Sein Neffe bereitet sich offensichtlich auch auf eine politische Karriere vor, wie sein Studium der Politikwissenschaften nahelegt. Anthony Robbins hat zumindest bei Ziad mE ganz richtig einen potentiellen, kuenfitgen Palaestinenserfuehrer herausgepickt.

Sein letzter Beitrag Sixty Years of Nakbah and Israel Independence Day ist aber wieder mal ein ungenierter Griff in die Rumpelkiste pal. Propaganda. Er hat dann auch noch die Stirn, sich beleidigt zu geben, weil ich das “cheap propaganda” nenne…

Auch seine Haltung zum Iran scheint mir charakteristisch in ihrem widerspruechlichen Ansatz. Der Hauptpunkt auch bei Ziad scheint zu sein, dass es gegen Israel geht. Dann ist er bereit, sich auch dem Iran anzubiedern, obwohl er mit Sicherheit viel besser weiss als ich, was ihn und Familien wie die seine unter einem iranisch affilierten Regime, wie es die Hamas im Gazastreifen betreibt, erwarten wuerde.

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Alibijuden in der ZEIT

Mai 13, 2008

Die ZEIT hat wie vorausgesehen Ilan Pappe einen Text zum 60. Unabhaengigkeitstag schreiben lassen. Den tue ich mir aber nicht an. Den Inhalt kann sich jeder auch ohne Lektuere vorstellen, wenn man sich die Homepage des Herrn ansieht, die mit zwei pal. Fahnen und typischen pal. Ikonen (alter Mann mit Schluessel, Felsendom etc.), geschmueckt ist. Unter “Links” werden die notorische antisemitischen Seiten, Counterpunch und Electronic Intifada, als Nachrichtenquellen angeboten.

In Israel ist Pappe voellig diskreditiert, gerade auch von Linken.

Jetzt stellt sich nur die Frage, was ein schlechteres Licht auf die ZEIT werfen wuerde: Dass sie keinerlei Ueberpruefung des Autors unternimmt, bevor sie ihre Seiten fuer dessen Texte oeffnet oder dass sie Pappe nicht in Unkenntnis sondern gerade wegen dessen pathologischem Hass auf Israel als Autoren fuer diese Reihe zur “Feier” des 60. Unabhaengigkeitstags gewaehlt hat.

Entweder der Antisemitismus oder die Verbloedung oder beides zusammen ist in der Mitte der deutschen Gesellschaft angekommen.

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Was geht uns Israel an?

Mai 12, 2008

Joshuapundit hat zum 60. Unabhaengigkeitstag einen langen Text verfasst, der mir so gut gefaellt, dass ich ins Deutsche uebersetzt habe:

Israel feiert also seinen 60. Geburtstag…

Um diese Zeit halten anscheined viele Leute fuer angesagt, sich gedruckt und laut dauerber zu wundern, ob das Land ueberleben kann oder ob es ueberleben sollte.

Im Besonderen gibt es einen sehr grosszuegig finanzierter Versuch, die Geschichte umzuschreiben und der Beziehung zwischen den USA und Israel die Legitimation zu nehmen. Wenn man einigen dieser Leute zuhoert, dann ist Israel der Knackpunkt der Probleme, die wir mit der muslimischen Welt haben, und alles waere in bester Ordnung, wenn wir “ausgewogener”, soll heissen mehr pro-Araber waeren und unsere Unterstuetzung fuer diese aggressiven und halsstarrigen Juden reduzieren wuerden.

Andere verbreiten, dass Israel nicht ueberleben kann, ausser wenn es sich in eine nicht verteidigbare Enklave zurueckzieht und weitere Laendereien im Nahen Osten judenfrei werden, und vielleicht nicht einmal dann. Sie haben vergessen, dass Israel in der Vergangenheit schon bei schlechtere Chancen gewonnen hat. Sie sehen auch die grimmige Ironie in der Ermunterung, Israel solle sich “fuer Frieden” auf Grenzen zurueckziehen, die die Vernichtung des Landes und seiner Bevoelkerung wahrscheinlicher machen.

Aber lasst uns einen objektiven Blick darauf werfen. Also was? Was fuer einen Unterschied macht es fuer uns hier in Amerika, was Israel geschieht? Warum sollte uns das kuemmern? Warum ist das, was Israel passiert, wichtig fuer die USA? Wenn Israel nicht mehr existieren wuerde, machte das einen Unterschied?

Sehr legitime Fragen, besonders da viele Menschen die richtigen Antworten darauf nicht kennen. Den Rest des Beitrags lesen »


Kaum lege ich eine Nachrichtenpause ein

Mai 11, 2008

veraendert sich die politische Landschaft in unserer Region.

Diesmal hat sich die Hisbollah ein Beispiel an Hamas’ Machtuebernahme vor einem Jahr genommen und Beirut mit Waffengewalt eingenommen.

We have heard for many years from an array of journalists, scholars, and pundits that Hamas and Hezbollah are complicated social movements that employ violence in the service of their political goals, and that they are therefore susceptible to diplomatic engagement. Such tropes about Hamas have become standard — that there should be a Fatah-Hamas unity government, that Israel should diplomatically engage Hamas, that Hamas’s victory in the Palestinian elections make the group a legitimate political player, etc. — and likewise, similar claims are made about Hezbollah’s role in Lebanon: that it is a legitimate representative of the Shia, that it can be negotiated with, that, like Hamas, the magic elixir of political integration will dissuade Hezbollah from its traditional behavior, which is to terrorize and dominate any system in which it participates.

The Hezbollah rampage in Lebanon that we are witnessing should make it obvious to any sentient observer that Hezbollah’s claims to democratic political legitimacy have always been intended only to manipulate the credulous. Participation in politics requires the willingness to persuade your foes, to compromise, to stand down when you don’t get your way. But there is no record of Hamas or Hezbollah ever observing such restrictions: the moment Hezbollah was confronted with political pressure, it responded not within the political sphere, but with warlordism — with an exhibition of violence intended to make clear not just that Hezbollah is the most powerful force in the country, but that challenging it will result in its enemies’ humiliation and dispossession. In the streets of Beirut, with Kalashnikovs and RPGs, Hezbollah is making it abundantly clear that its participation in Lebanese politics ends when Hezbollah is asked to submit to the state’s authority. How many more Middle East “experts” are going to proclaim that the answer to Islamic supremacism is dialogue and political integration?

zitiert aus Noah Pollak in Commentary: The Lesson of Lebanon (erster Link)

Auch Khaled Abu Toameh sieht das in der Jerusalem Post aehnlich:

Many Arab analysts see the events in the Gaza Strip and Lebanon as part of a conflict between two camps in the Arab world - one supported by Teheran and Damascus, and the other openly affiliated with the US.

The Iranians and Syrians are using their proxies in Hizbullah and Hamas to undermine the “moderate” Arabs and to thwart what they see as Washington’s attempts to consolidate its “hegemony” in the Middle East.

“The conflict in Lebanon is not between Sunnis and Shi’ites as the moderate Arabs claim,” notes Abdel Bari Atwan, editor-in-chief of the London-based Al-Quds Al-Arabi daily. “Rather, it’s a conflict between a program of resistance [against Israel] and a program of surrender. This is a conflict between those who have sided with the US in its wars against the Arabs and those who are on the other side. This is a conflict between those who defeated and humiliated Israel and those who were defeated by Israel.”

Hamas has succeeded in creating an Islamic state in the Gaza Strip that is largely dependent on Iran and Syria for survival. And Hizbullah is now on its way to turning Lebanon into an extremist country that is controlled via remote control by Bashar Assad and Mahmoud Ahmadinejad.

In both cases, the Iranians are providing the money and arms, while the Syrians are serving as couriers and facilitators.

Solange der Iran nicht ernsthaft angegangen wird, ist jede Nahostdiplomatie ziemlich obsolet, als wuerde ich staendig den Boden im Badezimmer aufwischen, aber nie den Hahn zudrehen…


ueberraschender Besuch am Unabhaengigkeitstag

Mai 11, 2008

Wie es sich gehoert, haben wir den Unabhaenigkeitstag grillend verbracht und zwar im Yatirwald,

zusammen mit einer Arbeitskollegin von mir, ihren Kindern und ihrem Hund. Alle hatten viel Spass, vor allem aber der Hund, weil wir natuerlich viel zu viel Fleisch dabei hatten und unmoeglich alles selber essen konnten

.

Am Nachmittag packten wir Kinder, Grill und Zelt wieder zusammen und fuhren nach Hause. Kaum war ich durch die Tuer getreten, klingelte mein Handy: Ein Mitblogger von FdoG meldete, sie seien in der Gegend. Ich bat sofort darum, sie moechten doch vorbeikommen. Meinem Mann konnte ich gerade noch zurufen: “Wir bekommen Gaeste.” da entwischte er schon ins Schwimmbad, um sich den Grillgeruch abzuschwimmen. (Grillen ist bekanntlich Maennersache.) Unsere Gaeste waren voellig ausgehungert, also fuetterten wir sie erstmal, mit allem, was die Kueche zu bieten hatte. Den Maedchen hat das Servieren sehr viel Freude gemacht und mir die persoenliche Bekanntschaft.

Nach dieser Erfahrung wuerde ich behaupten, dass der pro-israelische, politische Blogger offensichtlich maennlich, mindestens 1.80 gross und ca. 15 Jahre juenger als ich ist.