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	<title>Kommentare zu: Mutterliebe</title>
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	<description>was so eine Perspektive ausmacht...</description>
	<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 14:43:26 +0000</pubDate>
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		<title>Von: mischpoke</title>
		<link>http://beer7.wordpress.com/2007/01/29/mutterliebe/#comment-259</link>
		<dc:creator>mischpoke</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2007 11:17:15 +0000</pubDate>
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		<description>Echt ich bin beeindruckt, ich komme nicht dazu solche Bücher zulesen, muss mich auf meine Kursliteratur die in meinem Fall gerade um Museen geht beschränken.Nun ja ich handle das Thema dann praktisch ab. Liebe Grüsse an Euch Beide (Bei uns ist heute nu der letzte januargeburtstag und dann erst mal 15 Tage Ruhe :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Echt ich bin beeindruckt, ich komme nicht dazu solche Bücher zulesen, muss mich auf meine Kursliteratur die in meinem Fall gerade um Museen geht beschränken.Nun ja ich handle das Thema dann praktisch ab. Liebe Grüsse an Euch Beide (Bei uns ist heute nu der letzte januargeburtstag und dann erst mal 15 Tage Ruhe <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /></p>
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		<title>Von: beer7</title>
		<link>http://beer7.wordpress.com/2007/01/29/mutterliebe/#comment-258</link>
		<dc:creator>beer7</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2007 10:24:39 +0000</pubDate>
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		<description>Lila, wenn Du noch einmal Buechersammlungen angeboten bekommst, koenntest Du dann bitte an mich denken? 
Die Bibiliothek der BGU ist sicher nicht so gut wie Haifa, aber ich kann sie bisher nicht nutzen. Fuer Nichtangehoerige der Uni ist sie eine reine Standbibliothek und schliesst ihre Tore um 20:00. Da bringe ich aber erst die Kinder ins Bett...

Was ich noch fragen wollte, ich dachte, Du bist Kunsthistorikerin? Hast Du auch Psychologie oder Paedagogik studiert?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lila, wenn Du noch einmal Buechersammlungen angeboten bekommst, koenntest Du dann bitte an mich denken?<br />
Die Bibiliothek der BGU ist sicher nicht so gut wie Haifa, aber ich kann sie bisher nicht nutzen. Fuer Nichtangehoerige der Uni ist sie eine reine Standbibliothek und schliesst ihre Tore um 20:00. Da bringe ich aber erst die Kinder ins Bett&#8230;</p>
<p>Was ich noch fragen wollte, ich dachte, Du bist Kunsthistorikerin? Hast Du auch Psychologie oder Paedagogik studiert?</p>
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		<title>Von: Lila</title>
		<link>http://beer7.wordpress.com/2007/01/29/mutterliebe/#comment-257</link>
		<dc:creator>Lila</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2007 10:20:38 +0000</pubDate>
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		<description>Und mir haben gerade zwei Familien die Büchersammlungen der seligen Großeltern angeboten, nein sogar drei!, und ich habe abgelehnt. Mein Haus ist voll. Mehr Bücher kann ich beim besten Willen nicht unterbringen. Allerdings genieße ich auch die UB von Haifa. Die ist einfach unerschöpflich. Ich habe da die Dissertation meines alten Deutschlehrers gefunden, wirklich eine abgelegene Scharteke über eine rheinische Heilige des Mittelalters. Da findet man fast alles.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und mir haben gerade zwei Familien die Büchersammlungen der seligen Großeltern angeboten, nein sogar drei!, und ich habe abgelehnt. Mein Haus ist voll. Mehr Bücher kann ich beim besten Willen nicht unterbringen. Allerdings genieße ich auch die UB von Haifa. Die ist einfach unerschöpflich. Ich habe da die Dissertation meines alten Deutschlehrers gefunden, wirklich eine abgelegene Scharteke über eine rheinische Heilige des Mittelalters. Da findet man fast alles.</p>
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	<item>
		<title>Von: beer7</title>
		<link>http://beer7.wordpress.com/2007/01/29/mutterliebe/#comment-251</link>
		<dc:creator>beer7</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2007 22:20:41 +0000</pubDate>
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		<description>Lila,

das muss ich morgen am anderen Computer richten. Das Teil, mit dem ich jetzt arbeite, ist diesen Feinheiten nicht gewachsen. Natuerlich haette ich noch warten koennen, bis ich auf "Veroeffentlichen" druecke, aber ich dachte, um die Zeit schaut eh' niemand mehr herein. Wie man sich taeuschen kann!

Vielen Dank fuer die Literaturtips, ich werde schauen, was ich finden kann. Ich war waehrend meines Studiums hin und weg von den Annalisten. Ich finde es spannend, Buecher nach langer Zeit wieder zu lesen und die Eindruecke zu vergleichen. Vor allem aber sitze ich hier bibliotheksmaessig ziemlich auf dem Trockenen udn "recycle" daher meinen Buecherschrank.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lila,</p>
<p>das muss ich morgen am anderen Computer richten. Das Teil, mit dem ich jetzt arbeite, ist diesen Feinheiten nicht gewachsen. Natuerlich haette ich noch warten koennen, bis ich auf &#8220;Veroeffentlichen&#8221; druecke, aber ich dachte, um die Zeit schaut eh&#8217; niemand mehr herein. Wie man sich taeuschen kann!</p>
<p>Vielen Dank fuer die Literaturtips, ich werde schauen, was ich finden kann. Ich war waehrend meines Studiums hin und weg von den Annalisten. Ich finde es spannend, Buecher nach langer Zeit wieder zu lesen und die Eindruecke zu vergleichen. Vor allem aber sitze ich hier bibliotheksmaessig ziemlich auf dem Trockenen udn &#8220;recycle&#8221; daher meinen Buecherschrank.</p>
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		<title>Von: Lila</title>
		<link>http://beer7.wordpress.com/2007/01/29/mutterliebe/#comment-250</link>
		<dc:creator>Lila</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2007 22:05:53 +0000</pubDate>
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		<description>Kleiner Tip zur besseren Lesbarkeit: setz die Links doch direkt in die Schlüsselworte ein, sonst springt das Auge verzweifelt hin und her...

Badinter ist da glaub ich nicht die richtige Lektüre, denn bei ihr geht es weniger um Aggression, mehr um Gleichgültigkeit und Vernachlässigung - und sie ist von der Emotionalisierung des Mutter-Kind-Bondings, das mit Rousseau und der bürgerlichen Gesellschaft heraufdämmert, nicht begeistert. Als Anhängerin von Philippe Aries gehört sie zu der Schule der reinen "nurture"-Theorie. M.E. brauchst Du die nicht noch mal zu lesen, es sei denn, Du interessierst Dich gerade ganz doll fürs 18. Jahrhundert. 

Die Sache mit der Aggression und ihrer Geschichte findet sich bei Melanie Klein, ebenfalls jüdisch!, psychoanalytisch verquast - aber von unerfreulicher Ehrlichkeit, wie weit die negativen Gefühle nun mal auch in der schönen Dyade toben. Dann natürlich de Mause, der das endlose Leid prämoderner Kindheit beschreibt, die für längst noch nicht alle Kinder zu Ende ist. 

Auf der anderen Seite der querelle d´enfance stehen Autoren, die in der Mutterliebe eine Konstante sehen, was ebenfalls zu problematischen Ergebnissen führen kann. Sie neigen dann dazu, Mutterliebe zu idealisieren und von Müttern ideale Liebe zu verlangen. 

Aber die relevanteste Lektüre zum Thema Mutter-Kind-Verhältnis, die ich seit langem gelesen habe, war Sarah Blaffer Hrdys Analyse. Eine Soziobiologin, die zu absolut spannenden Einsichten kommt. Das ist eine Lektüre, die mir nicht nur wissenschaftlich, sondern auch für mein eigenes Nähkästchen ein paar neue Impulse gegeben hat.  

Und Bilder zum Thema bei Mideast Youth: http://www.mideastyouth.com/2007/01/26/spiritual-child-abuse/

Ganz übel, wozu Eltern ihre Kinder mißbrauchen. 



Entschuldige, aber das MUSSTE einfach raus. Ist nun mal mein Thema!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kleiner Tip zur besseren Lesbarkeit: setz die Links doch direkt in die Schlüsselworte ein, sonst springt das Auge verzweifelt hin und her&#8230;</p>
<p>Badinter ist da glaub ich nicht die richtige Lektüre, denn bei ihr geht es weniger um Aggression, mehr um Gleichgültigkeit und Vernachlässigung - und sie ist von der Emotionalisierung des Mutter-Kind-Bondings, das mit Rousseau und der bürgerlichen Gesellschaft heraufdämmert, nicht begeistert. Als Anhängerin von Philippe Aries gehört sie zu der Schule der reinen &#8220;nurture&#8221;-Theorie. M.E. brauchst Du die nicht noch mal zu lesen, es sei denn, Du interessierst Dich gerade ganz doll fürs 18. Jahrhundert. </p>
<p>Die Sache mit der Aggression und ihrer Geschichte findet sich bei Melanie Klein, ebenfalls jüdisch!, psychoanalytisch verquast - aber von unerfreulicher Ehrlichkeit, wie weit die negativen Gefühle nun mal auch in der schönen Dyade toben. Dann natürlich de Mause, der das endlose Leid prämoderner Kindheit beschreibt, die für längst noch nicht alle Kinder zu Ende ist. </p>
<p>Auf der anderen Seite der querelle d´enfance stehen Autoren, die in der Mutterliebe eine Konstante sehen, was ebenfalls zu problematischen Ergebnissen führen kann. Sie neigen dann dazu, Mutterliebe zu idealisieren und von Müttern ideale Liebe zu verlangen. </p>
<p>Aber die relevanteste Lektüre zum Thema Mutter-Kind-Verhältnis, die ich seit langem gelesen habe, war Sarah Blaffer Hrdys Analyse. Eine Soziobiologin, die zu absolut spannenden Einsichten kommt. Das ist eine Lektüre, die mir nicht nur wissenschaftlich, sondern auch für mein eigenes Nähkästchen ein paar neue Impulse gegeben hat.  </p>
<p>Und Bilder zum Thema bei Mideast Youth: <a href="http://www.mideastyouth.com/2007/01/26/spiritual-child-abuse/" rel="nofollow">http://www.mideastyouth.com/2007/01/26/spiritual-child-abuse/</a></p>
<p>Ganz übel, wozu Eltern ihre Kinder mißbrauchen. </p>
<p>Entschuldige, aber das MUSSTE einfach raus. Ist nun mal mein Thema!</p>
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