Geschaefte mit Iran
April 25, 2007Iran-Austria 30-bn-dlr agreement, 1st step to export gas to Europe
Die Rate soll einmal bei nur 30 Silberlingen gelegen haben.
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Foto von den Passionspielen im oesterreichischen St. Margarethen vom letzten Jahr
Iran-Austria 30-bn-dlr agreement, 1st step to export gas to Europe
Die Rate soll einmal bei nur 30 Silberlingen gelegen haben.
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Foto von den Passionspielen im oesterreichischen St. Margarethen vom letzten Jahr
In seinem Artikel Hamas-Kämpfer feuern Raketensalve auf Israel uebernimmt Viktor Kocher die Darstellung der Hamas.
Der sog. Waffenstillstand hat nie stattgefunden, im besten Fall kann von einem niedrigeren Niveau des Beschusses gesprochen werden. “Neu” ist ausschliesslich, dass die Hamas sich traut, sich zu den Raketen zu bekennen. Ich wuerde davon ausgehen, dass sie sich durch das Abbroeckeln des Boykotts in Europa ermutigt fuehlt.
Besonders zynisch finde ich die Behauptung:
Die Besetzungsarmee führt unter dem Vorwand der legitimen Durchsetzung der Staatsgewalt jedoch immer wieder massive Interventionen und Verhaftungswellen im Westjordanland durch. Zudem bleibt, wie die Hamas unterstreicht, auch die generelle Blockade gegen palästinensische Städte weiter in Kraft.
In Limasol scheint Herr Kocher zu uebersehen, dass immer wieder Selbstmordattentate vereitelt werden. In Tel Aviv sollte auch zu diesem Pessachfest wieder ein Selbstmordattentat stattfinden. Wenn nun israelische Soldaten die Hintermaenner des Attentats in Jenin verhaften, dann handelt es sich nur um den “Vorwand”, israelische Staatsgewalt zu demonstrieren?
Enzensberger: Schreckens Männer - Versuch über den radikalen Verlierer
(…)
Und im gleichen Maße wie Enzensberger von amoklaufenden Schuljungen, gedemütigten Angestellten oder gehörnten Ehemännern seine These des radikalen Verlierers auf die nationalsozialistische Schreckensherrschaft transformiert – im gleichen Masse abstrahiert er von der ängstlich gewordenen globalisierten Wohlstandsgesellschaft des Westens auf die islamische Welt (die er oft ungenau als “arabische Staaten” bezeichnet). Auch der islamistische Selbstmordattentäter sei ein radikaler Verlierer, auch seine Intention sei ein auf anderer Schuld aufgebauter Selbsthass (natürlich hier insbesondere die Israelis und die Amerikaner): Sein Triumph besteht darin, dass man ihn weder bekämpfen noch bestrafen kann, denn das besorgt er selbst. Dass er nicht nur andere auslöscht, sondern sich selber, ist seine letzte Befriedigung…
(…)
Wie in der westlichen Welt sieht der radikale Verlierer in der islamischen Welt die Fehler für die Unterentwicklungen und Demütigungen ausschließlich bei den anderen; das eigene System wird nie befragt. Enzensberger hält die Mehrheit der 1,3 Milliarden Muslime für durchaus friedlich – dennoch äußert er (nur mühsam einschränkend) die Vermutung, dass rund 7 Millionen derartiger „radikaler Verlierer“ (also “Schläfer”) zum äußersten entschlossen seien (Wolfgang Sofskys Zahl zitierend).
Interessant ist die Parallele zu Fukuyamas These, was die Protagonisten des Islamismus (genauer müsste man wohl Dschihadismus sagen) angeht. Wie der Amerikaner sieht Enzensberger auch, dass die Emigration die psychischen Risiken der Verlierer nicht mindert, sondern verschärft. Unabhängig von ihrer ökonomischen Lage sind die entwurzelten Migranten aus dem arabischen Raum durch die unmittelbare Konfrontation mit der westlichen Zivilisation einem dauerhaften Kulturschock ausgesetzt… Der scheinbare Überfluss an Waren, Meinungen, ökonomischen und sexuellen Optionen führt zum ‚double bind’ von Attraktion und Ablehnung, und die fortwährende Erinnerung an den Rückstand der eigenen Zivilisation wird unerträglich.
(…)
Den Satz habe ich bei Christopher Hitchens
Suck It Up: After the shootings came an orgy of mawkishness, sloppiness, and false sentiment. gefunden und er ueberzeugt mich.
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The grisly events at Virginia Tech involved no struggle, no sacrifice, no great principle. They were random and pointless. Those who died were not soldiers in any cause. They were not murdered by our enemies. They were not martyrs. (…)
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(…) When piffle like this gets respectful treatment from the media, we can guess that it’s not because of the profundity of the emotion but rather because of its extreme shallowness. (…)
(…)
It was my friend Adolph Reed who first pointed out this tendency to what he called “vicarious identification.” At the time of the murder of Lisa Steinberg in New York in 1987, he was struck by the tendency of crowds to show up for funerals of people they didn’t know, often throwing teddy bears over the railings and in other ways showing that (as well as needing to get a life) they in some bizarre way seemed to need to get a death. The hysteria that followed a traffic accident in Paris involving a disco princess—surely the most hyped non-event of all time—seemed to suggest an even wider surrender to the overwhelming need to emote: The less at stake, the greater the grieving.
(…)
Gerade weil der Amoklauf an Virginia Tech so sinnlos war, eignet sich der Vorfall fuer emotionales Hyperventilieren. In anderen Faellen (sei es ein Attentat im Irak, ein Bandenkrieg oder auch ein schwerer Autounfall) muesste man moeglicherweise Schlussfolgerungen ziehen und nach ihnen handeln.
Zahar: Talks don’t mean recognition
Former Palestinian foreign minister Mahmoud Zahar said Monday that if Israel agreed to withdraw from the West Bank and release Palestinian security prisoners, the Palestinians would be obligated to negotiate with Israel, since there would be a national purpose involved, Israel Radio reported.
Zahar emphasized, however, that “negotiations” did not mean recognition of Israel.
In an interview with a Hamas-affiliated Web site, the former minister said that there was nothing preventing talks with Israel, as long as the talks did not involve making concessions.
(…)
Damit wir das auch richtig verstehen:
1) Als Vorbedingung fuer Verhandlungen muss Israel die Forderungen der Palaestinenser erfuellen.
2) Verhandlungen bedeuten keine Anerkennung Israels.
3) Verhandlungen sind solange in Ordnung, wie keinerlei Zugestaendnisse von Seiten der Palaestinenser gemacht werden.
Aus der Sicht der Europaeer muesste sich Israel wohl dafuer bedanken, dass ein Palaestinenser das Wort “verhandeln” in den Mund genommen hat, auch wenn es seines Sinnes voellig entleert wurde.
Wild boars released by Israeli settlers attack Palestinian workers
In Israel gibt es Wildschweine und natuerlich wuehlen Wildschweine gerne in Abfaellen. Die Palaestinensische Nachrichtenagentur ist sich aber nicht zu schade dafuer, selbst dafuer noch israelische Siedler verantwortlich zu machen. Diesmal muessen es ganz unorthodoxe Siedler sein, da sie sich sonst kaum mit der Aufzucht und dem Abrichten von Wildschweinen abgeben wuerden…
Das Foto neben dem Artikel von Ma’an stellt uebrigens den Kopf eines Hausschweins dar, der sorgfaeltig mit einer Keffiya drapiert wurde. Entweder wurde schon mal behauptet, dass israelische Siedler auf diese Weise Palaestinenser beleidigen oder wir werden diesen Vorwurf noch zu hoeren bekommen.
Wo das schoenste Fleckchen Israels liegt, ist heftig umstritten. Also sage ich nur, dass wir an einem sehr schoenen Flecken waren.


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Der Yattir-Forst liegt ca. 30 Autominuten von uns entfernt und ist auch am Unabhaengigkeitstag, wo Israelis selbst auf Verkehrsinseln grillen, nicht ueberlaufen.
Ueber den vorangegangenen Tag mag ich nicht viel berichten. Wie manche wissen, war der Stiefsohn meines Chefs einer der ersten Soldaten, die im Libanonkrieg im letzten Sommer fielen. Sein Buero grenzt an meins und ich kann seine Telefonate mithoeren. Als die Arbeitszeit um 13:00 beendet wurde, zuckte ich jedesmal zusammen, wenn jemand ihm “Chag Samech” (=frohes Fest) wuenschte…
Die Maedchen standen heute frueh auf, obwohl sie wegen des Feuerwerks sehr spaet ins Bett gekommen waren. Um 10:00 waren wir also schon im Wald. Als mein Mann an unseren Stammplatz fuhr, sah ich, dass es dort seit letztem Jahr eine Veraenderung gegeben hatte: Ein Grabhuegel samt Kopfstein war neben den Picknicktischen errichtet worden. Ich sagte meinem Mann, ich wuerde nicht neben einem frischen Grab Picknick machen wollen. Es dauerte eine Weile, bis er ueberhaupt begriff, wovon ich redete. Ich habe im Internet auf die Schnelle nichts ueber die Beerdigungstraditionen der Beduinen finden koennen. Es gibt muslimische Friedhoefe, wir hatten von der Strasse aus zwei sehen koennen. Aber trotzdem scheint sich der Nomadenbrauch, die Toten entlang der Strassen zu begraben, gehalten zu haben. Wer darauf achtet, kann im Sueden an allen Strassen entlang solche Graeber erkennen, auch an der Autobahn Beer Sheva - Tel Aviv. Die Kopfenden sind immer mit einer schmalen, oben abgerundeten Steinplatte markiert, manchmal markiert ein kleinerer Stein auch das Fussende. Nach den Grabhuegeln kann man schaetzen, wie alt ein Grab ist. Nur ein einziges Mal habe ich einen Beduinen gesehen, der bei einem Grab stand, als besuche er es. Viele Israelis sehen diese Graeber nicht. Ich habe schon erlebt, dass Bekannte auf Wanderungen sich ganz unbewusst auf solche Huegel setzen.
Wir fuhren also weiter, tiefer in den Wald hinein bis wir zu einem wunderschoenen Picknickplatz kamen. Wir mussten etwas warten, gerade kam eine Schafsherde vorbei und die drei Schaeferhunde verbellten unser Auto sehr aggressiv.

Wir konnten den Stoerchen zusehen, die sich auf der gegenueberliegenden Wiese niedergelassen hatten.

Mein Mann (Grillen ist Maennersache) machte sich daran, ein ordentliches Feuer zu bauen. Ich stellte in der Zwischenzeit das Zelt und pumpte die Luftmatraze auf. Mein Mann lachte mich aus, aber ich prophezeite, dass er nach dem Essen noch sehr dankbar dafuer sein wuerde und so kam es natuerlich auch. Ganz in der Naehe unseres Plaetze fuehrte ein schmaler Wanderpfad an mehreren kleinen Hoehlen vorbei.

Offensichtlich wurden/werden diese Hoehlen immer noch von Menschen genutzt, die Decken sind schwarz verrusst. Ein tiefes Wasserloch fanden wir auch. Der eine Sonnenstrahl, der gerade noch hinunterreichte, brachte das Wasser zum Glitzern.
Nach dem Grillen und Essen (Schwarma-Spiesschen, geroestete Kartoffeln und natuerlich Salate) legten wir Grossen uns hin und die Maedchen spielten. Sie legten einen Naturspielplatz an, suchten Wanderstoecke und fanden einen leeren Schildkroetenpanzer. Dann weckten sie mich und drehten mir den Panzer als lebende Schildkroete an. Ich war schon halb durch mit meinem Vortrag ueber griechische Landschildkroeten, als ich es merkte.
Es war ein schoener Tag, wenn nur die Nachrichten am abend anders waeren.
Meine Ergebnisse zur umgekehrten Korrelation (wobei Korrelation nicht Kausation ist, wie immer wieder erinnert werden sollte!) zwischen Waffenverbreitung und Gewaltverbrechen widersprechen offensichtlich der Intuition vieler Menschen. Mit meinem Mann habe ich lebhafte Diskussionen zum Thema und auch Yael empfindet meine Ergebnisse als falsch.
Intuitive Einschaetzungen koennen richtig sein, sie muessen es aber nicht zwangslaeufig sein. Oft ist “intuitiv” nichts weiteres als eine Beschreibung fuer Auffassungen, die wir nicht naeher ueberprueft haben und/oder nicht naeher ueberpruefen wollen. Sowohl mein Mann wie auch Yael gehen davon aus, dass die Menschen in den USA zur Gewalt neigen.
Laesst sich so etwas belegen?
Yael verlinkt zu einem Artikel aus den Oberoestreichischen Nachrichten. Der ist nicht sonderlich ernst zu nehmen, vor allem auch, weil er offensichtlich ohne Hintergrundinformationen geschrieben wurde. Dem Amoklauf ging kein Streit mit einer Freundin voraus. Der Taeter hatte keine Freundin und war aufgrund seiner Persoenlichkeitsstruktut auch gar nicht zu einer intimen Beziehung in der Lage.
Das Wort Amok kommt aus dem Malayischen.
The expression “to run amok” derives from the Amok Syndrome associated with Malaysian men among whom it was common in the 1800s and into the 1900s. Amok was a sudden eruption of homicidal violence during which the perpetrator, armed with a Kris (later with guns), would race through the streets in a frenzy, killing any person or animal he came upon. When the attack burned out and ended, the attacker would commonly be in a state of exhaustion and often amnestic for the attack; not infrequently the attacks would end with the attacker’s suicide.
I do not have a citation but recall reading that the attacker believed that his victims would appear as his slaves in Heaven.
Typically the attack was found to have been preceded by a period of pre-occupation, brooding and depression. Further, there was often an incident that evoked extreme shame in the person preceding the attack. In the Malay Honor-Shame culture, intense shame was incompatible with continued involvement in the community.
zitiert aus Honor and Courage
Ich neige dazu, diese Verbindung zwischen ‘Scham’ und Amok zu akzeptieren, nicht zuletzt deshalb, weil ich keine scharfe Trennung zwischen Amoklaeufen und Selbstmordattentaten sehen kann. Offensichtlich koennen auch einige Muslime keinen Unterschied erkennen.
Hier finde ich einen Hinweis, dass auch historisch eine Verbindung von Amok und Islamischen Jihad gesehen wurde:
Im malaiisch-indonesischen Kulturkreis wurde mit der Einführung des Islam im 14. Jahrhundert das Amoklaufen gegen die “Ungläubigen” zu einem Akt religiösen Fanatismus. Der für den Amok-Läufer ja meist drohende Tod wurde dann auch als Allah wohlgefällig betrachtet, im Gegensatz zum Selbstmord, der bekanntlich einem Muslim verboten ist.
Diese Tradition erhielt sich bis in die späten Kolonial-Zeiten, zum Beispiel in den so genannten “Aceh-Morden” an Holländern, ausgeübt von islamischen Fanatikern auf Sumatra sowie in den amok-ähnlichen indirekten Suizidritualen auf den südlichen Philippinen. (Interessanterweise hielt sich der so genannte “Gruppen-Amok”, z. B. als Kampftaktik von Piraten in dieser Region bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts und konnte schließlich nur durch intensive militärische Anstrengungen der Kolonialbehörden gestoppt werden.)
Sobald wir Amok nicht mehr ausschliesslich als sinnloses Massentoeten in einem westlichen Industriestaat definieren, verwischt sich das Bild.
Noch eine methodische Anmerkung: Es ist nachvollziehbar, dass weitere Verbreitung von Waffen mit groesserer Anzahl von Toten und Verletzten bei Amoklaeufen korreliert. Die Korrelation, die ich gefunden habe, dass naemlich Verbreitung von Waffen in umgekehrtem Verhaeltnis zur Haeufigkeit von Gewaltverbrechen steht, bildet keinen Widerspruch. Beides kann zutreffen. Amoktaten sind sehr selten und beeinflussen daher die Statistik von Gewaltverbrechen nur in geringem Mass.
Spielt es eine Rolle fuer unsere Einschaetzung, ob Menschen “sinnlos” durch Amoklaeufer getoetet werden oder “sinnvoll” durch Raubmoerder (nur als Beispiel)? Wenn die Verbreitung von Waffen einerseits unser Risiko erhoeht, von einem Amoktaeter getoetet zu werden, aber gleichzeitig unser Risiko vermindert, einem Raubmoerder zum Opfer zu fallen - wo laegen unsere Praeferenzen? Vielleicht wirkt das voellig Unberechenbare von Amoktaten so angsteinfloessend, dass wir uns entgegen der Statistik entscheiden wuerden? Bei Raubmord neigen viele Menschen wohl zu der Einschaetzung, dass ihr eigenes Verhalten ihr Riskio vermindern kann. (Nicht in bestimmte Gebiete gehen, nicht nach Einbruch der Dunkelheit, nicht allein, sich nicht zur Wehr setzen usw.) Aus aehnlichen Gruenden reagieren Israelis viel mehr auf Tote bei Terroranschlaegen als bei Autonunfaellen.
Nach meiner Blogstatistik habe ich meine Leser nach Noten gelangweilt, bei meinem Versuch, eine Korrelation zwischen der Verbreitung von Schusswaffen und Gewaltverbrechen in einer Gesellschaft zu finden.
Hier noch ein letzter und kurzer Text zum Thema (pdf, English, aber nur vier Seiten lang und sehr akademisch).
Meine persoenliche Schlussfolgerung: Es scheint nur eine schwache Korrelation zwischen verbreitetem Schusswaffenbesitz und Gewaltverbrechen zu geben und diese verhaelt sich umgekehrt zu der Vorstellung, dass Gewaltverbrechen nachliessen, wenn der Besitz von Schusswaffen strenger reglementiert wuerde.
Canada erlebte wie die USA um das Jahr 1993 die hoechste Rate an Gewaltverbrechen. In den USA sind diese aber anschliessend drastisch zurueckgegangen, waehrend sie in Canada nur leicht nachliessen, so dass die Rate der Gewaltverbrechen in Canada etwas beim Doppelten von den USA liegt.
UK: 1998 wurden in England und in Wales neue und sehr strenge Auflagen zu Waffenbesitz eingefuehrt. Vom selben Jahr an begann die Zahl der Gewaltverbrechen drastisch zu steigen und hat sich von 1998 bis 2003 vervierfacht.
P.S. “Right to Carry” bezieht sich anscheinend auf das Recht, eine Schusswaffe verborgen tragen zu duerfen und die Einfuehrung von Permits in immer mehr US Bundesstaaten bedeutet eine Erleichterung und keine Verschaerfung der Waffengesetze.
P.P.S. Der Act von 1994 gegen Semiautomatic Assault Guns ist 2004 ausgelaufen und wurde offensichtlich nicht erneuert.
Canada und UK sind Beispiele fuer Staaten, wo die Gesetze hinsichtlich Schusswaffenbesitz in juengerer verschaerft wurden.
Am Freitag morgen, nachdem ich die Maedchen zur Schule gebracht habe, gehe ich gern auf den Markt. Im Moment ist er gerade besonders reich bestueckt. Es gibt noch Orangen und Mandarinen und schon Pfirsiche, Trauben und Melonen. Erdbeeren sind in Saison. Beim Parkplatz hatte ich Glueck. Ganz nahe am Durchgang zum Markt fuhr jemand gerade weg, als ich kam. Da ich wegen des Gewichts immer mindestens zweimal gehe, spielt die Entfernung eine Rolle fuer mich. Bei den Mengen, die ich einkaufe, sollte man meinen, dass wir Jahre daran essen. Aber gestern haben wir die letzte Tomate und die letzten Gurken gegessen und den Maedchen hatte ich sogar nur jeweils eine halbe Orange einpacken koennen. Es kommt alles weg. Wir essen viel Obst und Gemuese, und ich bin immer wieder mal stolz auf die gesunde Ernaehrung.
Zuhause packe ich dann meine Schaetze aus und fange gleich an zu kochen, waehrend mir das Katerchen um die Beine streicht - er riecht wohl, dass ich auch beim Fischverkaeufer war - und mein Mann im Hintergrund dem Staub zu Leibe rueckt. Das ist auch dringend noetig nach dem Sandsturm vom letzten Dienstag!