Mai 21, 2007
Gestern war es an mir, die Grosse und ihre beste Freundin zum Balletunterricht zu bringen. Die Balletstunde beginnt so knapp nach der Schule, dass es sich nicht lohnt nach Hause zu fahren, aber doch mit soviel Zeit, dass es Unsinn waere, gleich zur Balletschule zu gehen. Die Kinder sind meistens hungrig. Das Schulessen ist wohl nicht allzu schmackhaft. Also gehe ich oft mit ihnen zu einer kleinen Baeckerei auf halbem Weg zwischen Schule und Ballet, lasse sie etwas aussuchen und dann setzen wir uns an eines der Tischchen und reden.
Am Shabbatausgang hatte ich mit unseren Maedchen noch Monopoly spielen wollen, aber die Nachrichten fesselten beide so, dass das Spiel nur sehr halbherzig und kurz ausfiel. Man sah, wie die Kassams auf Sderot fielen, wie Menschen von ihrer Angst berichteten und davon, dass sie nur weg wollten. Die beste Freundin hatte wohl auch etwas mit bekommen. Jedenfalls drehte sich das Gespraech diesmal um Bomben.
Die Grosse fragte mich, welches Zimmer in unserer Wohnung denn das Bunkerzimmer sei. Antwort: Arbeits/Gaestezimmer. Wie alle neueren Wohnungen in Israel hat auch unsere ein befestigstes Zimmer und natuerlich auch die uns gegenueber, wo die Freundin wohnt. Vor ein paar Wochen hatte diese Familie eine groessere Renovierung und Umgestaltung der Wohnung vorgenommen, wobei die Freundin ihr eigenes Zimmer bekam. Vorher hatte sie mit ihrem Bruder das Zimmer geteilt. Ihr neues Zimmer ist im Bunkerzimmer eingerichtet. Das freut sie nun sehr, weil “Mir kann nie etwas passieren, wenn ich schlafe!”
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Kinder und Alltag, Persoenliches |
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Verfasst von beer7
Mai 21, 2007
Gerade bin ich vom Firmenessen zurueck am Computer. An Shavuot ist es Sitte, milchige Speisen zu essen. Die Erklaerung dazu, die mir am Besten gefaellt, lautet: Am Berg Sinai erhielten die Israeliten ja auch die Speisegesetze und erkannten, dass es mit dem Fleisch nicht so ganz einfach ist. Bis auf weiteres hielt man sich daher an milchige Speisen. Fuer mein Teil habe ich Milchspeisen sowieso lieber als Fleisch. Die Vielfalt an Kaese-/Quarkkuchen auch jetzt am Buffet kommt mir sehr entgegen.
Ueberhaupt empfinde ich Shavuot als mein persoenliches Fest, vor allem wegen der Megillath Ruth, die ja zu Shavuot gelesen wird. Mit der biblischen Ruth kann ich mich identifizieren. Auch ich bin aus einem fremden Land gekommen und bin hier eine neue Ehe eingegangen, die im Gegensatz zur ersten mit Kindern gesegnet wurde.

* Wer erkennt das Zitat?
Disclaimer: Natuerlich faengt Shavuot erst morgen abend an und das ist auch gut so. Ich muss noch auf den Markt und die Milchspeisen fuer uns zuhause zubereiten. Den Maedchen mache ich auch wieder Blumenkraenze…
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Persoenliches |
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Verfasst von beer7
Mai 20, 2007
car swarm - A peculiar Palestinian custom of swarming around a car which had recently held Palestinian extremists but which was then blown up by Israel in a targeted killing of the terrorists inside. Often, thousands of Palestinian men will swarm around the destroyed vehicle, looking to retreive bits of flesh from the incinerated “martyrs.” The bodily remains are then paraded around in triumph. Charles generally posts any new car swarm photos as soon as they appear.
zitiert aus lgf dictionary (ja, lgf wie little green footballs)
Ob lfg den Begriff erfunden oder nur verbreitet hat, kann ich auf die Schnelle nicht herausfinden. Hier das juengste Beispiel:
Palestinian Car Swarm Watch
Jemand hat auch schon versucht, einen (kurzlebigen) Blog zum Thema zu machen. Auch dieser Vorfall datiert nach den ersten Berichten ueber dieses Thema bei lfg. Bitte Vorsicht beim Anklicken vor allem des mittleren Links, mir hat es fast den Magen umgedreht.
Als ich mich spontan (wann ist Bloggen nicht spontan?) dazu entschloss, angesichts des heutigen lfg Beitrags ein bisschen zu recherchieren, was eigentlich hinter “car swarm” steckt, hatte ich schon so meine Vermutung, dass wir es mit magischen Handlungen zu tun haben koennten, wie sie auch in christlichen Reliquien gefunden werden koennen. Aus dem dritten lgf Link stammt dieses Zitat:
And if they happen to keep body parts for souvenirs—why, that’s no different from what Christians do with saintly relics.
Eine andere Assoziation, die sich mir aufdraengt, stammt aus Elias Canetti “Masse und Macht”
ein für Canettis Denken zentrales Bild: Den Machthaber als “Überlebenden” - was auch bedeutet, daß jeder Überlebende auf die Toten wie ein Mächtiger auf einen Besiegten herabschaut: Wer überlebt, hat gewonnen, der Blick auf den Toten ist triumphierend. Hinter Canettis Verachtung der Macht steckt nichts anderes als Haß auf den Tod.
(zitiert aus Im Jahrhundert der Barbarei)
Leitmotiv von Der Zauberberg ist die „Sympathie mit dem Tode“. Von ihm verabschiedet sich Thomas Mann in dem Kapitel Schnee mit einem Vorsatz, der als einziger Satz des Romans kursiv gedruckt ist: «Der Mensch soll der Güte und Liebe willen dem Tode keine Herrschaft einräumen über seine Gedanken». (…)
Die Formulierung «Sympathie mit dem Tode» findet sich erstmals in einem Brief an den Bruder Heinrich Mann von 1913 [6]: «Eine wachsende Sympathie mit dem Tode, mir tief eingeboren.» (…)
zitiert aus Hans Castorps Schneetraum
Der “Hass auf den Tod” bei Canetti scheint mir ein sehr juedisches Motiv zu sein, vgl. Choose Life!
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Nahost, Psychologisches, Religionsphilosophie |
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Verfasst von beer7
Mai 20, 2007
Das ist ein Punkt,von dem ich wirklich sehr ueberzeugt bin.
Report: ‘Israel considers aiding Fatah’
Ich kann die Versuchung - der Feind meines Feindes ist mein Freund - kurz nachvollziehen, nur um sie um so entschiedener abzulehnen. Ganz abgesehen von der moralischen Betrachtung:
One case was caught on camera and has since appeared on the Youtube Web site. The film shows several Fatah gunmen shooting
a bearded man in the legs. As the man lies in a pool of blood in the street crying for help, a Fatah gunman approaches him and fires at his head from an automatic rifle, killing him instantly.
(…)
Fatah accused Hamas militiamen of using the same method against its members. Several Fatah and PA security officers who had been abducted by Hamas militiamen were shot in the legs and left to bleed in the street, said a senior Fatah official in Gaza City.
ist es obendrein dumm, eine Organisation zu unterstuetzen, die nicht ueber den noetigen Rueckhalt in der pal. Bevoelkerung verfuegt:
As the events of the past few days have shown, not all the members of the PA security forces and Fatah militias are involved in the fighting with Hamas.
Ahmed Hils, a top Fatah commander in the Gaza Strip, said his group never took a decision to confront Hamas. Fatah, he cautioned, will disown any of its members who take part in the fighting and killing of innocent people.
“Unschuldige Menschen” heisst natuerlich ausschliesslich Palaestinenser. Die Teilnahme an Aktionen gegen isr. Zivilisten wird mit Sicherheit nicht sanktioniert.
Gaza – Ma’an – An Nasser Salah Addin Brigades, the armed group of the Popular Resistance Committees, and Al Mujahideen Brigades of Fatah on Saturday claimed responsibility for launching two homemade projectiles at Sderot.
Und natuerlich handelt es sich nicht nur um einen pal. Buergerkrieg. Laengst sind andere Maechte involviert:
Hamas Traps Israel between Two Options: War or War of Attrition
On Day 6 of the brutal Palestinian factional war and Day 4 of the Hamas missile offensive against southern Israel, two ruthless figures have emerged as the dominant factors in both conflicts: Ahmad Jabari, commander of Hamas Executive Forces, and Jamal Jarah, better known as Abu Obeida, spokesman of Hamas’ military wing.
They are jerking the strings which activate the Palestinian Authority, Israel and Egypt.
Jabari has ousted Hamas PM Ismail Haniyeh and refuses to defer even to Hamas supreme leader Khaled Meshaal in Damascus. He has taken matters in his own hands, certain he can count on political, military and financial backing from Tehran and Damascus.
(…)
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Nahost, PA |
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Verfasst von beer7
Mai 17, 2007
aus den Kommentaren der englischen Online-Ausgabe von Ha’aretz. Der Schlussatz von Avi Issacharoffs Analyse zu den Vorgaengen im Gazastreifen lautet lakonisch und voellig unbelegt:
4. The Gazans are repeating one clear message: only Israeli occupation will save them. There is no other solution on the horizon.
Die Kommentare reagieren ausschliesslich auf diesen Satz. Viele Leser von Ha’aretz definieren sich als links/progressiv. Sie lesen Ha’aretz nicht zuletzt deshalb, weil sie sich davon eine juedisch/israelische Unterstuetzung ihrer Ansichten erwarten. Die Vorstellung, dass es den Bewohnern von Gaza unter isr. Besatzung besser gehen koennte, steht dagegen in klarem Widerspruch. Das Resultat ist eine kognitive Resonanz.
Interessant wie einfallslos die verschiedenen Versuche sind, diesen Widerspruch zur vorgefassten Meinung aufzuloesen.
Ich erkenne folgende Modelle:
1) Israel facht die Gewalt im Gazastreifen selber an, um eine neue Besetzung zu rechtfertigen.
Beispiele: Beitrag 2, Beitrag 14, Beitrag 41,
2) Israel ist zwar der unmittelbare Organisatior der Gewalt im Gazastreifen, aber doch indirekt verantwortlich. Die Palaestinenser koennen unter den Umstaenden (fuer die Israel verantwortlich ist) gar nicht anders reagieren.
Beispiele: Beitrag 10, Beitrag 21, Beitrag 86, Beitrag 131
Methode Nr. 2 hatten wir ja schon bei MJ Rosenberg bewundern koennen.
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PA, Psychologisches, international |
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Verfasst von beer7
Mai 17, 2007
A Palestinian Two-Step
(…)
(…) In an April 2005 debate at Dartmouth College, Mr. Nusseibeh advocated the creation of a binational state as the only viable solution to the Israeli-Palestinian dispute. “We will have spent 100 years killing and fighting each other, doing our best to avoid a one state solution, and we will find ourselves in that exact situation in 40 or 50 years,” he argued.
That this advocacy of the destruction of an established member state of the international community has hardly dented Mr. Nusseibeh’s “moderate” image can be partly explained by the desperate yearning among Jews and their supporters worldwide for Palestinian and Arab peace partners, dating back to the 1920s and the ’30s, despite countless setbacks and disillusionments. It is also a corollary of the narcissist and patronizing mesmerization among educated westerners with the “noble savage” in general, and the westernized native in particular. (…)
(…)
Vor einem Monat schrieb ich schon einmal ueber “Friedensaktivisten”
Anscheinend qualifiziert sich jeder Palaestinenser, der sich nur indirekt fuer die Zerstoerunng Israels und die Ermordung von Israelis einsetzt, als “Friedenaktivist”. Um als israelischer Friedensaktivist durchzugehen, muss man aber mindestens die Ueberlassung aller 1967er Gebiete an die Palaestinenser befuerworten, besser noch fuer die Aufgabe von Teilen isr. Souveraenitaet plaedieren oder die Aufloesung Israels in einen “Staat aller Buerger” befoerdern.
Das laesst sich noch simpler darstellen: Die von den Palaestinensern angestrebte Loesung wird mit “Friede” gleichgesetzt. Jeder, der diese nicht mit deutlicher Gewalt verfolgt, ist ein “Friedensaktivist”.
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Verfasst von beer7
Mai 17, 2007
die Frage lautet: If you were Olmert’s advisor, would you recommended a large-scale Gaza incursion at this time?
und
Michael Freund
MJ Rosenberg
Daniel Doron
Calev Ben-David
geben jeweils ihre Antwort.
Meine Praeferenz waere Calev Ben-David, aber auch die anderen Sichtweisen haben ihre Meriten. Nur bei MJ Rosenberg finde ich laecherliche Argumente:
The problem is the occupation itself. True, Gaza is no longer officially occupied although it enjoys no control over its own destiny (as the debate over an invasion demonstrates).
Nach dieser Logik war Polen schon Monate vor dem Einmarsch besetzt, waehrend die Wehrmacht den Blitzkrieg plante. Tatsache ist, dass niemand und nichts 100% Herr des eigenen Schicksals ist. Daraus abzuleiten, dass man die Verantwortung zu 100% anderen zuschreiben kann, ist hanebuechener Postmodernismus. Die Raketen auf Sderot haben viel mehr mit den Ueberlegungen ueber einen Einmarsch zu tun als die “Besatzung”. Rosenberg muss diesen Punkt unterdruecken, weil die Palaestinenser fuer den Beschuss von Sderot unleugbar Verantwortung tragen.
The last three years of Oslo - the years of American-brokered security cooperation - were among the safest, and most prosperous years in Israel’s history.
Auch hier klitter Rosenberg. Die “letzten drei Jahre von Oslo” entsprechen (natuerlich rein zufaellig) der Regierung Netanyahu. Vor weniger als einem Jahr schrieb derselbe Rosenberg:
The peace process was not destined to fail and I think it would have succeeded if Yitzhak Rabin had not been assassinated. In 1997, President Bill Clinton told me that he believed that Yigal Amir was that rare assassin whose act of murder succeeded in achieving its goals. He said that neither Lincoln’s nor Kennedy’s murderers achieved the reversal of their respective policies.
According to Clinton, the murder of Rabin and the ascension of Binyamin Netanyahu dealt a terrible blow to the chances of achieving peace. He saw Rabin as the indispensable man, a thesis that was proven right when in 2000 Yasir Arafat walked away from a deal he might have found a way to accept if his “partner” still lived. But by then, almost five years after Rabin’s death, both sides were ducking their commitments. Neither side had any trust in the other and, despite America’s best efforts, the gaps between them could not be bridged.
Was denn nun? Die Ermordung Rabins und die Wahl von Netanyahu haben den Friedensprozess zum Entgleisen gebracht oder das waren die besten Jahre, die Israel in juengerer Vergangenheit hatte. Sie endeten mit der Wahl von Ehud Barak, dessen Rueckzug aus dem Suedlibanon und dem Gipfel Camp David II.
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Verfasst von beer7
Mai 17, 2007
Sehr geehrte Frau Calmy-Rey, sehr geehrte Frau Tarchini, sehr geehrte Damen und Herren vom Auswaertigen Departement,
Im vergangenen Sommer hatte ich einen Austausch mit Ihnen, Frau Calmy-Rey, worin Sie Ihre Verurteilung Israels wegen der “voelkerrechtswidrigen” Reaktion auf die Entfuehrung des Soldaten Gilad Shalit rechtfertigen, siehe Attachment.
Ich zitiere: “Dabei muss es aber das Kriegsvölkerrecht beachten, welches insbesondere gebietet, Operationen nur gegen strikt militärische Ziele zu führen, die Zivilbevölkerung und zivile Installationen wenn immer möglich vor den Folgen von Angriffen zu schützen und auf alle Formen der Kollektivstrafe gegen die Zivilbevölkerung zu verzichten. Kollektivstrafen sind dabei im weiten Sinne zu verstehen. Sie beinhalten nicht nur Strafen im rechtlichen Sinne, sondern auch alle Formen von Sanktionen und Schickanen. Die bewusste Unterbrechung der Strom- und Wasserversorgung für mehrere Hunderttaussend Zivilpersonen im Gaza-Streifen durch die Zerstörung des einzigen Elektrizitätswerkes ist als solche Kollektivstrafe anzusehen.“
Bei dem massiven Beschuss der israelischen Stadt Sderot seit vorgestern, dem 15. Mai 2007, kann kein Zweifel daran bestehen, dass es sich um einen voelkerrechtswidrigen Angriff auf die Zivilbevoelkerung und zivile Installationen handelt. Auch in Sderot wurde gestern die Stromversorgung unterbrochen.
Wo bleibt die deutliche Verurteilung der PA durch die Schweiz?!
Mit freundlichen Gruessen
Ruth Bracha
Als e-mail geschickt an
info@eda.admin.ch
catherine.tarchini@eda.admin.ch
micheline.calmy-rey@eda.admin.ch
mit Kopie an
tel.vertretung@eda.admin.ch
*soll natuerlich eine Anspielung hierauf sein.
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Verfasst von beer7
Mai 16, 2007
6 Fatah members killed in Gaza
The Izz el-Din al-Qassam Brigades, Hamas’ military wing, stormed the home of a top Fatah official early Wednesday in Gaza City, killing at least five bodyguards, Palestinians security officials said.
Hamas gunmen fired mortars at the house of Fatah security chief Rashid Abu Shbak before storming it and planting pipe bombs inside, the officials said. The gunmen killed five of Abu Shabk’s bodyguards, and a member of President Mahmoud Abbas’ presidential guard.
Abu Shbak is loyal to Muhammad Dahlan, and is accused by Hamas of orchestrating the resignation of Palestinian Interior Minister Hani Al Qawasmi.
(…)
Das legt nahe, dass Carls Einschaetzung zutrifft:
Arutz Sheva is quoting Channel 2’s Arab affairs analyst as saying that Hamas did this to try to stop the ‘Palestinian’ civil war by unifying all of the factions against Israel. That was my first thought as well, but on second thought I am not sure it’s correct. Hamas is clearly stronger than Fatah and more popular than Fatah. They are winning the war. Why would they want to stop it?
It seems more likely to me that what Hamas does want to stop is the transfer of weapons and supplies from Israel and the United States (with Israel’s help and consent) to Fatah’s forces. Recall that yesterday (which seems like ages ago), Hamas intercepted a weapons shipment headed for Fatah’s forces (again). If I’m correct, then hitting Hamas targets will only make matters worse and lead to an escalation.
Die Raketenangriffe auf Israel dienen nicht dazu, den pal. Buergerkrieg zu verhindern, indem alle Organisationen gegenueber dem gemeinsamen Feind Israel vereint werden. Israel wird eher deswegen angegriffen, weil es sich mit der Fatah alliert hat. Das Gleiche gilt natuerlich fuer die USA und wahrscheinlich auch fuer Aegypten. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von beer7