Grenze zwischen Aegypten und Gazastreifen III

Egypt: Police clash with Bedouins near Gaza

Police in Egypt’s Sinai Peninsula clashed with Bedouins protesting a government order to demolish their houses along the Gaza Strip’s porous border Tuesday, a day after a US delegation toured the area to probe reports of weapons smuggling.

Egyptian media have been reporting a government plan to evict the Beduins from a 150-meter band of land along the border to prevent traffickers from digging tunnels used to smuggle weapons and people into Gaza.

Der Hintergrund ist natuerlich identisch mit den Haeuserzerstoerungen, die Israel weiland auf der pal. Seite unternommen hat.

Haeuser, die nahe an der Grenze liegen, dienen als Ausgangspunkt fuer Tunnel unter der Grenze hindurch. Die Besitzer des Hauses werden fuer die Benutzung des Tunnels bezahlt, entweder als Prozent des Warenwerts der geschmuggelten Gueter oder als Pauschale. Das ist ein lukratives Geschaeft. Man muss sich auch klar machen, dass Waffen nur einen Teil der geschmuggelten Gueter ausmachen. Auch Drogen, Frauen, Zigaretten, Kaffee usw. werden auf diesem Weg geschmuggelt.

Hier ein Bericht aus dem Guardian, dem keine zionistischen Sympathien nachgesagt werden koennen, ueber die Zustaende, nachdem Israel den Grenzstreifen geraeumt hatte.

Human Rights Watch (HRW) hat sich damals sehr deutlich gegen die israelischen Haeuserzerstoerungen ausgesprochen. Die ISM hat sich engagiert und Rachel Corrie verlor durch einen ungluecklichen Unfall ihr Leben.

Angesichts des Mangels an Medienreaktionen, wenn Aegypten das Gleiche tut, wird wieder einmal deutlich, dass die Hype haeufig nicht durch die Aktionen Israels hervorgerufen wird, sondern dadurch dass Israel agiert.

Ein anderes Beispiel, ueber das ich auf dem Blog geschrieben habe, sind die Militaeraktionen in pal. Fluechtlingslagern durch Israel einerseits und Libanon andererseits.

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