Freilassung von amnestierten Al-Aksa Leuten trotz offensichtlicher Wiederbetaetigung
In meinem Eintrag zum vereitelten Anschlag gestern hatte ich erwaehnt, dass unsere Regierung Terroristen der Al-Aksa-Brigaden wieder freilaesst, weil diese auf der Amnestieliste aufgefuehrt werden, auch wenn die Umstaende ihrer Verhaftung ganz klar darauf hinweisen, dass sie ihren Teil der Abmachung nicht einhalten.
Heute kommt sogar Ha’aretz nicht umhin, darueber zu berichten, dass die Bedingungen zur Amnestie eine reine Travestie sind:
Pardoned Fatah militant detained for planning terror attacks
Border Police special forces Sunday arrested a Fatah militant that had been pardoned by Israel some two months ago, on suspicion that he had resumed militant activity.
Fares Mansour, a member Al-Aqsa Martyrs’ Brigades, was found in possession of explosives and weapons. (…)
Man beachte, wie behutsam formuliert wird: Dass er Sprengstoff und Waffen in seinem Besitz hatte, reicht nur fuer einen Verdacht, er koenne sich wieder terroristisch betaetigen. Natuerlich koennte er den Sprengstoff ja auch zur Gartenarbeit brauchen und Waffensammeln ist sein Hobby.
Moment, war die Aufgabe von persoenlichen Waffen nicht auch eine der Amnestiebedingungen?