Das Verfassungsgericht in Karlsruhe hat beschlossen, die Attentaeter des Anschlags auf das Restaurant Mykonos, bei dem vier Menschen getoetet wurden, frei zu lassen. 1997 wurde der Mann vom Gericht zu “lebenslaenglich” verurteilt. Unter Anrechnung der Untersuchungshaft hat er inzwischen 15 Jahre abgesessen und das entspricht offensichtlich der deutschen Definition von “lebenslaenglich”. Die Ausweisung in den Iran kann unmoeglich als Fortsetzung der Strafe aufgefasst werdenn. Im Urteil wurde die iranische Regierung mit verurteilt. Wir koennen davon ausgehen, dass Kasem Darabi und Abbas Rhayel im Iran als Helden empfangen und als treue Staatsdiener behandelt werden.
Wenn man sich die Kommentare zu diesem Artikel in der Sueddeutschen anschaut, scheint “Volkes Stimme” eher der Ansicht zu sein, dass Darabi zu frueh entlassen wird.
Anders sieht es aus, sobald Israel ins Spiel kommt. Israel will Freilassung von Mykonos-Attentäter stoppen. Der ueberwiegende Tenor der Kommentare ist antisemitisch. Manche glauben offensichtlich an die finstere zionistische Verschwoerung.
Dahinter steckt Folgendes: Arad family to plea against Iranian officer’s release
Ron Arad’s daughter, brother leave for Germany in final attempt to stop release of Iranian intelligence officer deemed last lever in retrieving information about Arad, kidnapped IDF soldiers’ fate. Germany denies release part of Berlin-Tehran deal
(…)
The decision, said sources in the German justice department, was made “in accordance with the proper legal criteria.” According to reports, in exchange for the two’s release, Iran will free a German national who was arrested in Tehran 16 months ago.
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