Geberkonferenz in Paris

Fuer 2008 hat die EU 650 Millionen US$ zugesagt,
Deutschland, Frankreich und Grossbritannien wollen noch 1.08 Milliarden dazulegen,
Die USA haben 555 Millionen US$ versprochen,

650,000,000
1,080,000,000
555,000,000
_____________
2,285,000,000

Wir sind also schon be 2.29 (aufgerundet) Milliarden angekommen.
Laut Wikipedia hat die PA nur ein jaehrliches Defizit von 720 Millionen Dollar. Auch wenn die verdoppelte Zahl des Independent von 1.4 Milliarden US$ zutreffen sollte, scheint reichlich Geld fuer Korruption und/oder Waffen eingeplant zu werden. Kein Wunder, dass die arabischen Brueder sich nicht dazu aufgerufen fuehlen, den Palaestinensern ihrerseits beizustehen:

Saudi Arabia has so far refused to commit to budget support for the emergency government set up by the Palestinian President Mahmoud Abbas, in a political move casting a shadow over Monday’s international donors’ conference in Paris.

(ebd.)

Natuerlich ist der Hintergrund, dass die arabischen Laender nicht sicher sind, auf wen sie setzen sollen: Wenn Iran die kommende Hegemonialmacht wird, sollte man es sich nicht mit der Hamas verscherzen, indem man Abbas finanziert. Und die USA haben sich den Ruf erworben, ihre Allierten tendenziell schlechter zu behandeln als ihre Feinde, so dass niemand ein allzu grosses Risiko eingeht, wenn er ihnen in die Suppe spuckt.

Eine Antwort zu “Geberkonferenz in Paris”

  1. Zweifelhafte Rechnungen und Armut in der PA « Freunde der offenen Gesellschaft sagt:

    [...] und Armut in der PA Die PA warnt lauthals, dass sie kurz vor dem Bankrott stehe. Statt der 3 Milliarden Dollar, die ihr auf der Geberkonferenz in Paris fuer dieses Jahr zugesagt worden waren, seien nur 900 Millionen US$ eingegangen. Dabei werden vor allem die arabischen [...]

Eine Antwort hinterlassen

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.