die Erwartungen des pal. Volkes


Zu diesem Ziel bedürfe es jedoch einer Regierung, die sich dem Kampf gegen den Terrorismus anschliesse und den Erwartungen ihres Volkes entspreche.

So werden die Forderungen an die Palaestinenser zur Loesung des Nahostkonflikt von Dick Cheney in der NZZ widergegeben. Das englische Zitat lautet woertlich so:

“A difficult but immutable truth must continue to be told: terror and rockets do not merely kill innocent civilians, they also kill legitimate hopes and aspirations of the Palestinian people,” Mr. Cheney said while standing next to President Abbas at Ramallah.

Das Problem ist, dass jede pal. Regierung, die wirklich den Erwartungen ihres Volkes entsprechen will, den Terror fortsetzen bzw. intensivieren muss:

According to the poll, of 1,270 Palestinians in face-to-face interviews, 84 percent supported the March 6 attack on the Mercaz Harav yeshiva, one of Israel’s most prominent centers of religious Zionism and ideological wellspring of the settler movement in the West Bank. Mr. Shikaki said that result was the single highest support for an act of violence in his 15 years of polling here. The poll has a margin of sampling error of plus or minus three percentage points.

Das ist nicht so neu wie Shikaki und die New York Times uns weismachen wollen. Schon vor dem Beginn der sog. 2. Intifada, Im Juli 2000, sahen die Umfrageergebnisse so aus:

# Violence, Confrontation, and Unilateral Declaration of Statehood in a Scenario of Failed Negotiations:

1. Today, 52% support armed attacks against Israelis while 43% oppose them

2. 63% believe that Hizbullah methods in South Lebanon should be emulated by Palestinians

3. 60% would support or strongly support violent confrontations if no agreement is reached by 13 September

4. 57% believe such confrontations would help Palestinians achieve greater gains

5. 35% believe such confrontations would help Israel achieve greater gains

6. 56% support unilateral state declaration in September while 37% support waiting for an Israeli-Palestinian agreement

7. 41% believe that Israel will re-occupy the West Bank and the Gaza Strip or annex areas currently under its control, and 26% believe it will impose a blockade on Palestinian areas if a state is declared unilaterally

Um diese Ergebnisse richtig einschaetzen zu koennen, muss man sich daran erinnern, dass unter der Regierung Barak die IDF im Mai 2000 den Suedlibanon geraeumt hatte. Das wurde, wie auch aus der Umfrage abgelesen werden kann, als Sieg fuer die Hisbollah und ihre Methoden empfunden.

Interessant ist der Hinweis auf den 13. September. Die Umfrage wurde noch deutlich vor dem Zusammenbruch der Verhandlungen in Camp David am 25. Juli 2000 durchgefuehrt. Es sieht so aus, als waere schon damals ein Gewaltausbruch fuer den September geplant gewesen und in der Bevoelkerung vorbereitet worden.

Die schmerzlichen Kompromisse, die regelmaessig von Israel und den Palaestinensern eingefordert werden, lassen sich so aufdroeseln:

Von Israel aus gesehen, ist das ein schlechtes Geschaeft. Sollten wir vielleicht einen moerderischen Palaestinenserhass in der israelischen Bevoelkerung anheizen, vom Kindergarten an zum Terror erziehen, die uns staendig vorgeworfenen ethnischen Saeuberungen endlich in Angriff nehmen, um am Ende den Verzicht darauf als Zugestaendnis verkaufen zu koennen?!

crossposted bei Freunden der Offenen Gesellschaft

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