Ueberwaeltigender Propagandasieg fuer Hamas


Den Reisenden der Narrenflotte Terrorflotte ist es gelungen, israelische Soldaten in einen gewalttaetigen Konflikt zu verwickeln. Noch ist nicht klar, was wirklich geschehen ist, da nur die Tuerken und Al-Jazeera berichten. Beiden liegt Propagande mehr am Herzen als objektive Berichterstattung. Israel hat eine Mediensperre verhaengt, vermutlich bis die Verantwortlichen selber Gelegenheit hatten, die Vorgaenge zu erhellen. Mir scheint, dass eine Mediensperre das falsche Signal ist.

Den Geruechten zufolge haben arabische Mitglieder der Narrenflotte Terrorflotte die Soldaten mit Aexten und Messern angegriffen und versucht, ihnen die Waffen zu entwenden, so dass die Soldaten schliesslich in Notwehr von ihren Waffen Gebrauch machten. Anscheinend sahen sich die Soldaten mindestens auf einem Schiff einer ueberwaeltigenen Uebermacht gegenueber. Ob die Organisatoren der Narrenflotte Terrorflotte irgendwann in der Nacht dafuer gesorgt hatten, dass ein Schiff bis zum Rand seiner Kapazitaet bemannt wurde und zwar mit Kaempfern, die vor dem Einsatz ihres Lebens nicht zurueckschrecken? Wie konnte die IDF zulassen, dass ihr Kommando nicht ausreichend gross war?

Baumaterial fuer den Gazastreifen


ist eine der Standardforderungen der “Menschenrechts”-Aktivisten. (Bitte beachten, dass “Aktivist” im heutigen Sprachgebrauch aktive Terroristen mit einschliesst.) Israel blockiere den Gazastreifen und lasse keinen Sack Zement hinein. Wie Amnesty International erneut mitteilt, herrscht eine humanitaere Katastrophe im Gazastreifen.

Deshalb haben sich todesmutige Menschen auf den Weg gemacht, um mit einer ganzen Flotte Zement in den Gazastreifen zu befoerdern, damit endlich das weite Truemmerfeld der israelischen Militaeraktion vom Januar 2009 wieder aufgebaut werden kann.

Im Gazastreifen bereitet man sich voller Freude auf diese so dringend benoetigte Fracht vor, unter anderem, indem der Hafen von Gazastadt erweitert wird.

Construction materials have been entering the ageing port as it prepares to receive a fleet of cargo and passenger boats

schreiben die Gulf News in ihrem Bericht dazu.

Moment mal. Es fehlt doch im Gazastreifen an Baumaterial?!

Und jetzt erfahren wir, dass offensichtlich ueber 16 Monate hinweg beim Baumaterial fuer den Wiederaufbau gespart wurde, damit nun der Hafen erweitert werden kann, damit Baumaterial eingefuehrt werden kann.

Wie weit es mit dem humanitaeren Anspruch von “Free Gaza” her ist, laesst sich leicht beobachten: Die Familie Shalit hat sich erboten, die Aktion zu unterstuetzen, wenn die Teilnehmer gegenueber Hamasfunktionaeren darauf bestehen, dass internationale Hilfsorganisationen den seit vier Jahren gefangenen Gilad Shalit besuchen duerfen. Das wurde von “Free Gaza” abgelehnt.

Turkish Airlines und Israel


Einer meiner deutschen Geschaeftspartner fliegt via Istanbul nach Tel Aviv. Das brachte mich auf die Idee, mal nachzusehen, wie gut und guenstig die Verbindungen denn in die andere Richtung sind. So ging ich auf die Seite der staatlichen, tuerkischen Flugesellschaft “Turkish Airlines”

Der Besucher hat die Moeglichkeit auf eines von drei Hyperlinks zu klicken: International | Türkiye | Deutschland. Ausserdem bekommt er Eingabefelder.

Select your county; Select your language

Wenn er nun die Laenderliste oeffnet, erklaert er folgende Moeglichkeiten zur Auswahl:

International
Türkiye
Algeria
Bahrain
БЪЛГАРИЯ
Canada
Česká Rep
中国
Cyprus (North)
Deutschland
Egypt
España
Finland
France
Ελλάδα
Hong Kong
يران
Ireland
Italia
日本
Jordan
한국
Қазақстан
Kuwait
Lebanon
Libya
Magyarország
Morocco
Nigeria
Oman
Polska
Россия
Romania
Qatar
Saudi Arabia
Singapore
Slovakia
South Africa
Sudan
Sweden
Switzerland
Syria
Thailand
Tunisia
United Arab Emirates
United Kingdom
USA
Yemen

Offensichtlich wurden viele Laendernamen in der Landessprache und Schrift angegeben, aber laengst nicht alle: Die Schweiz z.B. heisst immer noch Switzerland.

Israel taucht weder als “Israel” noch als “ישראל” auf. Ich klickte schliesslich auf das arabische Wort, das an der Stelle steht, wo nach dem lateinischen Alphabet Israel stehen sollte. Die Landessprache wird mir dann auch gleich vorgegeben, zwei arabisch geschriebene Woerter: فارسي‌، ايراني‌. Offensichtlich handelt es sich jedoch um Israel, weil als einziger Flughafen Tel Aviv gelistet wird.

Nun ist Arabisch tatsaechlich auch eine der offiziellen Landessprachen. Bei allen anderen arabisch sprechenden Staaten wird der Landesname aber in der englischen Form aufgelistet.

Immerhin wird auf Arabisch “Israel” geschrieben und nicht “Falestin” und bei den Landessprachen steht “Israelisch” und “Palestinisch”. (Soweit kann ich arabische Schrift gerade noch identifizieren.)

Die Tuerkei hat offensichtlich beschlossen, auf das Geschaeft mit juedisch-israelischen Touristen zu verzichten:

(…)

Speaking to Today’s Zaman on the issue, Turkish Hoteliers Federation (TÜROFED) Vice Chairman Seçim Aydın said the Davos incident opened up a new era in tourism between Turkey and Middle Eastern countries, sparking great interest among tourists from the region. The number of Israeli tourists may have been lower in 2009, but more Arab tourists flocked to Turkey at the same time, Aydın says. According to the TÜROFED vice chairman, Arab tourists spend a lot more than Israelis do and this was enough to compensate for the decline in the number of tourists from Israel. “We realized this in 2009.”

The manager of Fatih Turizm, Bülent Günel, says spending habits are as important as the number of tourists, and Arab tourists have huge potential to this end. “Arabs certainly spend more than Israelis do,” he said. Günel said the tourism industry had lost nothing but rather earned more following the “one minute” Davos incident.

(…)

Staatliche Funktionaere der Tuerkei bestaetigen also auch im Tourismusbereich den strategischen Positionswechsel der Tuerkei unter Erdogan und die Hinwendung zu arabischen Laendern.

Alibijuden: Dror Feiler


Dror Feiler wurde 1950 oder 1951 in Tel Aviv geboren und zwar als Sohn der damaligen Elite: aus Europa stammend, sozialistisch ausgerichtet, in der Kibbutzbewegung verwurzelt.

Manche Angehoerigen dieser ehemaligen Elite tun sich schwer mit dem heutigen Israel, das  ihrer Vormundschaft entwachsen ist und pluralistisch und multikulturell wurde. Der Wendepunkt wird oft mit der Wahl Menachem Begins zum Ministerpraesidenten 1977 angesetzt.

Das musste Dror Feiler schon nicht mehr in Israel erleben, er war 1973 nach Schweden ausgewandert. Ob er seine schwedische Frau Gunilla Skoeld-Feiler kennenlernte, waehrend sie als Volontaerin im Kibbutz arbeitete, kann ich nicht wissen, halte es aber fuer moeglich. Vermutlich war es in Schweden auch leichter, sich als Musiker, Kuenstler und politischer Aktivist ueber Wasser zu halten. Die soziale Absicherung in Israel ist weniger gepolstert als in Skandinavien, selbst im Kibbutz muss der Mensch mindestens den Anschein von produktiver Arbeit erwecken.

Im Moment steht Dror Feiler im Rampenlicht, weil er als Sprecher der neuesten Free Gaza Narrenschiff Aktion auftritt.

Elder of Ziyon ordnet die Aktion ein: Laut Angaben des oben verlinkten Textes von Electronic Intifada bringt diese Aktion 5000 Tonnen Hilfsgueter in den Gazastreifen, Elder nennt die Zahl 10.000 Tonnen. Israel hat aber allein in der Woche vom 9. bis 14. Mai 14.069 Tonnen Gueter plus 810.209 Liter Treibstoff fuer das Kraftwerk und 897 Tonnen Gas zum Hausgebrauch in den Gazastreifen geliefert. Offensichtlich geht es der Aktion in keiner Weise um die Belange der Menschen im Gazastreifen, sondern nur um anti-israelische Propaganda.

Das Schiff als Symbol scheint uebrigens in Feilers Kuenstlerseele eine besondere Rolle zu spielen.

Mit dieser Installation verklaerten er und seine Frau die 21fache Moerderin Hanadi Jaradat als Schneewittchen und damit zum Inbegriff der Unschuld.

Keine mildernden Umstaende fuer Dror Feiler.

Politik der provokativen Nadelstiche


So wuerde ich die Strategie der Obamaregierung gegenueber Israel beschreiben. In immer neuen Varianten wird Israel als Bananenrepublik und Untertanenland vorgefuehrt.

Die neueste Variante findet sich hier:

Rahm Emmanual, Stabschef im Weissen Haus, kommt mit seiner Familie zu einem privaten Besuch nach Israel: Sein Sohn soll hier Bar Mitzva feiern. Die Familie verbringt ein paar Tage in Eilat am Roten Meer. (Inwiefern das den Vorbereitungen der Feier dienen soll, kann ich nicht nachvollziehen.) Dabei geht man auch gut essen, kosher braucht es nicht zu sein. Und die Rechnung wurde dem Vertreter des Tourismusministeriums zur Bezahlung ueberreicht.

Der Junge neben Rahm Emmanuel koennte gut und gern der Bar Mitzva sein.

Das Photo stammt vom 21. Maerz und zeigt verschiedene Mitarbeiter im Weissen Haus, wie sie Obama zuhoeren, Rahm Emmanuel in der Mitte, wahrscheinlich mit seinem 13jaehrigen Sohn an der Seite.

Rassistische Diskriminierung!


Einen Blogeintrag ueber ein anti-israelisches Propagandastueck in der Sueddeutschen vor zwei Jahren hatte ich so abgeschlossen:

Wer in diesem Fall von „Willkuer“, „Diskriminierung“ etc. faselt, plaediert mit anderen Worten darauf, dass die Gesetze des Staats Israels nur fuer Juden gelten, waehrend arabische Nicht-Juden davon ausgenommen sind. Rassistische Diskrimierung!

Die Auffassung, dass Israels Souveraeinitaet sich nicht auf ein Territorium bezieht, sondern ausschliesslich auf Menschen, die wiederum nach rassistischen Kriterien sortiert werden, scheint sich international durchzusetzen. (Gleichzeitig wird Israel vorgeworfen, ein Apartheid-Staat zu sein!)

Seit einem Jahr uebt Washington Druck auf Israel aus, wonach Juden in den Teilen der Hauptstadt, die 1948 voelkerrechtswidrig von Jordanien besetzt und ethnisch gesaeubert wurden, unter keinen Umstaenden bauen oder leben duerfen: Nicht legal und auch nicht in juedischem Privatbesitz. Gleichzeitig duerfen arabische Buerger der Stadt oder auch arabische Buerger der PA jederzeit und beliebig bauen, gern auch illegal. Israel darf dann auf keinen Fall die Gesetze durchsetzen und illegale Bauten abreissen.

Der zustaendige Minister kuendigte gestern an, dass es nun mit der Gesetzlosigkeit genug sei und illegale, arabische Bauten nach dem ueblichen juristischen Prozess abgerissen werden wuerden. (Der uebliche Prozess kann sich jahrelang hinziehen, siehe Links.) Die Reaktion erfolgte noch am selben Tag:

WASHINGTON – An American administration official on Wednesday responded to an Israeli minister’s declaration that house demolitions in east Jerusalem would be resumed soon, saying “we call on both sides to avoid inflammatory actions in Jerusalem.”

Responding to a question presented by Ynet, the State Department stressed that the United States would hold accountable any party sabotaging the proximity talks, as explained last week in an unusual statement by special Mideast envoy George Mitchell.

(…)

“Our policy on Jerusalem remains unchanged. The status of Jerusalem is an issue that should be resolved in permanent status negotiations between the parties. This underlines the importance of making progress in the proximity talks to enable the parties to move to direct negotiations that will resolve this and other issues once and for all.”

Zum Mitschreiben: Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass irgendwelche Verhandlungen zu einer Einigung fuehren koennten, das sollte durch die unqualifizierte Ablehnung von Camp David II durch Arafat und Olmerts Angebots durch Abbas belegt sein. In der Zwischenzeit koennen die Palaestinenser durch illegales Bauen Fakten vor Ort schaffen. Die Obamaregierung und Europa leisten dabei gern Schuetzenhilfe.

Luegen mit langen Beinen


Mit dieser Graphik illustriert “Die Welt” ihren Artikel Israel bombardiert Ziele im Gazastreifen: (Auf die Marotte nur israelische Reaktionen zu berichten, die vorangehenden pal. Angriffe aber kaum, mag ich hier nicht eingehen.)

Dabei ist so gut wie jede Information entweder falsch oder verfaelschend:

Nicht am 19. Dezember, sondern schon am 5. November 2008 begann die Hamas mit massivem Raketenbeschuss. Und auch davor waren es zwar weniger Raketen, aber keineswegs ein eingehaltener Waffenstillstand.

Am 24. Dezember startete die Hamas eine offizielle Offensive gegen Israel, der sie den Namen “Oelfleck” gab. Israel reagierte erst drei Tage spaeter, nachdem der damalige Premierminister Olmert noch ein letztes Mal an die Palaestinenser im Gazastreifen appelliert hatte.

Israel hat weder am 6. Januar noch an einem anderen Datum eine UN-Schule voller Fluechtlinge bombardiert.

Am 16. Januar wurden israelische Truppen vom UNRWA Hauptquartier aus beschossen und schossen zurueck, was Olmert offiziell bedauerte. Ich gehe davon aus, dass der Beschuss aus dem UN-Bezirk erfolgte, weil Ban Ki Moon genau zu diesem Zeitpunkt in Israel war. Eine Reaktion der IDF sollte provoziert werden, um damit den Druck auf Israel zu erhoehen.

Von den ca. 1400 getoeteten Menschen waren mehr als die Haelfte legitime Ziele, Hamaskaempfer und andere Kombattanten. Die Ratio von getoeteten Kombattanten zu getoeteten Zivilisten in Afghanistan ist mit hoher Wahrscheinlichkeit schlechter.

Anderthalb Jahre nach der Militaeraktion im Gazastreifen verbreiten deutsche Medien immer noch Luegen ueber Israel.

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