Waffenstillstand – wie gehabt V


Heute rief Israel eine einseitige 4-stuendige, humnitaere Waffenruhe aus, von 15:00 bis 19:00 israelischer Zeit.

Die pal. Terrororganisationen berufen sich darauf, dass die Waffenruhe nicht mit ihnen vereinbart wurde und nutzen sie wie gewohnt:

Updates
Code red alert sounds in Eshkol Regional Council
(16:08 , 07.30.14)
Ya’alon: No time and place limits when tunnels are concerned
(15:52 , 07.30.14)
Iron Dome intercepts rocket over Ashdod, rocket explode in open area in Hof Ashkelon
(15:21 , 07.30.14)
Code red alert sounds in Hof Ashkelon, Eshkol Regional Councils
(15:19 , 07.30.14)
Code red alert sounds in Ashkelon, Ashdod
(15:13 , 07.30.14)
Rocket explodes near community in Eshkol Regional Council

 

Antisemitismus in der ZEIT


Mitleid ist kein Antisemitismus verkuendet Theo Sommer in der ZEIT und ich gebe ihm Recht: Mitleid mit der leidenden Zivilbevoelkerung im Gazastreifen hat nichts mit Antisemitismus zu tun.

Der Antisemitismus macht sich erst bemerkbar, wenn fuer dieses Leiden 100% Israel verantwortlicht gemacht wird, waehrend der Begriff  “Schutzschild” kein einziges Mal im Artikel auftaucht.

Es ist zynisch, die Leute zum Verlassen ihrer Wohnung aufzufordern, sie dann aber nicht nur in Schulen und Krankenhäusern, sondern auch in UN-Schutzstätten zu bombardieren, wo sie Zuflucht gefunden haben.

Noch zynischer ist es, voellig zu uebergehen, dass eben diese UN-Schutzstaetten und Schulen von der Hamas als Waffenlager verwendet wurden, wie selbst Ban Ki Moon schockiert – schockiert zur Kenntnis nehmen musste, dass die Krankenhaeuser nachweislich als Kommandozentralen und Gefechtsstuetzpunkte dienen und dass der Beschuss mindesten in einem Teil dieser Faelle auf  Raketen zurueckgefuehrt werden kann, die von pal. Terrororganisationen zu kurz geschossen wurden.

Keiner von all denen, die Israel vorwerfen, die Verhaeltnismaessigkeit zu verletzen, haben je eine Definition vorgelegt, was denn verhaeltnismaessig waere.

Waffenstillstand – wie gehabt VI


Heute morgen verlangte der UN Sicherheitsrat eine sofortige und bedingungslose Waffenruhe. Israel ist durch bisherige Erfahrungen gewarnt, dass “Ceasefire” als “We cease, they fire” aufgefasst wird. Besonders schoen dieses BBC Twitter von gestern:

 

Uebersetzung: Palaestinensische, militante Gruppe Hamas erklaert Gaza Waffenstillstand, nachdem Israel die vorige Waffenruhe beendet hat unter Raketenangriffen aus dem Gazastreifen.

Diesmal gab die israelische Regierung zu Protokoll “Ruhe wird mit Ruhe beantwortet”.

Mit der Ruhe ist wieder nicht weit her:

Code red alert sounds in Hof Ashkelon Regional Council
(14:57 , 07.28.14)

Rocket explodes near a community in Eshkol regional council, no injuries reported
(14:54 , 07.28.14)

Code red alert sounds in Eshkol Regional Council
(14:52 , 07.28.14)

Rocket explodes in open area in Sdot Negev Regional Council
(13:52 , 07.28.14)

Code red alert sounds in Sha’ar HaNegev
(13:48 , 07.28.14)

Palestinian report: 4-year-old child killed as result of artillery fire in North Gaza Strip
(13:39 , 07.28.14)

Code red alert sounds in Sdot Negev Regional Council
(13:29 , 07.28.14)

Code red alert sounds in Hof Ashkelon Regional Council
(12:39 , 07.28.14)

IDF attacks two buried launchers in Gaza in response to rocket fire at Ashkelon
(12:29 , 07.28.14)

Soldier lightly to moderately injured in gun fight in north Gaza Strip
(11:34 , 07.28.14)

IDF fires shells at area from which rocket was fired at Ashkelon this morning
(09:50 , 07.28.14)

Israeli halt of fire in Gaza is “unlimited”
(09:18 , 07.28.14)

Hamas: Refusal of humanitarian truce during Eid al-Fitr is disrespectful to Muslims
(08:43 , 07.28.14)

Und inzwischen Islamic Jihad: Palestinian factions united against ceasefire

 

Arabische und US Diplomatie


Am 23. Juli uebernahm Mahmud Abbas eins zu eins die Hamas-Forderungen fuer einen Waffenstillstand. Der US Aussenminister, John Kerry, uebernahm  am 27. Juli die Hamas-Forderungen ebenfalls fast eins zu eins in seinen Entwurf eines Waffenstillstandsabkommen. Das war Mahmud Abbas aber auch nicht Recht. Merke, in arabischer Diplomatie muss man schon unterscheiden, was fuer’s Publikum geaeussert wird und was eigentlich gemeint ist.

Bei dem Vorgehen der gegenwaertigen US-Regierung stellt sich regelmaessig die Frage:  Sind die wirklich so bloed und merken nicht, dass sie das Gegenteil von dem bewirken, was sie nach eigener Aussage erreichen wollen? Oder sind ihre eigenen Aussagen auch nur gezielte Irrefuehrung fuer’s Publikum und sie beabsichtigen genau das, was sie vorantreiben?

Ich neige inzwischen eher zur zweiten Option.

Im Telefongespraech zwischen Obama und Netanyahu, in dem Obama eine sofortige und bedingungslose Waffenruhe (Kapitulation) verlangte, machte er deutlich, dass er Hamas weiterhin bewaffnet sehen will und zwar um damit ein Druckmittel gegen Israel in der Hand zu haben, wenn Israel bei amerikanisch gesponserten “Friedensgespraechen” nicht spurt, siehe auch hier (aber meine Analyse war zuerst!).

Kerry Warnung vor einer dritten Intifada war also keine unbedachte Aeusserung, sondern als Drohung gedacht. Die vorhersehbaren Folgen der “Friedensgespraeche” waren geplant. Caroline Glick kommt zum selben Ergebnis.

“Die Bedrohung ist hier.”

Und das Geschaeft laeuft mit Qatar und dem Iran. Womit sich meine Frage, was fuer die Europaeer dabei abfaellt, auch schon beantwortet hat.

Kaeufliche US Diplomatie


Selbst die ultralinke Zeitung Ha’aretz wundert sich, wie Kerry ernsthaft ein Waffenstillstandsabkommen vorschlagen konnte, das den Hamasforderungen entspricht und Israels Sicherheitsanliegen uebergeht.

It’s not clear what Kerry was thinking when he presented this draft. It’s unclear what he had in mind when he convened the Paris summit. It can only be seen as surreal. Along with foreign ministers from Europe’s major nations Kerry greeted with regal honors Hamas’ Qatari and Turkish patrons, ignoring what Israel, Egypt, and the Palestinian Authority might have had to say.
Es ist nicht klar, was Kerry sich gedacht hat, als er diesen Entwurf vorlegte. Es ist nicht klar, was er im Sinn hatte, als er zum Gipfel in Paris einlud. Das kann nur surreal gesehen werden. Zusammen mit den Aussenministern der wichtigsten europaeischen Staaten begruesste Kerry mit koeniglichen Ehren die Schutzpatrone der Hamas, Qatar und Tuerkei und ignorierte, was Israel, Aegypten und die Palaestinensische Autonomiebehoerde dazu sagen koennten.

Offensichtlich dachte Kerry daran: US strikes $11bn arms deal with Qatar.

Und was faellt fuer die Europaeer ab?

US Secretary of State John Kerry, third from left, stands with from left, Qatari Foreign Minister Khaled al-Attiyah, Turkish Foreign Minister Ahmet Davutoglu, French Foreign Minister Laurent Fabius, British Foreign Secretary Philip Hammond, German Foreign Minister Frank-Walter Steinmeier and Italian Foreign Minister Federica Mogherini after their meeting regarding a cease-fire between Hamas and Israel in Gaza, Saturday, July 26, 2014, at the foreign ministry in Paris, France. With a 12-hour humanitarian cease-fire in Gaza Saturday, Kerry is continuing with efforts to reach a longer truce between Israel and Hamas. (photo credit: AP/Charles Dharapak) Read more: Kerry ‘completely capitulated’ to Hamas in ceasefire proposal, say Israeli sources | The Times of Israel http://www.timesofisrael.com/kerry-completely-capitulated-to-hamas-in-ceasefire-proposal-says-israel/#ixzz38fVbbf6z Follow us: @timesofisrael on Twitter | timesofisrael on Facebook

 

Todesopfer im Gazastreifen II


Bei Elder of Ziyon findet sich eine Auswertung der Todesopfer im Gazastreifen basierend auf den Al-Jazeera Angaben vom vergangenen Freitag.

Immer noch ist deutlich erkennbar, dass die Toten in keiner Weise die Bevoelkerungspyramide im Gazastreifen widerspiegeln:

Darueber hinaus wissen wir, dass diese Statistik ALLE Toten im Gazastreifen beinhaltet: natuerliche Todesfaelle, sogenannte Kollaborateure, die von Hamas ermordet wurden, die Opfer von zu kurz geschossenen Raketen usw.

Update vom 28/07/14: Hier der Bericht eines Soldaten

“At first, when we crossed the fence and went into Gazan territory, it looked like another training exercise. We felt they would be no match for us, that we were a lot stronger. But the next day, Friday morning, I realized what the difference was between Hamas and us. We saw an elderly man lying wounded on the ground with a bullet in his leg. I approached him to help him up. I stretched out my hand and touched him, and it was then I realized that there were grenades around and underneath him. We moved back, and then he came to throw the grenade at us. One of the soldiers reacted quickly and shot him. Then we learned that he had been 76 years old, and that he had already been in prison in Israel. The level of cynicism they can reach is just beyond belief.”

“Am Anfang, als wir den Grenzzaun ueberquerten und ins Gebiet des Gazastreifens kamen, fuehlte es sich wie eine weitere Uebung an. Wir meinten, dass die uns nicht gewachsen sind, dass wir viel staerker sind. Aber am naechsten Tag, Freitag morgen, kapierte ich den Unterschied zwischen Hamas und uns. Wir sahen einen alten Mann verwundet am Boden liegen, mit einer Kugel im Bein. Ich naeherte mich, um ihm aufzuhelfen. Ich streckte die Hand aus und beruehrte ihn und da merkte ich, dass Handgranaten um ihn herum und unter ihm lagen. Wir bewegten uns zurueck und da warf er eine Handgranate auf uns. Einer der Soldaten reagierte schnell und erschoss ihn. Wir erfuhren spaeter, dass er 76 Jahre alt war und schon in einem israelischen Gefaengnis gesessen hatte. Es ist unglaublich, zu wieviel Zynismus sie faehig sind.” (Uebersetzung von mir)

Vorschlag zur Guete


Am Samstagabend versammelten sich die ideologisch festen Mitglieder des israelischen “Friedenslagers” zu einer Demonstration gegen die Militaeraktion im Gazastreifen. Ich vermute, sie befuerworten einen Strategiewechsel, etwa wie hier beschrieben.

Die Polizei hinderte eine Gegendemonstration daran, taetlich zu werden. Dabei wurden fuenf Gegendemonstranten festgenommen.Vor einer Woche kam es von Seiten der gewalttaetigen Gegendemonstranten tatsaechlich zum Werfen von Eiern und Wasserflaschen aus Plastik.

Leider konnte die Demonstration der “Friedensfreunde” und “schoenen Seelen” trotz Polizeischutz  nicht ungestoert stattfinden. Hamas schickte aus dem Gazastreifen eine Salve auf das Landesinnere (Tel Aviv inbegriffen). An der von Israel verkuendeten Verlaengerung der humanitaeren Waffenruhe war sie nicht interessiert.

Um solche Kommunikationsprobleme zwischen Hamas und den israelischen “Friedensfreunden” zu Zukunft zu verringern, wuerde es sich anbieten, die Demonstrationen entweder direkt in den Gazastreifen oder wenigstens in das angrenzende israelische Gebiebt zu verlegen. Da die Bewohner der Doerfer am Rand des Gazastreifen zu einem grossen Teil bereits geflohen sind oder evakuiert wurden, koennte auch das Problem der gewalttaetigen Gegendemonstranten damit geloest werden.

Der Ehrgeiz der Hamas III


Seit Beginn der Aktion Schutzkante frage ich mich, warum Hamas ausgerechnet jetzt die Auseinandersetzung wollte. In israelischen Analysen vor der Eskalation hiess es immer wieder, dass Hamas eigentlich gar kein Interesse daran haben koennte. Aber offensichtlich sah Hamas das anders.

Inzwischen reime ich mir folgende Antwort zusammen: Fuer Rosh Hashana, des juedische Neujahrsfest, dass dieses Jahr auf Ende September faellt, plante Hamas eine grossangelegte Offensive. Ueber die verschiedenen Terrortunnel sollte eine grosse Zahl Hamasterroristen in Israel eindringen, wobei die Bewohner der anliegenden Gemeinden massenhaft ermordet und ein paar auch entfuehrt werden sollten, um ein Druckmittel gegen Israel in der Hand zu haben.

Soweit stammen diese Angaben von gefangenen Hamasterroristen. Das weitere ist meine Spekulation: Gleichzeitig sollten Hamasterroristen im Westjordanland die dritte Intifada ausrufen. Bei dieser Gelegenheit haette Hamas dort die Fatah entmachtet und sich an die Herrschaft geputscht, wie sie es 2007 im Gazastreifen gemacht hat.

Und dann kam der Al-Kawasme-Clan von Hebron und entfuehrte die drei Teenager, Naftali, Gilad und Eyal. Waehrend der Suche nach den entfuehrten Jugendlichen verhaftete Israel fast die gesamte Fuehrungsriege der Hamas im Westjordanland. Es wurde auch laut darueber nachgedacht, Hamasfunktionaere in den Gazastreifen zu deportieren.

Damit waere die Haelfte des Plans, der sich im Westjordanland abspielen sollte, verunmoeglicht worden. Hamas erhoehte die Anzahl und bald auch die Reichweite der Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf Israel. Als Bedingung fuer Waffenruhe wurde immer an erster Stelle verlangt, dass die waehrend der Suche nach Naftali, Gilad und Eyal Verhafteten frei gelassen werden muessten. Israel liess sich nicht darauf ein. Darauf beschloss Hamas anscheinend, dass der Plan den neuen Gegebenheiten angepasst und jetzt schon durchgefuehrt werden sollte. Vermutlich war das Kalkuel, dass die Palaestinenser in den Autonomiegebieten westlich des Jordans durch die massive Suche noch aufgeruehrt waren und eine dritte Intifada jetzt leichter ausgeloest werden koennte als in drei Monaten, wenn die Raedelsfuehrer schon wochenlang im Gefaengnis sitzen.

Bis jetzt hat mindestens die Hamasfuehrung in Qatar die Hoffnung nicht aufgegeben, den Flaechenbrand schon im Juli zu erreichen. Er scheint sich auch Schuetzenhilfe von Hizbollah zu erhoffen.

Fuer heute hatte John Kerry Israel zu einer 12-stuendigen Waffenruhe gezwungen, die in Paris versammelten Aussenminister verlangten eine Verlaengerung um 4 Stunden bis heute Mitternacht. Die “humanitaere Waffenruhe” sollte natuerlich den Zivilisten im Gazastreifen zugute kommen. Symptomatisch dafuer, wie wenig Ruecksicht Hamas auf die eigene Bevoelkerung nimmt, ist, dass Hamas selber keiner Verlaengerung zustimmte und prompt um 20:00 mit dem Abschiessen von weiteren Raketen begannt.

Ich glaube, dass die Kaempfe noch laenger dauern werden. Und zwar selbst dann, wenn die USA wieder per Flugverbot Druck machen wollen. Die wirtschaftlichen Einbussen sind bitter, aber die von der Hamas ausgehende Gefahr ist zu gross, als dass ihr noch einmal Gelegenheit zur Aufruestung gegeben werden kann. Umso mehr, als die westlichen Nationen ja schon Schlange stehen, um die Kassen der Hamas wieder aufzufuellen. Die “Aufbauhilfe” wird mit Sicherheit ebenso zivilen und humanitaeren Zwecken zugefuehrt, wie mit den gesamten Zementlieferungen Krankenhaeuser und Schulen gebaut wurden. Die naechste Bestellung fuer Raketen aus Nordkorea ist schon unterzeichnet.

Hattip Israelmatzav

Kibbutz Nir Am


Waehrend der Pessachwoche besuchten mein Mann und ich das kleine Museum im Kibbutz Nir Am. Unsere Fuehrerin war eine aeltere Dame, die sich sehr aufrecht hielt und das Selbstbewusstsein eines alteingesessenen Kibbutzmitglieds ausstrahlte.

Ihre Fuehrung war mit vielen Anekdoten und persoenlichen Geschichten gespickt. Eine davon spielte zu der Zeit, als sie und ihr Jahrgang im Kibbutz etwa 5-6 Jahre alt waren. Zu dieser Zeit schliefen die Kinder im Kibbutz nicht bei ihren Eltern, sondern nach Altersgruppen in Kinderhaeusern. Eines Nachts wachte ein kleiner Junge auf.  Durch das Fenster bei seinem Etagenbett sah er unbekannte Maenner auf dem Kibbutzrasen. Der Kibbutz war noch sehr klein und dieses Kinderhaus lag nahe beim Zaun, der den Kibbutz umgrenzte. Wahrscheinlich hatte der Junge schon von Fedayeen gehoert. Jedenfalls reagierte er sehr besonnen. Er weckte die anderen Kinder, bedeutet ihnen leise zu sein und alle zusammen versteckten sich unter den Betten. Wenig spaeter kamen die Terroristen tatsaechlich ins Kinderhaus, fanden die Betten leer und suchten in der Kueche nach etwas, was sich mitzunehmen lohnte. Die Kinder lagen immer noch unter den Betten und waren ganz still, als einige Zeit spaet der Kibbutznachtwaechter auf seinem Rundgang auch im Kinderhaus vorbeischaute. Die Dame erzaehlte, dass ihre Eltern ihnen nur ueber den Kopf gestreichelt haetten mit einem ‘das habt ihr gut gemacht’ – im Kibbutz der damaligen Zeit wurden Gefuehle zwischen Eltern und Kindern eher unterdrueckt. “Aber eine solche Angst wie damals, habe ich mein ganzes Leben nicht wieder gehabt!”

Es tut mir so leid fuer diese Frau, dass sie jetzt im Alter wieder dieselbe Angst haben musste. Am Montag drangen Hamasterroisten ueber Tunnel ein, ihr Ziel war der Kibbutz Nir Am. Die Bewohner des Kibbutz mussten sich in ihre Haeuser einschliessen und still verhalten. Vier israelische Soldaten fielen im Gefecht mit diesen Terroristen.

 

Pharaohs verhaertetes Herz


Exodus 2. Buch Moses, 10. Kapitel, 1. Vers

Der Herr sprach zu Mose: Geh zum Pharao! Ich habe sein Herz und das Herz seiner Diener verschlossen, damit ich diese Zeichen unter ihnen vollbringen konnte

So kommt mir das Verhalten von Khaled Meshaal vor:

Die zivile Bevoelkerung im Gazastreifen leidet unsaeglich. Hamas verliert in allen Bereichen, heute morgen haben sich anscheinend zum ersten Mal in dieser Aktion massenhaft Hamasterroristen ergeben.

Khaled Meshaal said Hamas would not agree to a ceasefire until the terms had been negotiated

Aber Meshaal will sich auf keinen Waffenstillstand einlassen, solange die Hamas-Forderungen nicht akzeptiert werden, auch auf keine humanitaere Waffenruhe.

Und das sind die Bedingungen der Hamas:

  1. Abzug der israelischen Panzer von der Grenze zum Gazastreifen.
  2. Freilassung aller Gefangenen, die waehrend der Suche nach den drei entfuehrten Jugendlichen verhaftet wurden.
  3. Aufhebung der Blockade und Oeffnung der Grenzuebergaenge fuer Waren und Menschen.
  4. Aufbau eines internationalen See- und Flughafenshafen unter der Aufsicht der UNO.
  5. Ausweitung der Fischereizone auf 10 km von der Kueste.
  6. Internationalisierung des Rafah Grenzuebergangs (mit Aegypten) unter der Kontrolle der UNO und befreundeter arabischer Nationen.
  7.  Internationale Truppen entlang der Grenze.
  8. Israel muss Erleichterungen bei der Einreise fuer Beter in der Al Aksa Moschee gewaehren.
  9. Israel ist es verboten, sich in palaestinsische Politik hinsichtlich der Versoehnung (Fatah-Hamas) einzumischen.
  10. Wiedereinrichtung der Industrieparts and Verbesserungen fuer die wirtschaftliche Entwicklung im Gazastreifen.

Ich brauche wohl nicht im Einzelnen darauf einzugehen, warum ueber diese Forderungen nicht verhandelt werden kann, oder?

Israel bekommt dadurch die Zeit, weitere Tunnel und versteckte Raketenabschussbunker zu finden und zu zerstoeren.

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