Kaeufliche US Diplomatie


Selbst die ultralinke Zeitung Ha’aretz wundert sich, wie Kerry ernsthaft ein Waffenstillstandsabkommen vorschlagen konnte, das den Hamasforderungen entspricht und Israels Sicherheitsanliegen uebergeht.

It’s not clear what Kerry was thinking when he presented this draft. It’s unclear what he had in mind when he convened the Paris summit. It can only be seen as surreal. Along with foreign ministers from Europe’s major nations Kerry greeted with regal honors Hamas’ Qatari and Turkish patrons, ignoring what Israel, Egypt, and the Palestinian Authority might have had to say.
Es ist nicht klar, was Kerry sich gedacht hat, als er diesen Entwurf vorlegte. Es ist nicht klar, was er im Sinn hatte, als er zum Gipfel in Paris einlud. Das kann nur surreal gesehen werden. Zusammen mit den Aussenministern der wichtigsten europaeischen Staaten begruesste Kerry mit koeniglichen Ehren die Schutzpatrone der Hamas, Qatar und Tuerkei und ignorierte, was Israel, Aegypten und die Palaestinensische Autonomiebehoerde dazu sagen koennten.

Offensichtlich dachte Kerry daran: US strikes $11bn arms deal with Qatar.

Und was faellt fuer die Europaeer ab?

US Secretary of State John Kerry, third from left, stands with from left, Qatari Foreign Minister Khaled al-Attiyah, Turkish Foreign Minister Ahmet Davutoglu, French Foreign Minister Laurent Fabius, British Foreign Secretary Philip Hammond, German Foreign Minister Frank-Walter Steinmeier and Italian Foreign Minister Federica Mogherini after their meeting regarding a cease-fire between Hamas and Israel in Gaza, Saturday, July 26, 2014, at the foreign ministry in Paris, France. With a 12-hour humanitarian cease-fire in Gaza Saturday, Kerry is continuing with efforts to reach a longer truce between Israel and Hamas. (photo credit: AP/Charles Dharapak) Read more: Kerry ‘completely capitulated’ to Hamas in ceasefire proposal, say Israeli sources | The Times of Israel http://www.timesofisrael.com/kerry-completely-capitulated-to-hamas-in-ceasefire-proposal-says-israel/#ixzz38fVbbf6z Follow us: @timesofisrael on Twitter | timesofisrael on Facebook

 

Der Ehrgeiz der Hamas III


Seit Beginn der Aktion Schutzkante frage ich mich, warum Hamas ausgerechnet jetzt die Auseinandersetzung wollte. In israelischen Analysen vor der Eskalation hiess es immer wieder, dass Hamas eigentlich gar kein Interesse daran haben koennte. Aber offensichtlich sah Hamas das anders.

Inzwischen reime ich mir folgende Antwort zusammen: Fuer Rosh Hashana, des juedische Neujahrsfest, dass dieses Jahr auf Ende September faellt, plante Hamas eine grossangelegte Offensive. Ueber die verschiedenen Terrortunnel sollte eine grosse Zahl Hamasterroristen in Israel eindringen, wobei die Bewohner der anliegenden Gemeinden massenhaft ermordet und ein paar auch entfuehrt werden sollten, um ein Druckmittel gegen Israel in der Hand zu haben.

Soweit stammen diese Angaben von gefangenen Hamasterroristen. Das weitere ist meine Spekulation: Gleichzeitig sollten Hamasterroristen im Westjordanland die dritte Intifada ausrufen. Bei dieser Gelegenheit haette Hamas dort die Fatah entmachtet und sich an die Herrschaft geputscht, wie sie es 2007 im Gazastreifen gemacht hat.

Und dann kam der Al-Kawasme-Clan von Hebron und entfuehrte die drei Teenager, Naftali, Gilad und Eyal. Waehrend der Suche nach den entfuehrten Jugendlichen verhaftete Israel fast die gesamte Fuehrungsriege der Hamas im Westjordanland. Es wurde auch laut darueber nachgedacht, Hamasfunktionaere in den Gazastreifen zu deportieren.

Damit waere die Haelfte des Plans, der sich im Westjordanland abspielen sollte, verunmoeglicht worden. Hamas erhoehte die Anzahl und bald auch die Reichweite der Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf Israel. Als Bedingung fuer Waffenruhe wurde immer an erster Stelle verlangt, dass die waehrend der Suche nach Naftali, Gilad und Eyal Verhafteten frei gelassen werden muessten. Israel liess sich nicht darauf ein. Darauf beschloss Hamas anscheinend, dass der Plan den neuen Gegebenheiten angepasst und jetzt schon durchgefuehrt werden sollte. Vermutlich war das Kalkuel, dass die Palaestinenser in den Autonomiegebieten westlich des Jordans durch die massive Suche noch aufgeruehrt waren und eine dritte Intifada jetzt leichter ausgeloest werden koennte als in drei Monaten, wenn die Raedelsfuehrer schon wochenlang im Gefaengnis sitzen.

Bis jetzt hat mindestens die Hamasfuehrung in Qatar die Hoffnung nicht aufgegeben, den Flaechenbrand schon im Juli zu erreichen. Er scheint sich auch Schuetzenhilfe von Hizbollah zu erhoffen.

Fuer heute hatte John Kerry Israel zu einer 12-stuendigen Waffenruhe gezwungen, die in Paris versammelten Aussenminister verlangten eine Verlaengerung um 4 Stunden bis heute Mitternacht. Die “humanitaere Waffenruhe” sollte natuerlich den Zivilisten im Gazastreifen zugute kommen. Symptomatisch dafuer, wie wenig Ruecksicht Hamas auf die eigene Bevoelkerung nimmt, ist, dass Hamas selber keiner Verlaengerung zustimmte und prompt um 20:00 mit dem Abschiessen von weiteren Raketen begannt.

Ich glaube, dass die Kaempfe noch laenger dauern werden. Und zwar selbst dann, wenn die USA wieder per Flugverbot Druck machen wollen. Die wirtschaftlichen Einbussen sind bitter, aber die von der Hamas ausgehende Gefahr ist zu gross, als dass ihr noch einmal Gelegenheit zur Aufruestung gegeben werden kann. Umso mehr, als die westlichen Nationen ja schon Schlange stehen, um die Kassen der Hamas wieder aufzufuellen. Die “Aufbauhilfe” wird mit Sicherheit ebenso zivilen und humanitaeren Zwecken zugefuehrt, wie mit den gesamten Zementlieferungen Krankenhaeuser und Schulen gebaut wurden. Die naechste Bestellung fuer Raketen aus Nordkorea ist schon unterzeichnet.

Hattip Israelmatzav

“Selbstgebastelte Raketen”


Immer mehr internationale Fluggesellschaften setzen ihre Fluege nach Tel Aviv aus. Der Grund: In Yahud, einem Vorort von Tel Aviv in unmittelbarer Naehe zum Flughafen hat eine Rakete  ein grosser Metallrest der von Eisenkuppel noch in der Luft zur Explosion gebrachten Rakete ein Einfamilienhaus getroffen und in eine Ruine verwandelt.

Die Gefahr, dass ein landendes oder startendes Flugzeug getroffen werden koennte, ist real, aber nicht sehr gross. Immerhin hat Eisenkuppel bisher alle Raketen auf den Grossraum Tel Aviv abgefangen. Aber ich kann die Fluggesellschaften verstehen, die kein derartiges Risiko eingehen wollen.

Was ich nicht verstehen kann, ist der Nachdruck, mit der die Staaten dieser Fluggesellschaften bis zum heutigen Tag darauf bestehen, dass Israel dringend die Kontrolle ueber hoeher gelegenes Territorium nur 17 km vom Flughafen entfernt an Palaestinenser abgeben muss.

Update 23/07/14: Ich halte es fuer moeglich, dass die Obamaregierung bei der FAA leicht nachgeholfen hat, damit Kerry einen Stock in der Hand hat, mit dem Israel zum Waffenstillstand gepruegelt werden kann. Uebersehen wird dabei, dass es derzeit Hamas ist, die nicht auf den aegyptischen Entwurf einsteigen mag und die Aegypter, die sich weigern, Hamasforderungen (z.B. nach Oeffnung des Greznuebergangs nach Aegypten Rafiah) zu erfuellen. Aber schon bei den letzten “Friedensgespraechen” war die konstant falsche Praemisse der USA ja, dass Israel nicht willig sei und unter Druck gesetzt werden muesse, obwohl sich in den Verhandlungen immer wieder klar zeigte, dass Abbas kein “Ja” als Antwort akzeptieren konnte. Es waere nicht zum ersten Mal, dass die Obamaregierung eine Bundesbehoerde fuer politische Zwecke missbraucht. Immer mehr weist darauf hin, dass die Steuerbehoerde IRS gezielt auf politische Gegner angesetzt wurde. Bemerkenswert ist in jedem Fall, dass die FAA die Fluege nach Pakistan nicht eingestellt hat, obwohl es dort zu mehr als einem Angriff auf Flughaefen kam.

Inzwischen habe ich gelernt, dass auch diese Rakete von Eisenkuppel unschaedlich gemacht worden war, nur ein grosser Metalrest – vermutlich das Rohr – ist im Haus eingeschlagen, und das muss extrem leicht gebaut gewesen sein, Bretter, Gips und ein paar Ziegel. Uebrigens gilt das Gleiche auch fuer die Rakete im Schwimmbad in ‘Anschauungsmaterial’. Nur das Rohr landete dort, ohne Explosion. Das Rohr selber ist knapp 2 Meter lang.

ISIS und Kriegsmaterial


Erinnert Ihr Euch noch daran, wie Goerge W. Bush vorgeworfen wurde absichtlich oder irrtuemlich den Irakkrieg mit falschen Argumenten begonnen zu haben? Die Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein konnten nicht gefunden werden, weder die chemischen Waffen, noch die Bestandteile fuer eine nukleare Aufruestung.

Allerdings scheint die Terrororganisation ISIS, die inzwischen weite Teile des Iraks kontrolliert mehr Glueck zu haben: Material fuer Atombomben von der Universitaet Mosul und chemische Waffen in Muthanna. Internationale Gremien sehen im Unterschied zur Regierung im Restirak keine besondere Gefahr.

ISIS hat natuerlich auch die Moeglichkeit, sich in Syrien entsprechendes Material zu beschaffen. 

Zusaetzlich zur amerikanischen Ausruestung, die ihr im Irak in die Haende ist, hat sich nun auch eine von den USA unterstuetzte Miliz in Syrien dem neuen Kalifat angeschlossen.

“Friedenskonferenz” mit ironischen Elementen


Gestern veranstaltete Ha’aretz, die pro-paelestinesische Zeitung Israels und Lieblingslektuere von Journalisten weltweit, eine “Friedenskonferenz”.

Es wimmelte nur so von ironischen Aspekten:

1) Kein Vertreter der Palaestinenser nahm an der Konferenz teil.

2) Naftali Bennett, der Vorsitzende der rechten Partei “Juedisches Heim”, konnte kaum seine Rede halten. Der Veranstalter, Amos Schocken, musste das Publikum daran erinnern, dass es doch moeglich sein muesste, Bennet anzuhoeren, nachdem man schon mit Arafat gesprochen hatte. Trotzdem wurde seine Rede wiederholt gestoert und als Bennett das Podium verliess, soll er taetlich angegriffen worden sein.

3) Obama liess von seinen Ghostwritern eigens einen Leitartikel fuer Ha’aretz schreiben, der an diesem Tag veroeffentlicht wurde. Darin wird Mahmud Abbas als verlaesslicher Friedenspartner beschrieben: “And, in President Abbas, Israel has a counterpart committed to a two-state solution and security cooperation with Israel.” Wir wissen, welche Stellungsnahme das Praesidialamt von Mahmud Abbas am selben Tag veroeffentlichte.

4) Die Teilnehmer der “Friedenskonferenz” mussten ueberstuerzt in Schutzraeume fliehen, weil aus dem Gazastreifen Raketen auf Tel Aviv abgeschossen wurden.

Zusammengefasst: Da gab es ein Klassentreffen mit unbeirrten Friedensprozesslern, die andere Meinungen nicht tolerieren koennen, und von der Realitaet – Krieg – eingeholt wurden.

P.S. Sehr traurig finde ich, dass  der arabisch-israelische Autor, dessen Buecher ich auch kaufe und mehrfach lese, Sayed Kashua,  fuehlt, dass die arabisch-juedische Koexistenz gescheitert ist. Ich bin nicht sicher, ob es sich um ein endgueltiges Scheitern handelt. Aber auch ich empfinde, was Lila ungefaehr so beschrieben hat: Hier brechen Dinge weg, auf die wir uns verlassen hatten. Fuer mich war dies der Knackpunkt. Im Sueden leben wir mit den Beduinen zusammen: Beim Einkaufen, bei Arzt- und Behoerdenterminen, Veranstaltungen ist das Publikum immer gemischt, Juden und Beduinen. Bei der Geburt unserer Kinder war ich in der Entbindungsstation mit vielen Beduininnen zusammen. Meine Lieblingsohrringe habe ich einer beduinischen Silberschmiedin abgekauft. Im Kindergarten war der beste Freund unserer Kleinen ein Junge aus der nahen Beduinenstadt Lakiya. In Hura habe ich immer wieder getankt. Wenn wir dort vorbeifuhren auf dem Weg zu unserem Lieblingspicknickplatz, haben kleine Buben uns zugewunken und wir haben zurueckgewinkt. Dabei bin ich auch immer extra langsam gefahren, eben weil Buben dicht bei der Strasse spielen.

Natuerlich waren es nur wenige Randalierer, die einen Mordanschlag auf israelische Autofahrer veruebt haben. Aber wo waren die anderen Einwohner von Hura? Sie muessen doch gesehen haben (die Stadt liegt an einem Hang mit gutem Blick auf Strasse 31), dass ein Hinterhalt vorbereitet wurde. Auf der Strasse wurde brennender Muell verteilt, damit Autos verlangsamen und anhalten mussten. Die Steinwerfer standen bereit und die Steine waren auch schon im Voraus dorthin geschafft worden. Im Fernsehen sah man den Brocken, der auf Miki Zahawi geschleudert wurde. Das war kein Stein, wie er in der Negev einfach herumliegt, sondern Bauschutt, der eigens an den Strassenrand geschafft worden war.

Friedenspartner Mahmud Abbas


Der Sprecher des Praesidialamtes von Mahmud Abbas meldet sich zu Wort:

(…)

Israel’s new operation is a “declaration of war on Palestinians and the Israeli authority alone will bear the consequences,” Nabil Abu Rudeineh said in a statement.

“Palestinians have the right to defend themselves by all legitimate means,” Abu Rudeineh said, calling the new assault on Gaza an “open massacre” against children, women, and the elderly.

(…)

The presidential statement came as Israeli airstrikes on the Gaza Strip left four dead and dozens injured.

(…)

Keine Verurteilung des Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen. Eine Kriegserklaerung kann die PA darin auch nicht erkennen. Palaestinenser haben das Recht, sich zu verteidigen, Israel aber nicht.

Ob es leicht ironisch ist, dass Ma’an darauf hinweist, dass das “offene Massakaer” sich auf vier (4) Tote bezieht?

Hamas will Krieg


Als Einwohnerin von Beer Sheva kann ich Euch dieses Drohvideo des Islamischen Jihads oder Hamas im Gazastreifen nicht vorenthalten:

Hier die Uebersetzung des (uebrigens fehlerfreien) hebraeischen Textes:

An die Siedler von Beer Sheva:
Eure Fuehrer haben unsere Kinder getoetet,
unsere Haeuser bombardiert
und Euch zum Tod verurteilt
Flieht,
bevor es zu spaet ist.

Fuer die letzten Raketenangriffe auf Ashkelon, Ashdod, Gan Yavne, Gedera (also vom Norden des Gazastreifen aus ins israelische Zentrum) uebernimmt Hamas ausdruecklich die Verantwortung.

 

 

 

3. Intifada?


Schon vor einem Jahr war klar, dass auf das Scheitern der Friedensverhandlungen eine Welle palaestinensischer Gewalt folgen wird.

Der Ausloeser fuer die erste Intifada war ein Autounfall, den Palaestinenser zu einem absichtlichen Mord umlogen.

Der angebliche Ausloeser fuer die zweite Intifada war der Besuch Ariel Sharons zuf dem Tempelberg. Dabei war nach palaestinensischen Aussagen der Gewaltausbruch monatelang vorher schon geplant und Sharons vorher mit der PA koordinierter Spaziergang nur ein Vorwand. Tatsaechlich war die Gewalt durch das Scheitern der Camp-David-II Verhandlungen verursacht worden. Zum Symbol der 2. Intifada wurde bald Muhammed Al-Dura, der nachweislich nicht von Israelis erschossen sein konnte und plausiblerweise ueberhaupt nicht erschossen wurde. Wie Tom Gross im oben verlinkten Video erklaert, wollte die PA unter Arafat damals die Gewalt anheizen.

Inzwischen erleben wir die ersten Stadien einer 3. Intifada. Als Ausloeser soll der Mord an einem palaestinensischen Jungen aus Ostjerusalem dienen. Die Tat wurde vorgestern begangen, und bisher ist voellig ungeklaert, wer der oder die Taeter ist/sind.

Die Gewaltaetigkeiten haben schon laengst begonnen. Seit Wochen werden aus dem Gazastreifen jeden Tag zweistellige Zahlen von Raketen auf den Sueden Israels abgeschossen. Bis jetzt gab es (Baruch HaShem) nur leicht Verletzte, dabei wurde schon eine Fabrik in Brand gesetzt, ein Tages-Ferienlager fuer Kinder und Wohnhaeuser getroffen.

In Jerusalem randalieren Palaestinenser. Auf dem hier verlinkten Video kann man sehen, wie sie einen Palaestinenser (!) fast lynchen. Der Mann verdankt nur den eingreifenden israelischen Soldaten sein Leben. Der Strassenbahnabschnitt, der durch arabische Viertel fuehrt, wurde von den Randalierern schwer beschaedigt.

Die deutschen Medien betonten wochenlang, dass im Fall der drei israelischen Jugendlichen weder die Taeterschaft der Hamas noch ueberhaupt bewiesen war, dass die drei Jungen entfuehrt worden waren. Die gleichen Medien sind derzeit so gut wie sicher, dass Israel oder Israelis fuer den Mord an dem arabischen Jungen verantwortlich sei/seien.

Auch die EU, die sich erst nach fuenf Tagen und israelischem Druck dazu durchringen konnte, die Entfuehrung zu verurteilen, verurteilt in aller Eile den ungeklaerten Mord. Da “normale” ungeklaerte Morde nicht auf EU-Ebene verurteilt werden, bedeutet das, dass die EU Israel und Israelis vorverurteilt. Dank der unaufhoerlichen Gehirnwaesche, wonach Israel stets Vergeltung uebt, ist es ja auch so plausibel einen Rachemord zu unterstellen.

Falls sich spaeter herausstellen sollte, dass der Junge von Palaestinensern ermordet wurde, weil er homosexuell war oder weil er (wie der Mann oben im Video) fuer einen Informanten gehalten wurde, ist das Kind laengst in den Brunnen gefallen.


Update vom 6. Juli 2014: Die Polizei hat im Zusammenhang mit diesem Mord sechs Personen festgenommen, drei wurden wieder auf freien Fuss gesetzt. Bei den dreien, die noch festgehalten und verhoert werden, handelt es sich um juedische Israelis. 

An dieser Stelle moechte ich den grausamen Mord (der arme Junge wurde lebendigen Leibes verbrannt!) in aller Deutlichkeit verurteilen. Wer immer die Taeter waren und welche Motive sie auch bewegt haben moegen, sie muessen mit der vollen Schaerfe des Gesetzes bestraft werden!

 

 

 

Die Zukunftstraeume der palaestinesischen Bevoelkerung


Das Washington Institute hat in der vergangenen Woche durch ein fuehrendes palaestinesisches Meinungsforschungsinstitut eine Befragung der palaestinensichen Bevoelkerung im Gazastreifen und im Westjordanland durchfuehren lassen. Insgesamt 1200 Personen wurden befragt und zwar in persoenlichen Interviews. Die statistische Fehlerbereich ist 3%. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Palaestinenser keinen Staat Palaestina neben einem Staat Israel wollen: Slide1

Der Text auf der Folie ist schwer leserlich, daher hier die zentralen Fragen ins Deutsche uebersetzt mit den Antworten:

 

1. Das wichtigste palestinensische nationale Ziel fuer die naechsten 5 Jahre ist:

Das Ziel sollte sein, Westbank Gaza-streifen Insgesamt
auf die Rueckgewinnung des gesamten histoirschen Palaestinas vom Jordan bis zum Meer hinzuarbeiten 55.4% 68.4% 60.3%
die Besetzung der Westbank und des Gazastreifens zu beeinden und eine 2-Staatenloesung zu erreichen 30.6% 21.8% 27.3%
auf eine 1-Staatenloesung im ganzen Land hinzuarbeiten: ein Staat, in dem Araber und Juden die gleichen Rechte haben, in einem Land, vom Jordan bis zum Meer 11.2% 8.2% 10.1%
Keine Meinung/ Weiss nicht 2.8% 1.6% 2.3%

Slide 2

 

 

 

 

 

2. Wenn es der pal. Fuehrung gelingen sollte, eine 2-Staatenloesung mit Israel auszuhandeln,

Meinen Sie, Westbank Gaza-streifen Insgesamt
Das wuerde das Ende des Konflikts mit Israel sein 32.3% 30.4% 31.6%
Der Widerstand sollte weitergehen, bis das gesamte, historische Palaestina befreit ist 63.2% 65.3% 64.0%
Keine Meinung/ Weiss nicht  4.5%  4.2%  4.4%

3. Wenn die pal. Fuehrung ueber eine 2-Staaten-Loesung mit Israel verhandelt,

Meinen Sie, Westbank Gaza-streifen Insgesamt
Das waere das Endziel 30.7% 21.3% 27.2%
Das waere ein Teil des “Stufenplans” zur Befreiung des gesamten, historischen Palaestinas zu einem spaeteren Zeitpunkt 62.5% 69.8% 65.2%
Keine Meinung/ Weiss nicht 6.8% 8.9% 7.6%

Fuer mein Teil bin ich von diesen Ergebnissen keineswegs ueberracht: “Suddenly!”Die Palaestinenser strebten schon zu der Zeit, als sie sich noch nicht als Palaestinenser definiert hatten, immer die Kein-Staat-Israel Loesung an. Was nach der Zerstoerung Israels kommen soll, blieb und bleibt im Ungewissen: der Staat Palaestina oder Provinz Suedsyrien oder vielleicht Anschluss ein das Kalifat, das derzeit von ISIS in Syrien und Irak gegruendet wird?

Sehr klar kommt zum Ausdruck, dass die pal. Bevoelkerung davon ausgeht, dass ihre Politiker nicht in gutem Glauben mit Israel verhandeln, sondern jedes Zugestaendnis nur als weitere Stufe auf dem Weg zur endgueltigen Zerstoerung Israels auffassen. Und damit vertreten die pal. Politiker auch genau den Bevoelkerungswillen, die auch bei Gruendung eines Staates Palaestina neben Israel den Kampf gegen Israel bis zu dessen Zerstoerung fortsetzen wollen.

Gestern wieder Raketen: 3-jaehriges Kind im Gazastreifen getoetet


Gestern Abend wurde aus dem Gazastreifen wieder einmal eine Salve Raketen auf den Sueden Israels abgefeuert. Insgesamt sieben Mal schrillten die Sirenen. Vier Raketen landeten auf israelischem Gebiet. Zwei wurden vom Abwehrsystem Eisenkuppel unschaedlich gemacht, waeren also in Wohngebieten niedergegangen, zwei explodiertem im freien Feld. Mindestens zwei Raketen aber gingen noch im Gazastreifen nieder. Eine davon toetete ein dreijaehriges, palaestinensisches Maedchen und verletzte mindestens ein weiteres Kind und zwei weitere Familienangehoerige.

Nach Elder of Ziyon starben in diesem Jahr im Gazastreifen bereits 29 Menschen durch zu kurz geschossene Raketen, die meisten wohl Terroristen bei “Arbeitsunfaellen”. Aber ihrer “Arbeit” gehen die Terroristen auch bei sich zu Hause nach. Das kostete einem zweijaehrigen Buebchen im Maerz das Leben.

Wenn wieder einmal Pro-Palaestinenser mit dem Mythos “Juden = Kindermoerder” arbeiten, sollte man sich an die wehrlosen Kinder im Gazastreifen erinnern.

Hier noch ein Beispiel, wie man diese Nachricht so verpacken kann, dass fast kein Leser sie richtig zur Kenntnis nimmt.

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