Mandelbluete


Zur Abwechslung mal wieder etwas Nettes: Unser kleiner Mandelbaum blueht!
Mandelbluete Feb-14

Baruch, Dajan Emeth


Prof. Barry Rubin ist von uns gegangen. Ich werde ihn sehr vermissen.

Gott voller Erbarmen, lass seine Seele unter den Fittichen Deiner Gegenwart mit den Gerechten und Heiligen in der Hoehe und im Glanz des Himmels ruhen. Herr der Barmherzigkeit, berge ihn in Ewigkeit im Schutz Deiner Fluegel und schliesse seine Seele in den Bund des Ewigen Lebens ein. Bei Gott moege er geborgen sein und im Garten Eden Ruhe finden. Er moege in Frieden ruhen bis zu seiner Auferstehung am Ende der Zeit.

Amen

Mein Beileid an seine Witwe und Kinder.

Prof. Rubin war nicht nur ein scharfsichtiger und tiefschuerfender Intellektueller, sondern ein “Mensch” im jiddischen Sinn des Wortes. Zu seinem Andenken, empfehle ich seinen Text, als er im Sommer 2012 erfuhr, dass er an Lungenkrebs litt. Er kann uns allen ein Vorbild sein.

 

 

 

 

 

Wie kommen die Loecher in den Salbei?


fragte sich mein Mann eines schoenen Morgens am vergangenen Wochenende und begann unseren Salbeistrauch vorsichtig mit den Haenden zu durchsuchen. Bei einem aehnlichen Forschungsprojekt in der Minze war er auf Raupen gestossen.

Die Kraeuter im Beet sind seit Oktober natuerlich weiter gewachsen, bis auf die Minze, wo die Raupen es sich gar zu gut gehen liessen.

Diesmal aber war es jemand anderes:

Chamaeleon

Ein Baby-Chamaeleon liess es sich schmecken. Das Tierchen war ohne Schwanz vielleicht 3 cm lang. Unsere tierliebe Kleine haette das Baby gar zu gern behalten und grossgezogen, einen Namen hatte sie schon: Maggie von Mini-Dragon abgeleitet. Schliesslich sah sie ein, dass die Katzen im Haushalt keine passenden Adoptivgeschwister sind. Wir brachten Maggie mit einem Vorrat an Salbeiblaettern in den Park und setzten sie in eine geschuetzte Ecke.

Uebrigens ist die Faehigkeit dieser Tiere, sich farblich der Umgebung anzupassen, wirklich bemerkenswert. Fuer den Transport hatte unsere Kleine Maggie in einen Schuhkarton gesetzt, zusammen mit den Salbeizweigen. Das Tierchen hatte deutlich zwei verschieden gefaerbte Koerperseiten: Die dem Karton zugewandte Seite war gruenbraun, die Seite zum Salbei hin war heller gruen.

Wetterprognose: Wolkig mit gelegentlichen Schauern und Raketen


Heute morgen verriet uns das Radio, dass eine Raketenabwehr “Eisenkuppel” bei Beer Sheva stationiert wurde, nachdem gestern schon Sderot eine bekommen hatte. Ich nehme an, Ashdod und Ashkelon sind auch versorgt.

Offensichtlich befuerchtet Israel Raketenangriffe aus dem Gazastreifen. In der vergangenen Nacht schlug eine bei Ashkelon ein.

Meine Frage, warum gerade jetzt (und nicht schon in den vergangenen Tagen), beantwortete sich, als es daemmerte: Heute ist der Himmel mit Wolken bedeckt. Der Wetterbericht sagt fuer heute und morgen gelegentliche Schauer vor allem im Sueden voraus. Am Sonntag soll dann die naechste grosse Regenfront das Land erreichen und fuer Regen in ganz Israel sorgen.

Unter diesen Wetterbedingungen sind die Sichtverhaeltnisse der Drohnen ueber dem Gazastreifen eingeschraenkt. Die dortigen Terrororganisationen, nicht unbedingt Hamas selbst (inzwischen unter tuerkischer Protektion), sondern rivalisierende Gruppen wie der Islamische Jihad (finanziert vom Iran) oder auch mit Al Qaida affiliierte Gruppen koennten versucht sein, das auszunutzen und verstaerkt Raketen abzufeuern.

Gerade werden auch mal wieder “Friedens”-Gespraeche gefuehrt. Im Januar hat Kerry vor, Druck vor allem auf Israel ausueben. Was in den westlichen Medien regelmaessig uebersehen wird: Die Palaestinenser sind von der “Loesung”, die die USA durchsetzen wollen,ebensowenig angetan wie Israel und verstecken sich vorsorglich hinter dem Ruecken der Arabischen Liga. Eine Eskalation im Gazastreifen koennte ihnen den gewuenschten Vorwand liefern, die Gespraeche wieder einmal zu verlassen, umso mehr, als die 3. und vorletzte Gruppe palaestinensischer Moerder naechste Woche freigelassen werden soll.

Avi Issacharoff in der Times of Israel hat eine andere These: Hamas’ Umfragewerte sind im Sinkflug und Aktionen gegen Israel koennten die Beliebtheit steigern.

Angeglich sieht das Verteidigungsministerium (oder wenigstens eine Quelle von dort) das aehnlich: Hamas bereite sich auf eine Auseinandersetzung vor.

Update 29.12.: Bis jetzt sind im Sueden weder Regen noch Raketen gefallen. Dafuer im Norden.

Update 30.12: Am Montag regnete es endlich und prompt gab es auch eine Rakete im Sueden.

Aus dem Garten


Im Moment stehe ich mit der Daemmerung auf.

Fruehstueck im Garten

Kletterpflanze lila 2 13-10-24

Die Laternen im Park leuchten noch. Wie die Winden am Zaun gewachsen sind!

blau bluehender Zierbaum

So sah es noch im August aus.

Kraeuterbeet Aug-13

Kraeuterbeet Okt-13

Petunie Aug-13

Petunia & Oelbaum 13-10-24

Die Petunie hat Gesellschaft bekommen. Neben ihr steht ein winziger Oelbaum. Die Buchskugel hat sich die Kleine gewuenscht. Der Tragekaefig soll als “Katzenhuette” dienen. Die Kleine denkt an unseren Kater und seinen besten Freund, weil es nachts doch schon kuehl ist.

Zitronenbaum Aug-13

Zitronenbaum Aug-13

Zitronenbaum Okt-13

Zitronenbaum Okt-13

Plattenweg 13-10-24

Neu ist der Plattenweg

Hecke 13-10-24

und was einmal die Hecke zu den Nachbarn werden soll.

Frohes Neujahrsfest


Ich liebe Granataepfel, aber in unserem Garten habe ich erst den Zitronenbaum gepflanzt:

Zitronenbaum

Und jetzt muessen wir warten, dass er waechst.

petunie

Fuer Petunien braucht es weniger Geduld.

Die Gasmasken koennen wohl zuhause bleiben.


Der amerikanische Kongress kann ja fruehstens am 9. September einen Beschluss fassen.

Ode an ein altes Haus


Wir sind an diesem Wochenende umgezogen, in unsere eigene Wohnung. Die Kartons sind fast alle ausgepackt. Die Wohnung wird langsam zum Zuhause, und dem Garten werden wir uns auch noch widmen, vorlaeufig ist er wuest und leer.

Ich bin immer noch dankbar, dass wir die Zeit zwischen dem Verlassen unserer vorigen Wohnung und dem Bezug der neuen so gut ueberbruecken konnten.

Das Uebergangshaus steht in einem alten Stadtviertel nicht weit vom Konservatorium und Theater. Als wir den Mietvertrag unterschrieben und beim Einzug lernten wir den Mann kennen, der es zum grossen Teil mit eigenen Haenden gebaut und in ihm fuenf Kinder grossgezogen hatte. Als Witwer verliess er das Haus und zog in eine Nachbarstadt. Dann verkaufte er das Haus an einen seiner Soehne. Der wollte eigentlich mit seiner Frau und den drei Buben in diesem Sommer beziehen. Deswegen bekamen wir es fuer ein paar Monate.

Das Haus ist alt und muesste dringend renoviert werden. Aber es hat viel Charme und eine gute Substanz. Vor allem spuert man, dass es mit viel Liebe und Sinn fuer’s Detail gebaut wurde. Der kleine Balkon im Obergeschoss ist z.B. ideal um Bettzeug zu lueften.

Eingang mit Fahne

Hier der Eingang vom Hof mit Fahne, weil kurz vor dem Unabhaengigkeitstag aufgenommen.

Hof mit Sitzecke und Waeschestaender

Das ist eine Ecke des Hofs, mit unserem Balkontisch und Stuehlen. Es war sehr schoen, hier in der Fruehlingssonne zu sitzen.

Gitter vom Hof auf den Weg mit Faehnchen

Blick ueber Mauer und Ziergitter zu den Nachbarn. Im mittleren Haus uebrigens eine sehr nette, arabische Familie aus Nazareth.

Dem Kater hat es auch gut gefallen.

Dem Kater hat es auch gut gefallen.

Die Kueche ist sehr eng und klein, aber etwas zum Naschen findet man(n) immer.

Die Kueche ist sehr eng und klein, aber etwas zum Naschen findet man(n) immer.

Blick von der Kueche

Blick aus der Kueche auf buegelnde Tochter

Kartonberg in der Essnische

Kartonberg in der Essnische

Was vom Wohnraum uebrig blieb

Was vom Wohnraum uebrig blieb

unteres Badezimmer

unteres Badezimmer

Unter der Treppe hatte ich die Kartons beiseitegeraeumt, damit im Fall von Raketenalarm ein halbwegs geschuetztes Fleckchen existiert. Zum Glueck haben wir es nicht gebraucht.

Unter der Treppe hatte ich die Kartons beiseitegeraeumt, damit im Fall von Raketenalarm ein halbwegs geschuetztes Fleckchen existiert. Zum Glueck haben wir es nicht gebraucht.

oberer Flur mit Waeschekorb

oberer Flur mit Waeschekorb

Maedchenzimmer 1 mit dem typischen Durcheinander

Maedchenzimmer 1 mit dem typischen Durcheinander

Maedchenzimmer 2 mit Durcheinander

Maedchenzimmer 2 mit Durcheinander

Schlafzimmer der Eltern

Schlafzimmer der Eltern

Oberes Badezimmer

Oberes Badezimmer

Das vierte Zimmer diente als Speicher fuer leere Kartons und andere Sachen, die wir gerade nicht brauchten.

Das vierte Zimmer diente als Speicher fuer leere Kartons und andere Sachen, die wir gerade nicht brauchten.

Blick in den Garten hinten.Der Olivenbaum und die Palme leben noch und dem Zitronenbaum sind dieses Fruehjahr neue Triebe gewachsen. Dieses verwahrloste Gaertchen bot ideale Bedingungen fuer eine Katzenmutter. Wir haben natuerlich gefuettert und Wasser hingestellt. Die Jungen wurden zwei Tage vor unserem Umzug von der Mutter in die Selbstaendigkeit vertrieben.

Blick in den Garten nach hinten mit jungen Katzen.  Der Olivenbaum und die Palme leben noch und dem Zitronenbaum sind dieses Fruehjahr neue Triebe gewachsen. Das verwahrloste Gaertchen bot ideale Bedingungen fuer eine Katzenmutter. Wir haben natuerlich gefuettert und Wasser hingestellt. Die Jungen wurden zwei Tage vor unserem Umzug von der Mutter in die Selbstaendigkeit vertrieben.

Nahaufnahme

Nahaufnahme

Im vorderen Hof versuchte ich mit Blumentoepfen einen Ersatzgarten zu schaffen. Leider verwackelt

Im vorderen Hof versuchte ich mit Blumentoepfen einen Ersatzgarten zu schaffen. Leider verwackelt

Schulbeginn mit Raketen


Heute hat nach den zwei-einhalb Wochen Pessachferien die Schule wieder begonnen. Gestern begannen die Aufwaermuebungen im Gazastreifen, mit Moersern auf angrenzende Doerfer.

In Reaktion darauf beschoss die israelische Luftwaffe in der Nacht zwei Ziele im Gazastreifen.

Palestinian sources claimed no one was injured in the IAF strikes. Moreover, the source stated that all security targets and military installations in the Gaza Strip were evacuated.

Man beachte, dass die Palaestinenser sehr gut wissen, dass Israel keine zivilen Ziele angreift. Ansonsten wuerde die Evakuierung von militaerischen Einrichtungen keinen Sinn machen.

Ich hoerte die Nachrichten um 6 Uhr vom Radiowecker. Da wir in der Uebergangszeit in einem alten Haus leben, haben wir derzeit keinen Schutzraum. Vor dem Fruehstueck raeumte ich daher den Stauraum unter der Treppe leer und liess nur einen kleinen Schrank als “Wand” darauf stehen. Als die Maedchen aufstanden, erklaerte mein Mann ihnen, dass sie im Fall eines Alarms sich unter die Treppe hinter den Schrank stellen und nach der Explosion noch mindestens zwei Minuten warten sollten. “Jaja”, gaehnten die Kinder. Waehrend ich sie zur Schule fuhr, fragte ich nach, ob sie den fuer sie vorgesehenen Schutzraum in der Schule kennen. “Jaja.” Keine Aufregung, eine alte Routine wird aufgewaermt.

Die Raketen auf Sderot wurden wie ueblich zeitlich so getimt, dass moeglichst viele Kinder auf dem Schulweg und Erwachsene auf dem Weg zur Arbeit waren.

Ich glaube nicht, dass Beer Sheva heute schon wieder beschossen wird. Beer Sheva ist eine Steigerungsstufe:

1. Moerser auf Kibbutzim und Moschawim, die an den Gazastreifen grenzen.
2. Kassamraketen auf Sderot
3. Kassamraketen auf Ashkelon
4. Gradraketen auf Ashdod und Beer Sheva
5. Weiterreichende Raketen.

Die beiden ersten Stufen haben wir schon abgehakt. Nun kommt es darauf an, ob Hamas jetzt eine Eskalation will. Ich vermute eher nein, aber ich kann es nicht wissen. Iran mag eine Eskalation bestellen, um den Druck von Syrien zu nehmen. Oder Aegypten will von den eigenen Problemen ablenken.

Und wie berichten deutschsprachige Medien?

NZZ: Israelische Kampfflugzeuge greifen Ziele im Gazastreifen an
FAZ: Gazastreifen – Israels Luftwaffe fliegt Vergeltungsangriffe
Spiegel: Israelische Luftwaffe beschießt Gaza-Streifen
Die Welt: Israelische Luftwaffe schlägt gegen Gaza zurück Hier wurde die Schlagzeile offensichtlich nachtraeglich geaendert. Aus den Kommentaren ergibt sich, dass es zuvor “Israelische Luftwaffe greift Gazastreifen an” hiess.

Keine einzige Schlagzeile vermittelt: “Wieder Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf Israel”

Der Spiegel und die Welt versuchen zusaetzlich, Israel als Ausloeser darzustellen, indem ein Bezug zum Tod eines verurteilten und inhaftierten Hamasterroristen hergestellt wird:

Am Dienstag war es nach dem Tod eines palästinensischen Häftlings in einem israelischen Krankenhaus zu Unruhen gekommen. Der israelische Rundfunk meldete am Mittwoch, die Leiche des Mittsechzigers solle obduziert werden. Dabei sollten israelische und palästinensische Experten zugegen sein. Der vor mehr als einem Jahrzehnt verurteilte Mann war an Krebs gestorben. Die Palästinenserführung warf Israel vor, seine medizinische Behandlung vernachlässigt zu haben.

(Spiegel)

Auch der neuerliche Raketenangriff stand laut der Erklärung der Salafisten in Zusammenhang mit dem Tod eines palästinensischen Häftlings.

Maisara Abu Hamdijeh, der eine lebenslange Haftstrafe in Israel verbüßte, war am Dienstag in einem Krankenhaus in Beerscheba an Krebs gestorben. In Hebron und Ost-Jerusalem gab es daraufhin Ausschreitungen, Hunderte Häftlinge verweigerten die Nahrung.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas machte Israel für den Tod Hamdijehs verantwortlich. “Wir haben versucht, ihn für eine Behandlung freizubekommen, aber die israelische Regierung weigerte sich, ihn freizulassen, was zu seinem Tod führte”, erklärte Abbas. Nach Angaben der israelischen Strafvollzugsbehörden war bei Hamdijeh im Februar Krebs diagnostiziert worden, er sei behandelt worden.

(Die Welt)

Nachdem die Diagnose im Februar erfolgt war und der Haeftling seither im Soraka-Krankenhaus in Beer Sheva medizinisch betreut wurde, ist nicht ganz nachvollziehbar, worin die Vernachlaessigung bestanden haben soll.

Aber so etwas haelt die Palaestinenser nicht von abstrusen Vorwuerfen ab und die Medien nicht, diese nachzuplappern. Offensichlich begeht Israel allein dadurch Verbrechen gegen die Menschlichkeit, weil die Palaestinenser in israelischer Haft nicht jeden Tag juenger, schoener und gesuender werden.

Gleichzeitig berichtet ein ehemaliger PA-Funktionaer einem Reporter des britischen Daily Mail offen ueber Foltermethoden in palaestinensischen Gefaengnissen, von denen der britische Geheimdienst weiss.

Von deutschsprachigen Medien wurde dieses Interview nicht aufgenommen.

Chag sameach vekasher


Pessach Kibbutz 2013

Das Geschenk des Kibbutz’: Organisches Gemuese, Selleriestangen, Roemischer Lattich – beides kann als Bitterkraut auf der Sederplatte mitwirken, und eine Pizzaplatte, Pizza ist Chametz und ganz unvereinbar mit Pessach.

Autounfall


Gestern abend fuhr ich wie jeden Abend vom Kibbutz nach Hause, auf der Schnellstrasse Nr. 40. Kurz nach Kreuzung, wo ich auf diese Schnellstrasse nach Sueden abbiege, kommt ein Moshav (eine landwirtschaftliche Siedlung). Die Einfahrt geht direkt von der Schnellstrasse ab. Wer von Norden kommt, hat gar kein Problem. Aber wer von Sueden kommt, muss die zweispurige Fahrbahn von Norden ueberqueren. Es daemmerte, aber ich hatte die Scheinwerfer an. Natuerlich war ich angeschnallt, und ich fuhr mit der erlaubten Geschwindigkeit. Als ich schon ziemlich nahe an der Abbiegung war, sah ich, wie ein weisser Wagen sich daran machte, meine Fahrspur zu kreuzen. Mein Fuss war sofort auf der Bremse, aber Abstand war zu kurz.

Einen Moment dachte ich, das war’s dann wohl, dann kam der Crash und ich fand mich hinter einem Airbag mit einem Geruch von Angebranntem in der Nase. Zuerst konnte ich mich nicht bewegen. Ein Polizist, der zufaellig vorbeigefahren war, half mir beim Aussteigen. Mein rechter Schuh war voller Blut, aber ich spuerte die Wunde am Unterschenkel ueberhaupt nicht. Ich spuerte fast nichts ausser Erleichterung am Leben zu sein. Die Fahrerin des weissen Wagen war noch vor mir aus eigener Kraft aus ihrem Auto gestiegen, schien dann aber einen Nervenzusammenbruch zu haben. Ich hatte meine Handtasche mit aus dem Auto genommen. Als erstes rief ich meinen Mann an, und dann meinen Chef. Der hatte es viel kuerzer zur Unfallstelle und kam gerade, waehrend ich und die andere Fahrerin in den Krankenwagen verladen wurde. Er kam auch mit zur Notaufnahme und blieb bei mir, bis mein Mann eintraf.

Im Krankenhaus wurden alle moeglichen Tests gemacht, mit dem Ergebnis, dass ich jede Menge Prellungen habe und einen tiefen Schnitt im rechten Unterschenkel, der mit zwei Nieten gesichert wurde, aber sonst nichts! Auch die junge Frau im anderen Auto ist mit blauen Flecken und einem grossen Schrecken davongekommen.

Man moechte es nicht glauben, wenn man die Autos sieht:

mein Auto von der Seite

das andere Auto 2

mein Auto

 

 

 

 

 

 

 

das andere Auto

 

 

 

 

 

 

Am kommenden Shabbat werde ich in der Synagoge Birkat HaGomel sagen

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