Huehnerdreck und andere Kleinigkeiten


Jeffrey Goldberg wird immer wieder mal von der Obamaregierung dazu verwendet, deren Ansichten und Warnungen anonym unter das Volk zu bringen.

Dieses Mal bestehen die “Ansichten” ueberwiegend aus kindischen Beleidigungen:

The other day I was talking to a senior Obama administration official about the foreign leader who seems to frustrate the White House and the State Department the most. “The thing about Bibi is, he’s a chickenshit,” this official said, referring to the Israeli prime minister, Benjamin Netanyahu, by his nickname.

(…)

Over the years, Obama administration officials have described Netanyahu to me as recalcitrant, myopic, reactionary, obtuse, blustering, pompous, and “Aspergery.” (These are verbatim descriptions; I keep a running list.) But I had not previously heard Netanyahu described as a “chickenshit.” (…)

Die Assoziation zu “Huehnerdreck” ist Feigheit. Warum soll Netanyahu ein Feigling sein? Aus Sicht des Weissen Hauses sicher deswegen, weil er nicht bereit ist, noch mehr Risiken fuer Israel in einem “Friedensprozess” zu akzeptieren, von dem voellig klar ist, dass er unmoeglich zu echtem Frieden fuehren kann.

Aber das ist nur ein Teil der Erklaerung in Goldbergs Text:

I ran this notion by another senior official who deals with the Israel file regularly. This official agreed that Netanyahu is a “chickenshit” on matters related to the comatose peace process, but added that he’s also a “coward” on the issue of Iran’s nuclear threat. The official said the Obama administration no longer believes that Netanyahu would launch a preemptive strike on Iran’s nuclear facilities in order to keep the regime in Tehran from building an atomic arsenal. “It’s too late for him to do anything. Two, three years ago, this was a possibility. But ultimately he couldn’t bring himself to pull the trigger. It was a combination of our pressure and his own unwillingness to do anything dramatic. Now it’s too late.”

Ich habe diese Ansicht einer anderen hochrangigen Amtsperson vorgelegt, die regelmaessig mit der Akte Israel zu tun hat. Dieser Amtsinhaber stimmte zu, dass Netanyahu “Huehnerdreck” sei hinsichtlich des komatoesen Friedensprozesses, fuegte jedoch hinzu, dass er auch ein Feigling sei angesichts der nuklearen Bedrohung durch den Iran. Der Beamte sagte, dass die Obamaregierung nicht laenger daran glaube, dass Netanyahu einen Praeventivschlag gegen Irans Nuklearanlagen fuehren werde, um zu verhindern, dass das Regime in Teheran ein Atomwaffenarsenal aufbaut. “Jetzt ist es zu spaet fuer ihn, um etwas zu unternehmen. Vor zwei, drei Jahren war das eine Moeglichkeit. Aber schlussendlich konnte er sich nicht dazu ueberwinden, auf den Ausloeser zu druecken. Das war eine Mischung von unserem Druck und seinem eigenen Widerwillen, etwas Dramatisches zu tun. Jetzt ist es zu spaet.” (Uebersetzung von mir)

Lest diese Passage bitte langsam und sorgfaeltig, zum besseren Verstaendnis habe ich sie auch ins Deutsche uebersetzt. Fuer mein Teil ziehe ich folgende Schlussfolgerungen:

1. Das Weisse Haus ist zu der Ueberzeugung gekommen, dass der Iran auf dem Weg zur Atommacht nicht mehr aufgehalten werden kann. Vermutlich deswegen verhalten sich die USA in den Atomverhandlungen mit dem Iran so windelweich. Wenn der Zug ohnehin abgefahren ist, kann man nur noch versuchen, ein bisschen etwas herauszuholen, aber fuer harte Verhandlungen gibt es keine Ausgangsposition mehr.

2. Das Weisse Haus befuerchtet, dass die Atommacht Iran der Obamaregierung als Scheitern angelastet werden wird.

3. Israel und Netanyahu werden bereits als Suendenbock vorbereitet. “Warum haben die Israelis das denn nicht verhindert?!”

Krankenwagen als Terroristentransport


Wir Israelis wissen schon lange, dass palaestinenisische Terrororganisationen gern Krankenwagen als Einsatztransporter verwenden.

Auch in juengsten Kaempfen im Gazastreifen wurde diese Strategie eingesetzt.

Gerade hat Elder of Ziyon ein eklatantes Beispiel veroeffentlicht:

Hier in deutscher Uebersetzung:

Am 2. August schrieb die “Menschrechts”-NGO [Nichtregierungsorganisation] PCHR [Palestinian Center for Human Rights)] – eine der Quellen, die die UNO fuer zuverlaessig haelt:

“Ungefaehr um 15:30 (1. August) bombardierte die israelische Luftwaffen einen Krankenwagen des Gesundheitsministeriums. Infolgedessen wurden drei Angestellte im Gesundheitswesen getoetet: Aatef Saleh al-Zameli, 42, der Fahrer; Yousef Ejmai’an al-Zameli, 33, ein Pfleger; und Yousef Jaber Darabih, 25, ein freiwilliger Sanitaeter.”

Israel griff einen Krankenwagen an! Kriegsverbrechen!

Nur dass alle drei Getoeteten Terroristen des Islamischen Jihads waren.

Hier ist das Maertyrerposter fuer ‘Aatef Saleh al-Zameli:

Der Name des getoeteten Pflegers lautete Yousef Jmien Sheikh Eid. Hier ist sein Maertyrerposter:

Der “Sanitaeter” Yousef Jaber Darabih war ebenfalls ein stolzes Mitglied der Jihadistischen Terrorgruppe:

Ausserdem war Darabih Pfadfinderleiter. Ich frage mich, was er seinen jungen Schuetzlingen beigebracht hat?

Wenn diese drei Terroristen den Krankenwagen benutzt haben, um sich und ihre Waffen vor Angriffen zu schuetzen – angesichts der Tatsache, dass jeder Einzelne von ihnen ein Mitglied des Islamischen Jihad ist, ist das wahrscheinlich – dann haben sie Kriegsverbrechen begangen. Weiterhin ist das ein Hinweis darauf, dass das Gesundheitsministerium nicht nur eng mti den Al-Qassam-Brigaden [militaerische Organisation der Hamas] kooperierte, um mit seinen Krankenwagen Terroristen zu transportieren, sondern auch mit dem Islamischen Jihad

Die UNO oder andere “Menschenrechts”-Organisationen werden das wohl nicht naeher untersuchen.

Ein Insider-Handbuch zur wichtigsten Story der Welt


Das englische Original von Matti Friedman wurde gestern auf Tablet veroeffentlicht.

Bis Mitternacht habe ich den Text ins Deutsche uebersetzt. Ich habe versucht, Tablet und Matti Friedman zu erreichen, um mir eine Genehmigung fuer die Uebersetzung zu holen. Bis jetzt habe ich noch keine Antwort erhalten.

Die Veroeffentlichung des uebersetzten Texts geschieht also unter Vorbehalt. Notfalls muss ich ihn wieder aus dem Blog loeschen.

Ein Insider-Handbuch zur wichtigsten Story der Welt

Ein ehemaliger AP Korrespondent erklärt wie und warum Reporter Israel missverstehen und wieso das etwas ausmacht

Die Israel-Story

Blieb irgendetwas zu Israel und dem Gazastreifen noch ungesagt? Diesen Sommer sind die Zeitungen voll davon. Fernsehzuschauer sehen Trümmerhaufen und Wolkensäulen schon im Schlaf. Ein repräsentativer Artikel aus der jüngsten Ausgabe des “The New Yorker” beschriebt die Ereignisse dieses Sommers, indem er je einen Satz für den Horror in Nigeria und in der Ukraine verwendet, vier Sätze für die fanatischen Völkermörder von ISIS und den Rest des Artikels –  30 Sätze für Israel und den Gazastreifen. Wenn die Hysterie nachlässt, werden die Geschehnisse im Gazastreifen von der Welt nicht als besonders wichtig erinnert werden, glaube ich. Leute wurden getötet, die meisten davon Palästinenser, einschließlich vieler unbewaffneter Unschuldiger. Ich wünschte, dass die Tragödien ihres Todes oder des Tods der israelischen Soldaten irgendetwas verändern würden, dass sie einen Wendepunkt markieren. Aber das tun sie nicht. Diese Runde war nicht die erste in den arabischen Kriegen gegen Israel und wird nicht die letzte sein. Die israelische Kampagne war kaum anders als andere, die von einer westlichen Armee gegen einen vergleichbaren Gegner geführt wurden, außer dass die Bedrohung der eigenen Bevölkerung viel unmittelbarer war und dass grössere, wenn auch vergebliche Anstrengungen gemacht wurden, zivile Opfer zu vermeiden.

Die Bedeutung dieses Sommerkriegs liegt meiner Meinung nach nicht im Krieg selber. Sie liegt vielmehr darin, wie dieser Krieg im Ausland beschrieben und wie auf ihn reagiert wurde, und wie dadurch alte, verquere Denkmuster wieder auflebten und von den Rändern in die Mitte des westlichen Diskurses wanderten – nämlich eine feindselige Obsession mit Juden. Weiterlesen

Palaestinensische Identitaet


Eine absolute Mehrheit der Palaestinenser strebt immer noch die Kein-Staat-Israel Loesung an. Der Hass auf Israel ist das konstitutioniernde Element der palaestinensischen Identitaet.

Der Kontext des Interviews von Abdel Bari Atwan im libanesischen Fernsehen ist natuerlich, dass Hamas sich wuenscht, Hizbollah moege eine zweite Front gegen Israel eroeffnen oder wenigstens Waffen schicken.

BBCWatch (hattip) betont, dass Atwan hier offen zugibt, wie Arafat die 2. Intifada von langer Hand geplant und vorbereitet hatte, waehrend die BBC immer noch die Propagandaluegen von wegen spontanen Protesten gegen Sharons Besuch auf dem Tempelberg verbreitet.

Ich moechte das Augenmerk darauf lenken, was er gegen Ende des Clips (1:34) sagt:

This is the spirit that unifies us, even if ideologically Hamas is the exact opposite of Fatah. Despite this, resistance is what unites [the factions] and gives legitimacy.

Das ist der Geist, der uns eint, selbst wenn Hamas ideologisch das genaue Gegenteil der Fatah ist. Trotzdem, Widerstand verbindet [die Parteien] und verleiht Legitimitaet.

Fuer “Widerstand” kann man getrost Terror lesen. Warum gerade “Widerstand” das konstitutionierende Element der palaestinensischen Identiaet bildet, hat Richard Landes versucht zu erklaerenWegen der Legitimation, die Terror verleiht, kann Fatah nicht voellig abseits stehen, wenn Hamas Raketen auf Israel abschiesst. Die Medien, gerade auch die israelischen Medien haben kein Sterbenswoertchen darueber berichtet.

Das koennte das Konstrukt erschuettern, wonach Abbas ein Mann des Friedens und der Verhandlungen sei, mit dem ein Abkommen mit ein bisschen gutem Willen und Entgegenkommen (natuerlich nur von Seiten Israels) moeglich waere.

Dass Abbas die letzten Verhandlungen abgebrochen hatte, wird allerseits verdraengt. Mir leuchtet seine Position ein: Die abgehalfterte Fatah haelt sich im Westjordanland nur deshalb an der Macht und an den Pfruenden, weil sie diskret von Israel gestuetzt wird. Im Gegenzug haelt Abbas derzeit seine Autonomiegebiete verhaeltnismaessig ruhig. Noch mehr Entgegenkommen kann er aber nicht zeigen, weil die Bevoelkerung das nicht mittraegt und in der palaestinensischen Gesellschaft auf “Kollaboration mit dem Feind” die Todestrafe steht.

Kibbutz Nir Am


Waehrend der Pessachwoche besuchten mein Mann und ich das kleine Museum im Kibbutz Nir Am. Unsere Fuehrerin war eine aeltere Dame, die sich sehr aufrecht hielt und das Selbstbewusstsein eines alteingesessenen Kibbutzmitglieds ausstrahlte.

Ihre Fuehrung war mit vielen Anekdoten und persoenlichen Geschichten gespickt. Eine davon spielte zu der Zeit, als sie und ihr Jahrgang im Kibbutz etwa 5-6 Jahre alt waren. Zu dieser Zeit schliefen die Kinder im Kibbutz nicht bei ihren Eltern, sondern nach Altersgruppen in Kinderhaeusern. Eines Nachts wachte ein kleiner Junge auf.  Durch das Fenster bei seinem Etagenbett sah er unbekannte Maenner auf dem Kibbutzrasen. Der Kibbutz war noch sehr klein und dieses Kinderhaus lag nahe beim Zaun, der den Kibbutz umgrenzte. Wahrscheinlich hatte der Junge schon von Fedayeen gehoert. Jedenfalls reagierte er sehr besonnen. Er weckte die anderen Kinder, bedeutet ihnen leise zu sein und alle zusammen versteckten sich unter den Betten. Wenig spaeter kamen die Terroristen tatsaechlich ins Kinderhaus, fanden die Betten leer und suchten in der Kueche nach etwas, was sich mitzunehmen lohnte. Die Kinder lagen immer noch unter den Betten und waren ganz still, als einige Zeit spaet der Kibbutznachtwaechter auf seinem Rundgang auch im Kinderhaus vorbeischaute. Die Dame erzaehlte, dass ihre Eltern ihnen nur ueber den Kopf gestreichelt haetten mit einem ‘das habt ihr gut gemacht’ – im Kibbutz der damaligen Zeit wurden Gefuehle zwischen Eltern und Kindern eher unterdrueckt. “Aber eine solche Angst wie damals, habe ich mein ganzes Leben nicht wieder gehabt!”

Es tut mir so leid fuer diese Frau, dass sie jetzt im Alter wieder dieselbe Angst haben musste. Am Montag drangen Hamasterroisten ueber Tunnel ein, ihr Ziel war der Kibbutz Nir Am. Die Bewohner des Kibbutz mussten sich in ihre Haeuser einschliessen und still verhalten. Vier israelische Soldaten fielen im Gefecht mit diesen Terroristen.

 

Pharaohs verhaertetes Herz


Exodus 2. Buch Moses, 10. Kapitel, 1. Vers

Der Herr sprach zu Mose: Geh zum Pharao! Ich habe sein Herz und das Herz seiner Diener verschlossen, damit ich diese Zeichen unter ihnen vollbringen konnte

So kommt mir das Verhalten von Khaled Meshaal vor:

Die zivile Bevoelkerung im Gazastreifen leidet unsaeglich. Hamas verliert in allen Bereichen, heute morgen haben sich anscheinend zum ersten Mal in dieser Aktion massenhaft Hamasterroristen ergeben.

Khaled Meshaal said Hamas would not agree to a ceasefire until the terms had been negotiated

Aber Meshaal will sich auf keinen Waffenstillstand einlassen, solange die Hamas-Forderungen nicht akzeptiert werden, auch auf keine humanitaere Waffenruhe.

Und das sind die Bedingungen der Hamas:

  1. Abzug der israelischen Panzer von der Grenze zum Gazastreifen.
  2. Freilassung aller Gefangenen, die waehrend der Suche nach den drei entfuehrten Jugendlichen verhaftet wurden.
  3. Aufhebung der Blockade und Oeffnung der Grenzuebergaenge fuer Waren und Menschen.
  4. Aufbau eines internationalen See- und Flughafenshafen unter der Aufsicht der UNO.
  5. Ausweitung der Fischereizone auf 10 km von der Kueste.
  6. Internationalisierung des Rafah Grenzuebergangs (mit Aegypten) unter der Kontrolle der UNO und befreundeter arabischer Nationen.
  7.  Internationale Truppen entlang der Grenze.
  8. Israel muss Erleichterungen bei der Einreise fuer Beter in der Al Aksa Moschee gewaehren.
  9. Israel ist es verboten, sich in palaestinsische Politik hinsichtlich der Versoehnung (Fatah-Hamas) einzumischen.
  10. Wiedereinrichtung der Industrieparts and Verbesserungen fuer die wirtschaftliche Entwicklung im Gazastreifen.

Ich brauche wohl nicht im Einzelnen darauf einzugehen, warum ueber diese Forderungen nicht verhandelt werden kann, oder?

Israel bekommt dadurch die Zeit, weitere Tunnel und versteckte Raketenabschussbunker zu finden und zu zerstoeren.

Die fehlenden Rufe nach Blutrache bestaetigen: Juden gehoeren nicht in den Nahen Osten


Hier wieder einmal eine uebersetzte Satire von Pre-occupied Territory

Ramallah, 18. Juni – Arabische Experten und Aktivisten verweisen auf die wenig gehaessige, kollektive Reaktion auf die Entfuehrung dreier Jugendlicher durch Hamas als weiteren Beleg, dass die Juden in dieser Weltgegend ein Fremdkoerper sind und keine legitime Souveraeinitaet haben koennen.

Die israelischen Meden haben sich darauf konzentriert ueber Massengebete um die Heimkehr der Jungen zu berichten, die Solidaritaet mit den Familien und die nuechteren Analysen, welche militaerischen Vorgehensweisen noetig sein koennten, um ihre Freilassung zu erreichen. Auffaellig sei, dass der Ruf nach Rache, Voelkermord, Pluenderung und weitreichende Zerstoerungen fehlten, grundlegende Elemente fuer einen im Nahen Osten authentischen Ansatz, wie sie es nennen.

Als Exempel verweisen diese Experten auf den Irak, wo keine der Konfliktparteien irgendwelche Zurueckhaltung in ihren Bemuehungen zeigt, den Feind zu besiegen, einzuschuechtern, abzuschlachten oder in anderer Weise zu ueberwinden. Berichte ueber Hinrichtungen von Gefangenen der irakischen Streitkraefte im grossen Stil durch die Aufstaendischen wurde mit der summarischen Toetung von 44 sunnitischen Gefangenen beantwortet und mit Rufen nach der totalen Ausloeschung der sunnitischen Minderheit im Land. Seit 10 Jahren kommen Selbstmordattentate und Anschlaege mit Schusswaffen fast jede Woche im ganzen Land vor, in dem Kurden, Sunniten und Schiiten um die Vorherrschaft kaempfen. Im Gegensatz dazu waren israelische Reaktionen immer viel schwaecher, wobei der Ruf nach Vertreibung der Palaestinenser als ausserhalb eines legitimen Diskurs angesehen wird. Eine solche Zurueckhaltung, sagen die Aktivisten, hat keinen Platz in der Region und ist ein unnatuerliches Transplant, das entfernt werden muss.

“Kein echter Orientale, der bei Sinnen ist, wuerde eine langfristige Koexistenz als verfolgenswertes Ziel betrachten”, sagt Massik Themal, ein palaestinensischer Aktivist. “Die blosse Vorstellung, den Feind am Leben zu lassen, ganz zu schweigen von Aussoehnung, ist in dieser Gegend fremdartig und muss zusammen mit dem ganzen Rest des zionistischen, kolonialistischen Unternehmes mit den Wurzeln ausgerottet werden.” Er sagte, dass Zugestaendnisse, wonach besiegte Volksgruppen am Leben gelassen wurden, immer eine post facto Anpassung an die tatsaechlichen Gegebenheiten waren und kein akzeptabler a priori Ansatz sein koennen.

“Sie werden bemerkt haben, dass wir keine Massaker durch israelischen Truppen mit Dutzenden oder Hunderten von Toten mehr behaupten”, sagte er. “Das letzte Mal haben wir das 2002 gemacht. Prinzipiell haben wir festgestellt, dass ein solches Vorgehen in diesem Teil der Welt zu Hause ist und jeder, der das nicht unterstuetzt, auch wenn er selbst gerade nicht die Gelegenheit hat, Massaker zu verueben, gehoert einfach nicht hierher.”

Arabische Experten sind verwirrt durch die israelische Betonung von Gebet und guten Wuenschen, da sie mehr an das Schwingen von Waffen als rhetorischem und politischem Mittel der Wahl gewoehnt sind. “Das gibt uns ein unbehagliches Gefuehl und muss draussen bleiben”, sagte Mamser Durrur von der Gruppe der Elf Nationen, die Israel in den Muelleimer der Ewigkeit werfen wollten – [Group of Eleven Nations Operating to Chuck Israel into the Dustbin of Eternity (GENOCIDE)]. “Sie koennten keinen besseren Nachweis verlangen, warum Juden hier nichts verloren haben.”

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