NZZ und FAZ: unfreiwillig komisch


Mindestens aus isralischer Sicht hat die Berichterstattung in der NZZ etwas Komisches:

Die Redaktion titelt in  bewaehrter Manier:

Israel startet Militäroffensive

Wir wissen ja schon, dass nur Israel Offensiven starten kann. Kein noch so massiver Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen wuerde eine vergleichbare Schlagzeile bekommen.

Israelische Kampfflugzeuge bombardieren zahlreiche Ziele im Gazastreifen. Die Hamas warnt vor Attacken auf Wohnhäuser. Passagiere eines deutschen Kreuzfahrtschiffes geraten ungewollt in den sich zuspitzenden Konflikt. Die Sorge vor einem neuen Gaza-Krieg wächst.

(dpa) Nach massiven Raketenangriffen aus dem Gazastreifen hat Israel eine neue Offensive in dem Küstengebiet gestartet. Laut Vertretern der radikalislamischen Hamas flogen israelische Kampfflugzeuge am frühen Dienstagmorgen Dutzende Angriffe. Auch Wohnhäuser seien beschossen und zerstört worden. (…)

Ausser Raketenabschussrampen wurden gezielt die Haeuser von vier Hamasfunktionaeren zerstoert. Die Menschen wurden jeweils rechtzeitig durch Telefonanrufe, Textnachrichten oder Warnschuesse gewarnt, so dass sie Zeit hatten, sich in Sicherheit zu bringen.

Natuerlich gibt es deswegen keine Toten und relative wenige und leicht Verletzte. Die Logik ist einfach: Wenn die Fuehrer der Hamas selber einen hohen Preis bezahlen muessen, ueberlegen sie sich vielleicht noch einmal, ob sie wirklich Krieg wollen. Dass sie sich einen Dreck um das Leben und das Wohlbefinden der Bevoelkerung im Gazastreifen scheren, ist seit langem bekannt.

Die besagten Hamasfunktionaere sollen alle einem Raketenteam in Khan Yunis angehoeren. Aus dieser Ecke wird ueblicherweise Beer Sheva beschossen. Ob das der Grund ist, dass es in Beer Sheva bisher ruhig geblieben ist?

Das Problem der NZZ ist natuerlich, dass dieses ueberaus vorsichtige Herantasten der IDF – Hamas bekommt immer wieder Gelegenheit, vom Ast herunterzukommen – nicht zu den Vorurteilen gegen Israel passt, die in den Koepfen so vieler Intelektuellen und Linken herumspuken.

Uebrigens hatten wir heute bereits zweimal Raketenalarm in der Firma.


Update: Hans-Christian Roessler, der es mit Sicherheit besser weiss, macht in der FAZ ebenfalls den Clown:

Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurden in der Stadt Chan Junis neun Menschen durch Splitter verletzt. Berichte über weitere Verletzte oder Tote gab es zunächst nicht. Viele Gebäude waren vor den Angriffen offensichtlich evakuiert worden.

Und kein Wort zu den israelischen Vorsichtsmassnahmen, die Menschen im Gazastreifen zu warnen! Das koennte das anti-israelische Narrativ stoeren!

dpa luegt


Offensichtlich haben sowohl die NZZ, die FAZ wie auch die WELT denselben dpa Artikel teilweise woertlich uebernommen.

Neue Gewalt und Gegengewalt in Nahost betitelt die NZZ ihre Berichterstattung, die FAZ formuliert Raketen auf Israel – Tote in Gaza, und Tote und Verletzte bei neuer Gewalt in Nahost lautet die Schlagzeile bei der WELT.

Darin behauptet dpa, dass die Gewalt von Israel ausgegangen sei, waehrend die Palaestinenser nur reagieren.

Zunächst griff die israelische Luftwaffe ein Trainingslager der Al-Kuds-Brigaden, dem bewaffneten Arm der militanten Organisation Islamischer Jihad, im Süden des Gazastreifens an. Dabei starben nach Angaben des medizinischen Notdienstes fünf Islamisten, darunter auch das ranghohe Al-Kuds-Mitglied Ahmed Sheikh Khalil. Drei weitere Personen wurden verletzt.

Das Wort “zunaechst” ist nachweislich falsch.

Diese Runde begann damit, dass am Mittwoch, den 26. Oktober, vom Gazastreifen aus eine Gradrakete auf Israel abgefeuert wurde. Es ist plausibel anzunehmen, dass diese Rakete zu Ehren des Gruenders des Islamischen Jihads im Gazastreifen abgeschossen wurde. Fathi Shaqaqi wurde am 26. Oktober 1995 getoetet.

Die Aktion der israelischen Luftwaffe richtete sich gegen eben die Terrorzelle, die diese Jahrzeit-Rakete abgefeuert hatte.

Die Gewalt nahm also auch dieses Mal im Gazastreifen ihren Anfang und dpa weiss das auch und berichtet es in den letzten beiden Absaetzen des Artikels als Aussagen der israelischen Armee (als ob ein Raketeneinschlag in Israel nicht auch durch andere Quellen bestaetigt werden koennte!).

dpa handelt als Helfershelfer von palaestinensischen Terrororganisationen, indem sie hilft, deren Aggressionen zu vertuschen.

NZZ und Die Welt – ein Vergleich


Die Faerbung der Darstellung und vor allem die Schlagzeilen werfen ein Licht auf unterschiedliche Ideologie der beiden Redaktionen.

Wieder Luftangriffe auf den Gazastreifen

titelt die NZZ und fuegt kleiner hinzu:

Mehrere Tote – Raketenbeschuss auf israelisches Gebiet

Israel hat seine Luftangriffe auf den Gazastreifen in der Nacht fortgesetzt. Nach palästinensischen Angaben wurden mindestens vier Personen getötet. Vom Gazastreifen aus wurden erneut Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert.

An keiner Stelle im Text wird irgendeine Information ueber die Reihenfolge der Ereignisse gegeben. Ja, die wiederholten Raketenangriffe auf Israel (vergangene Nacht 25 Raketen) werden im Text ueberhaupt nicht erwaehnt. Ein unbefangener Leser muss davon ausgehen, dass Israel drauflos toetet und die armen Bewohner des Gazastreifens in ihrer Verzweiflung anschliessend ein paar ueberwiegend harmlose Raketen abfeuern.

Im Text wird ausschliesslich die pal. Version berichtet: Das Ziel im Norden des Gazastreifens sei ein Sportclub gewesen. Dass Israel dieses Ziel als Waffendepot identifiziert, wird nicht erwaehnt.

Dagegen die Welt:

Israel tötet radikalen Islamisten im Gazastreifen

mit Untertitel

Die Waffenruhe im Nahen Osten hält nicht: Nachdem aus dem Gazastreifen Raketen abgefeuert worden waren, schlug Israel zurück. Ein Dschihadist wurde getötet.

Hier ist die Reihenfolge schon im Untertitel eindeutig geklaert und der Tote als legitimes Ziel gekennzeichnet.

Zum Tod der aegyptischen Soldaten


Die NZZ bleibt ihrer anti-israelischen Haltung treu und berichtet fast ausschliesslich ueber die Verstimmung zwischen Aegypten und Israel. Ueber die toedliche Salve von gestern abend auf Beer Sheva kann ich dagegen keine Nachricht finden.

Vielleicht sollten wir ein bisschen zusammenfassen, was bisher zu diesem Vorfall bekannt ist:

Die Terroristen, die am Donnerstag bei Eilat Zivilisten toeteten, kamen aus dem Sinai, also aus aegyptischem Territorium. Sie fuehrten ihren Anschlag am hellichten Tag in unmittelbarer Naehe eines aegyptischen Grenzposten durch. Das war einer der Gruende, warum die IDF von diesem Anschlag ueberrascht wurde, obwohl ihr deutliche Warnungen vorlagen. Die Vorstellung, dass die Terroristen unter den Augen der aegyptischen Armee agieren koennten, wurde nicht in Betracht gezogen.

Laut einem Augenzeugen trug mindestens ein Terrorist eine aegyptische Armeeuniform. Ob das zutrifft, wird sich in Kuerze erweisen.

Weiter wurde gestern abend im Fernsehen berichtet, dass die Terroristen Sprengladungen auf der aegyptischen Seite der Grenze angebracht haetten, um israelische Soldaten an der Verfolgung zu hindern. Moeglicherweise seien aegyptische Soldaten auch dadurch um’s Leben gekommen.

Die aegyptische Version ist, dass die Grenzpolizisten in einem Schussgefecht zwischen den Israelis und den Terroristen durch israelische Kugeln getoetet worden seien. Vor einer Autopsie der Toten kann eine so eindeutige Schuldzuweisung eigentlich nur durch anti-israelische Ressentiments begruendet werden.

Update 24.08.11

Meine Vermutung, dass ein Teil der toten Aegypter Terroristen waren, verdichet sich. Siehe auch Elder of Ziyon samt Kommentaren

Immer wieder die anti-israelische Schlagseite der NZZ


Die heutige Berichterstattung ist wieder ein klares Beispiel: Israel gegen Waffenruhe mit Hamas .
In der FAZ lasen wir gestern Israel bietet Hamas Waffenstillstand an.
Ja, was denn nun?

Im Text der NZZ wird dann schnell deutlich, dass der Titel erstunken und erlogen ist. Der Aussenminister Lieberman weist darauf hin, dass der Waffenstillstand nicht in Israels langfristigem Interesse liegt und dem Koalitionspapier von vor zwei Jahren widerspricht, wo als Ziel genannt wird, die Hamasherrschaft im Gazastreifen zu beenden. Der Aussenminister ist aber nicht “Israel” und seine Aeusserung findet gerade vor dem Hintergrund statt, dass Israel den Waffenstillstand angeboten und angenommen hat, obwohl Hamas – typisch – noch eine letzte Kassamrakete abfeuerte.

Avigdor Lieberman und Minister fuer Infrastruktur Uzi Landau haben voellig Recht, dass ein Waffenstillstand dem langfristigen Ziel widerspricht und daher keine Strategie, sondern allenfalls eine Taktik sein kann. Ob Verteidigungsminister Ehud Barak im Waffenstillstand mehr als eine Taktik sieht, wage ich zu bezweifeln. Daraus abzuleiten, der Staat Israel sei gegen die gegenwaertige Waffenruhe mit der Hamas, ist eine boesartige Manipulation.

Vielleicht sollte ich die Debatten im Bundesrat genauer verfolgen, dann koennte ich auch jede Aeusserung eines Bundesrats unter der Schlagzeile “Schweiz will…” veroeffentlichen.

Wieder einmal wird deutlich, dass die NZZ Redaktion sich an der Seite der Hamas positioniert, einer international geaechtetenTerrororganisation. Der Trend geht schon seit einiger Zeit dahin, sich Hamas und Hisbolla als Verbuendete schoenzureden. Dass die Identifikation mit Jihad als Kampf gegen Kolonialismus und Imperialismus laengst im Mainstream angekommen ist, beweist die NZZ erneut.

“gemaessigt” = links


Die NZZ klaert freundlicherweise eindeutig, was sie unter “gemaessigt” versteht. In ihrer Berichterstattung zu Ehud Baraks Spaltung der Arbeiterpartei steht der Satz:

Die Arbeitspartei ist die einzige gemässigte Kraft in der Koalition.

Diese Aussage kann nur dann Sinn ergeben, wenn “gemaessigt” und “links” als Synonyme definiert werden. Der Eindruck, dass Linke Andersdenkene als “Rechtsextremist” und/oder “Rassist” mundtot machen wollen, draengt sich schon eine Weile auf. Jetzt wurde er von berufener Seite bestaetigt.

NZZ: Hatz auf Israel eroeffnet


Martin Woker liefert den Text und die Redaktion weiss auch den passenden Titel: Israels eiserne Faust

Nach allen bisher bekannten Fakten, lag Israels eklatanter Fehler bei dieser Aktion gerade nicht in einer Politik der eisernen Faust, sondern in den Samthandschuhen. Die IDF und die Politiker haben den Angaben der Organisatoren von “Free Gaza” geglaubt, die mehrfach betont hatten, dass kein gewaltaetiger Widerstand geleistet werden wuerde. Diese Luege wurde von Audrey Bomse auch nach den Kaempfen aufrechterhalten.

Deswegen waren die Soldaten mit Farbpistolen ausgeruestet und wurden einzeln auf das Deck der Mavi Marmara abgeseilt. Waere die potentielle Gefahr realistischer eingeschaetzt worden, haetten die Soldaten in Gruppen auf das Schiff gebracht werden muessen. Vielleicht haette Traenengas eingesetzt werden sollen, wobei ich nicht weiss, inwiefern das auf offener See Sinn macht. Jedem, der sich die Videoaufnahmen ansieht, muss klar sein, dass die IDF nicht auf ein bewaffnetes Nahgefecht vorbereitet war.

Das interessiert aber weder Herrn Woker noch die NZZ. Sie haben ein feste Bild von Israel und das sieht so aus:

Bei dem Vorgehen gegen die teilweise prominenten und von zahlreichen Medienleuten begleiteten Solidaritäts-Passagiere und Aktivisten beging die israelische Einsatzführung den fatalen Fehler, auf die Wirkung ihrer eisernen Faust zu vertrauen. Nach diesem Grundsatz ist Israel während der 18 Jahre dauernden Besetzung in Libanon vorgegangen. Und die eiserne Faust zu spüren bekamen jeweils die Palästinenser, wenn aus israelischer Sicht die Lage in dem ewigen Konflikt ausser Kontrolle zu geraten drohte. Dann walzten israelische Panzer Schneisen in dichtbesiedelte Flüchtlingslager, und Scharfschützen sorgten für die Einhaltung von Ausgangssperren.

“Die israelische Sicht, dass die Lage ausser Kontrolle geraten koenne” ist ein ungeheuerlicher Euphemismus fuer den Terrorkrieg der sog. 2. Intifada Allein im Monat Maerz 2002 unmittelbar vor der Militaeraktion in Jenin, auf die sich Woker offensichtlich bezieht, sah die Bilanz so aus:

1 Mar 2002 1 soldier killed by sniper in Jenin
2 Mar 2002 1 policeman killed in Judea
2 Mar 2002 (1915) 10 killed (including 6 children), over 50 injured by suicide bomber in Orthodox neighborhood of Jerusalem; the terrorist detonated the bomb next to a group of women with baby carriages outside a synagogue
3 Mar 2002 10 killed (including 7 soldiers) in shooting attack near Ofra
3 Mar 2002 1 soldier killed, 4 soldiers injured in shooting attack near Kissufim
5 Mar 2002 (0200) 3 killed (including 1 policeman), over 30 injured in shooting attack on two restaurants in Tel-Aviv
5 Mar 2002 1 killed, 1 injured in shooting attack near Jerusalem
5 Mar 2002 1 killed, many injured by suicide bombing on bus in Afula
6 Mar 2002 1 soldier killed in counter-terrorism operations nera Khan Yunis
6 Mar 2002 1 solider killed in shooting attack near Kibbutz Nir Oz
7 Mar 2002 15 injured (including 1 American) by suicide bombing (one terrorist also killed) in hotel lobby in Ariel
7 Mar 2002 5 killed, 23 injured in shooting attack at military training academy in Gush Katif
8 Mar 2002 1 soldier killed in sniper attack in Tulkarem
9 Mar 2002 2 killed (including 1 infant from South Africa), 50 injured in attack with grenades and guns on pedestrians in Natanya
9 Mar 2002 (2230) 11 killed, 54 injured by suicide bombing in crowded cafe in Jerusalem
10 Mar 2002 1 soldier killed in shooting at Natzarim
10 Mar 2002 1 injured in shooting at Ashdod
12 Mar 2002 1 killed, 1 injured in shooting attack at Kiryat Sefer
12 Mar 2002 6 killed, 7 injured by two terrorist shooters (both killed by Israeli forces) in ambush between Shlomi and Kibbutz Metzuba
12 Mar 2002 6 injured in shooting at Katzir near the West Bank
13 Mar 2002 1 soldier killed in shooting in Ramallah
14 Mar 2002 3 soldiers killed, 2 soldiers injured by remotely detonated landmine in Gaza
17 Mar 2002 25 injured by suicide bombing (one terorist also killed) on bus in Jerusalem
17 Mar 2002 1 killed, 16 injured in shooting attack in Kfar Sava; the terrorist was killed by police
19 Mar 2002 1 soldier killed, 3 soldiers injured in shooting attack in Jordan Valley
20 Mar 2002 7 killed (including 4 soldiers), 30 injured in suicide bombing of bus near Afula
21 Mar 2002 3 killed, 86 injured in suicide bombing in a crowd of shoppers in Jerusalem
24 Mar 2002 1 killed in shooting attack near Ramallah
24 Mar 2002 1 killed in shooting attack near Hebron
26 Mar 2002 2 killed by shooting ambush near Halhul; both were TIPH observers, one from Turkey, one from Switzerland
27 Mar 2002 27 killed, 140 injured in suicide bombing at Park Hotel in Netanya, during Passover
28 Mar 2002 3 killed in shooting attack by a terrorist invading a home in Elon Moreh in Samaria
29 Mar 2002 2 killed in the Neztarim settlement in Gaza
29 Mar 2002 2 soldiers killed during counter-terrorist operations
29 Mar 2002 2 killed, 28 injured in suicide bombing (one terrorist also killed) at Kiryat Yovel supermarket in Jerusalem
30 Mar 2002 1 killed (died 4 Apr of injuries), 30 injured in suicide bombing in cafe in Tel-Aviv
30 Mar 2002 1 border policeman killed in shooting preventing entry by terrorists in Baka al-Garbiyeh
31 Mar 2002 15 killed, over 40 injured in suicide bombing (one terrorist also killed) at restaurant in Haifa
31 Mar 2002 (1700) 4 injured in suicide bombing (one terrorist killed) in attack on paramedic dispatch station in Efrat, West Bank

Auch das “Panzer fahren Schneisen in Fluechtlingslager” ist eine zynische Darstellung der Gefechte in Jenin, bei denen 23 israelische Soldaten fielen, eben weil die IDF sich auf einen Haeuserkampf eingelassen hatte, anstatt aus der Luft zu operieren, um Zivilisten zu schonen. Das hinderte die Viktor Kocher in der NZZ aber nicht daran, noch Wochen spaeter von F-16 Bombardements zu faseln.

Diesem Autoren geht es garantiert nicht um Israel, wie er vorgibt, wenn er zu Ende des Artikels mit Aktionsplaenen aufwartet.

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