Steinewerfer II und der Mythos vom pal. Widerstand


Zu meiner Freude entwickelt sich zu diesem Beitrag eine Diskussion.

Ein paar Punkte moechte ich anmerken: Tatsaechlich habe ich zunaechst verglichen, wie die Gefaehrlichkeit von Steinwuerfen eingeschaetzt wird und auf die unterschiedlichen Standards hingewiesen:

  • Werden auf deutsche Polizisten Steine geschleudert, so sind das potentielle Mordwaffen.
  • Werden auf israelische Soldaten Steine geschleudert, so ist das ein fast gewaltloser Widerstand.

Steine sind Steine. Der Hintergrund der Steinewerfer (Autonome vs. Palaestinenser) kann nur sehr begrenzt als Faktor bei der Beurteilung der Gefaehrlichkeit verwendet werden und dann genau anders herum, als tetrapanax zu suggerieren scheint:

Kann man Äpfel mit Birnen vergleichen? Die Situationen sind doch völlig unterschiedlich. Weder handelt es sich bei den “Autonomen” um Angehörige einer anderen Religion, noch um Angehörige einer anderen Kultur. Auch der Hintergrund einer Vertreibung fehlt bei den Vorfällen in Hamburg und Rostock völlig. Auch kann man nicht sagen, daß es sich bei den “Autonomen” um eine Gruppe handelt, die unter übelsten Bedingungen und ohne Zukunft in Flüchtlingslagern groß geworden ist.

Bei den Autonomen besteht die Hoffnung, dass sie nicht wirklich Polizisten schwer verletzen oder toeten wollen. Bei Palaestinenser ist davon auszugehen, dass genau das ihr Ziel ist. Nicht umsonst geben in innerpalaestinensischen Umfragen immer wieder Mehrheiten zu Protokoll, dass sie die Toetung auch von israelischen Zivilisten gut heissen, um wieviel mehr die von Soldaten!

57% support armed attacks against Israeli civilians inside Israel and 57% believe that armed confrontations have helped Palestinians achieve national rights in ways that negotiations could not.

Palestinian Public Opinion Poll No. (21) vom September 2006

Bei tetrapanax und Micha schwingt der Mythos mit, dass die Palaestinenser aus Verzweiflung so handelten. Es bliebe ihnen sozusagen nichts anderes uebrig und jeder normale Mensch unter solchen Bedingungen wuerde genauso handeln.

Gegen Mythen ist nicht leicht anzukommen. Sie sind bereits tief in unserem Unterbewusstsein verankert und wurden Teil des Systems, das unsere Weltsicht bestimmt.

Ich will es trotzdem versuchen.

1) Die Lage der Palaestinenser in den besetzten Gebieten ist alles andere als beneidenswert.
2) Die Lage der Palaestinenser im Libanon ist noch um einiges schlechter.

Muss ich das belegen? Bitte sehr:
AI: Palestinian refugees in Lebanon (Amnesty International kann wohl kaum vorgeworfen werden, allzu pro-israelisch zu sein.)

The majority of Palestinian refugees in Lebanon live in the 12 official refugee camps serviced by the United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA), an organization created in 1949 to provide relief and work programmes for Palestinian refugees. The land area of the official camps has remained mostly unchanged since 1948 despite the large increase in the Palestinian refugee population in Lebanon.

The overcrowding created by this situation is worsened by the Lebanese authorities’ prohibition of entry of building materials to camps in the south of Lebanon, which hosts some of the largest Palestinian camps, thus preventing inhabitants from making improvements or repairs to their homes.

Other Palestinian refugees in Lebanon live either in cities and towns or what are known as unofficial camps, makeshift settlements that have existed since Palestinian refugees arrived in Lebanon. These settlements have limited infrastructure and are poorly constructed because the Lebanese government prohibits all construction work in these unofficial camps. (…)

In addition, since 2001, Lebanese law has effectively prevented Palestinian refugees from owning property in Lebanon. The law is worded in a manner that almost exclusively prevents Palestinians from owning property. (…)

Amnesty International has long-standing human rights concerns over the restrictions that have been placed for many years on the right to work of Palestinian refugees in Lebanon as well as their rights at work. For years, Palestinians were not allowed to work in dozens of professions in Lebanon including as accountants, secretaries, deputy directors, marketing agents, salespersons, pharmacists, electricians, guards, drivers, cooks, hairdressers or engineers.

(…)

(Hervorhebungen von mir)
Trotz der jahrzehntelangen Diskriminierung der Palaestinenser im Libanon, gibt es keinen Widerstand gegen die libanesische Truppen oder libanesische Zivilisten, der mit dem pal. Widerstand gegen Israel zu vergleichen waere. Auch bei den jetzigen Kampfen in pal. Fluechtlingslagern gegen die libanesische Armee wird immer wieder betont, dass es sich grossenteils um auslaendische Kaempfer handelt und dass die Lagerbevoelkerung nicht hinter ihnen steht.

Offensichtlich sind schlechte Lebensbedingungen und Diskriminierung keine ausreichenden Faktoren fuer diese Art Gewalt.

Wie ist der Mythos dennoch entstanden? Dazu kann ich natuerlich nur spekulieren und das sind meine Ergebnisse:

Eine Praemisse des heute weithin geltenden Menschenbilds (oft mit „links-progessiv“ identifiziert) ist, dass Menschen in ihrer psychischen Grundstruktur so gut wie identisch sind. Diese Praemisse habe ich auch bei Grossman und Oz identifiziert. Wenn nun Menschen mehr oder weniger identisch ticken, dann muss moeglich sein, von sich auf andere zu schliessen, sich in jemand hineinzuversetzen und auf diese Weise seine Motive zu verstehen.

Ein „links-progressiver“ Mensch, der versucht, auf diese Weise die Motive eines Selbstmordattentaeters zu verstehen, kann nur eine einzige Emotion finden, die ihn in solcher Weise handeln liesse: Auswegslose Verzweiflung. Dieses Motiv wird Terroristen untergeschoben, weil andere Erklaerungen mit dieser Praemisse nicht vereinbar sind.

Die Praemisse ist mE falsch. Ich habe schon oft zu Dr. Sanity, Kohuts Theorien zu Narzissmus usw. verlinkt: Hier noch einmal ein kleiner Ausschnitt:

From a psychological perspective then, the freedom and empowerment of women in society are absolutely critical because they are responsible for the earliest environmental influences on children–influences that will impact the child throughout his or her life. If the society has little respect for women and regularly demonizes, debases or humiliates them, it will have a profound generational impact.

(…)

A culture that is viciously misogynistic creates both men and women who are severely dysfunctional in almost every sphere of human activity.

Ich bin eigentlich zuversichtlich, dass keiner meiner Leser mich nun als Rassistin beschimpfen wird (und das spricht fuer Bloggen und gegen Foren!), aber vorsichtshalber noch die Anmerkung. Solche psychischen Strukturen haben nichts mit dem genetischen Set-up von Menschen zu tun. Sie sind kulturell erworben.

Rika, Dein Hinweis auf den Rechtsstaat passt nur auf gewalttaetige Unruhen von arabischen Israelis, wie z.B. im Oktober 2000.

Die Palaestinenser in den besetzten Gebieten sind nicht Buerger des Rechtsstaates Israel, seit Etablierung der PA gehoeren sie einem Protostaat an, bei dem argumentiert werden kann, dass er sich mit Israel im Kriegszustand befindet.

Michael, Deine ganze Jeremiade ueber die schlechten Bedingungen der Palaestinenser scheint davon auszugehen, dass Israel aus Willkuer, Lust am Unterdruecken und Gier nach Land, den Palaestinenser uebel mitspielt. Das ist, wie Dir hoffentlich bewusst ist, so nicht richtig. Ja, es gibt behoerdliche Willkuer (unter der ich auch als Israelin gelegentlich leide), ja, es gibt Soldaten, die ihre niederen Instinkte ausleben und ja, es gibt auch Siedler, die immer noch einen Dunam hinzufuegen wollen. Staatliche Politik ist all das nicht, auch wenn Ha’aretz es Dir anders verklickern will.

Bis zum Ausbruch der 1. Intifada gab es keine Militaerposten, keine Ausgangsperren, keine naechtlichen Razzien, keine Sperranlagen, richtig drastisch wurden diese Massnahmen erst wegen der Selbstmordattentate der 2. Intifada. Diese Verschlechterung der pal. Lebensbedingungen haben die Palaestinenser sich selbst zuzuschreiben. Solange Du und viele wohlmeinende Menschen im Westen die Palaestinenser immer von der Verantwortung fuer ihre eigenen Handlungen frei sprechen und ihnen die daraus logisch entstehenden Konsequenzen ersparen wollt, solange wird sich die pal. Situation weiter verschlechtern. Mach Dir bitte klar, deswegen sind Du und Deinesgleichen mit verantwortlich fuer das pal. Elend.

Wenn Du den Palaestinensern das Recht auf Widerstand gegen die isr. Besetzung zusprichst (und offensichtlich tust Du das), dann musst Du auch Israel das Recht auf militaerische Massnahmen gegen diesen Widerstand zusprechen (was Du offensichtlich nicht tust). Kriegsvoelkerrecht gilt entweder fuer alle an einem Konflikt beteiligten Parteien oder fuer keinen. Du kannst nicht einerseits das pal. Recht auf Widerstand postulieren, aber andererseits verlangen, Israel muesse mit polizeilichen Mitteln vorgehen.

10 Antworten

  1. Ruth,

    was den von dir angesprochenen Mythos angeht: warum sollte für die Palästinenser in der Westbank oder im Gazastreifen die Lage der Palästinser in den Lagern im Libanon ein Massstab für ihre Lebensverhältnisse in ihrer Heimat sein ?
    Seit 40 Jahren ist die staatliche Politik Israels in den besetzten Gebieten ein Mysterium: man will sich das Gebiet nicht einverleiben, weil es dann mit der Zwei-Staaten-Lösung bzw. dem jüdischen Staat nicht richtig funktioniert. Also schaut man zu, wie Siedlung um Siedlung errichtet wird, enteignet sogar arabisches Land um sichere Strassen dorthin zu bauen, will einerseits nix damit zu tun haben, sieht sich aber gezwungen, aus Sicherheitsgründen massiv militärisch präsent zu sein. Und die ollen Palästinenser sollen das gefälligst gut finden, denn es könnte ihnen ja andererseits so schlecht gehen wie jenen im Libanon.
    Wenn du polemisch werden willst (Jereminade), um mir unsinniges Zeugs unterstellen zu können, … das kann ich auch.

  2. Micha,

    Du solltest schreiben, dass Dir die Politik Israels ein Mysterium ist. Ohne die persoenliche Einschraenkung ist Dein Satz nicht sinnvoll. Wenn Du Dich intensiver mit der Geschichte und der Politik Israels beschaeftigen wuerdest, koennte sich das eine oder andere fuer Dich aufklaeren. Da wir nicht zu allen Archiven und Informationen Zugang haben, wird es natuerlich immer noch Punkte geben, die wir nicht eindeutig erklaeren koennen.

  3. Ruth,

    ich glaube, dass ich nicht der einzige bin, der sich über israelische Politik wundert. Das vergeht auch nicht unbedingt, wenn man sich näher mit der Sache beschäftigt. Andererseits sind für mich die Möglichkeiten zu solcher Beschäftigung aus verschiedenen Gründen ziemlich begrenzt. Mal sehen,… von Tom Segev ist ein neues Buch über den 6-Tage Krieg erschienen. Das könnte vielleicht einiges erhellen.
    Andererseits vermute ich allerdings, dass sich israelische Regierungen manchmal ihre Ziele in diesem Konflikt nicht scharf und klar genug abgesteckt haben, und damit den gegensätzlichen Interessen verschiedener Teile der Bevölkerung und verschiedener politischer Gruppierungen simultan Hoffnungen gemacht haben, die so kaum jemals gemeinsam erfüllt werden können. Vielleicht war dies auch ein Grund, weshalb Sharon sich bezüglich Gaza einfach taub stellte und die Sache durchzog (mehr wie schief gehen kann’s nicht und das haben wir im Griff).
    Der Verlauf des letzten Libanonkonflikts kann als ein weiteres Beispiel solch mysteriöser Politik gesehen. Ich drücke mich nicht deshalb so aus, weil ich mich vielleicht über israelische Politik lustig machen wollte: Israel ist mit politischen Schwierigkeiten konfrontiert, für die es weder eine aktuelle Parallele noch eine einfache historische Vorlage gibt. Allerdings verwundern manche Entscheidungen und der Weg zu ihnen dann umso mehr, und offenbar nicht nur Betrachter von aussen wie das Nachspiel zum Libanonkonflikt zeigt. Nebenbei will ich damit nicht sagen, dass Israels Politik erfolglos wäre: schliesslich hat sich das Land stabilisiert und etabliert, enorme Zuwanderungsströme integriert und mit zwei seiner arabischen Nachbarn inzwischen diplomatische Beziehungen und Kooperationen.

  4. Michael,

    Tom Segev ist mit grosser Vorsicht zu geniessen. Er ist kein ernstzunehmender Historiker, sondern kommt vom Journalismus und hat eine klare, politische Agenda. Hast Du Michael Orens Buch zum 6-Tage-Krieg schon gelesen? Das gilt weithin als das Werk, das die Masstaebe setzt.

    „Mysterium“ ist ein unpassendes Wort. Natuerlich laesst sich Politik grundsaetzlich nicht einfach nachvollziehen, wenn man sich nicht ausfuehrlich mit ihr beschaeftigt. Das gilt fuer jedes Land, und hat auch damit zu tun, dass in der Politik vieles verdeckt laeuft, weil das in der Natur der Dinge liegt.

    Der Verlauf des letzten Libanonkriegs ist keineswegs ein Beispiel fuer „mysterioese Politik“, sondern ein Beispiel fuer Fehleinschaetzungen, Fehlentscheidungen und fehlerhafte Prozesse bei der Entscheidungsfindung. Gerade wegen der Winogradkommission kann nicht auf „mysterioes“ plaediert werden. Wer sich damit befassen mag, hat besseren Zugang zu den Fakten und Dokumenten als bei den meisten politischen Prozessen. Wer sich nicht damit befassen mag, der sollte einfach zugegen, dass er mangels Wissens kein Urteil bilden kann und nicht von „mysterioes“ sprechen.

  5. Ruth,

    nachdem man die Ergebnisse der Winograd-Komission gerade so verdaut hatte, und Olmerts Entscheidungen auf mangelhafte und vor allem fehlende Beratung zurückgeführt hatte, kam heraus, dass Olmert sehr wohl einen privaten Beraterstab hatte. Dem Kabinett wurden hingegen nur die Informationen und Empfehlungen von Halutz vorgelegt.
    Livni und Peres waren von Olmerts Entscheidung nicht überzeugt, haben aber scheinbar keine Anstrengungen unternommen, sich ein eigenes Bild von den tatsächlichen Erfordernissen zu machen. Man bekommt im nachhinein den Eindruck, dass längere, demokratischere Entscheidungswege in diesem Fall eher nützlich als schädlich gewesen wären.
    Diese Sachlage als mysteriös zu bezeichnen ist zugegebenermassen flapsig aber m.E., da möglicherweise noch gar nicht alle Karten auf dem Tisch sind, durchaus zulässig. Dennoch: Hut ab vor dieser Komission, Israel hat hier einen interessanten Massstab gesetzt.
    Zu Tom Segev: inzwischen habe ich auch sein „Elvis in Jerusalem“ gelesen und kenne seinen Standpunkt einigermassen. Ich stimme mit dir insofern überein, dass man seine Bücher nicht als streng wissenschaftliche Werke lesen sollte. Er hat einen Standpunkt und dieser scheint immer wieder einmal durch. Andererseits bemüht er sich sehr wohl um Ausgewogenheit und es ist allgemein ein Dilemma populärer geschichtlicher Darstellungen, dass sie fast immer einen gewissen Schwerpunkt haben, sei’s thematisch, sei’s perspektivisch, sei’s durch die zuvor studierten Quellen, die Einflussmöglichkeiten sind vielfältig.
    Ich gehe bei seinen Büchern auch nicht davon aus, dass ich damit vollständig informiert bin. Deshalb vielen Dank für deinen Hinweis zu Michael Oren. Allerdings denke ich, dass man Segev dennoch ernst nehmen sollte und andere Darstellungen nicht weniger kritisch lesen sollte wie seine. Immerhin stellt Segev seinen Standpunkt im oben genannten Buch ausführlich dar.

  6. Michael,

    ich habe Geschichtswissenschaften studiert. Von daher bin ich weniger duldsam mit Personen, die sich nicht an die Regeln fuer Quellenarbeit halten. Ich lese historische Werke nie unkritisch, aber die erste Frage, die ich mir stelle ist, ob jemand sich ueberhaupt an die Standards fuer historisches Arbeiten haelt oder nicht. Wenn nicht, verliere ich auf der Stelle das Interesse, mich naeher damit auseinanderzusetzen. Und Tom Segev haelt sich nicht an die Standards.

  7. Ruth,

    dafür, dass er sich nicht an Standards hält, enthalten seine Bücher bemerkenswert viele Fussnoten und Quellenhinweise. Ich weiss, dass das nicht alles ist, aber manches populärwissenschaftliche Buch über Physik könnte stolz sein, wenn es auch nur ein Zehntel der Referenzen enthielte.
    Inweifern verletzt er deiner Meinung nach die Standards ?

  8. Er laesst einfach weg, was ihm nicht in den Kram passt.

    In seinem Buch „One Palestine“ behauptet Tom Segev, dass die Briten „kept their promise to the Zionists. They opened the country to mass Jewish immigration. Contrary to the widely held belief of Britain’s pro-Arabism, British actions considerably favored the Zionist enterprise.“, aber die Balfour Deklaration als Grundlage fuer „their promise to the Zionists“ fehlt voellig. Ein Vergleich der Deklaration und der Umsetzung wuerde Tom Segevs Behauptung auch kaum stuetzen.

    Und so arbeitet er nicht nur in diesem Fall…

  9. Ruth,

    ich kann das Buch leider nicht auf anhieb finden, da ich’s vor einiger Zeit weggeräumt habe (Dachboden). Aber ich erinnere mich, dass Segev sehr wohl auf die Balfour-Erklärung eingeht. Allerdings haben die Briten auch den Arabern gegenüber zusagen gemacht, um nicht in offenen Konflikt mit ihnen zu geraten.
    Das Buch beschreibt m.E. sehr gut das Problem Grossbritanniens mit dem Mandat, dass sie tun konnten was sie wollten, irgendeine Seite hatte bestimmt Einwände und fühlte sich benachteiligt. So gerieten sie häufiger in die Situation, gleichzeitig Hoffnungen zu nähren wie abzuwürgen – selbst dann, wenn sie sich gar nicht einmischten. Er beschreibt auch die ziemlich ungleichen Voraussetzungen und Mittel, mit denen Juden und Araber ihre jeweiligen Interessen durchzusetzen versuchten. Ich hatte beim Lesen eigentlich immer den Eindruck, dass er sich sehr um eine faire und ausgewogene Darstellung bemüht, nicht weil er eine bestimmte Seite besser aussehen lassen will, sondern weil seine Recherchen dies nahelegen.

  10. […] Auf die mE falsche Erklaerung von Selbstmordattentaetern und aehnlichen Phaenomenen durch die “Linke” (die Anfuehrungszeichen sollen signalisieren, dass ich mir bewusst bin, hier eine eigentlich unzulaessige Vereinfachung vorzunehmen), bin ich in diesem Blog schon eingegangen: […]

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