Das Ende Israels


ist mehr als eine theoretische Moeglichkeit. Bei Letters von Rungholt haben Lila und ich uns gerade darauf geeinigt, dass unsere Hoffnung vor allem auf Shomer Israel beruht.

Gerade komme ich zurueck von einem Kunden, der ein neues Projekt besprechen wollte. Es war ein typisches, israelisches Meeting. Keine Tagesordnung mit definierten Punkten, alle redeten durcheinandern, jeder fiel jedem ins Wort. Obwohl ich selbst nicht Ingenieur bin, arbeite ich nun schon so lange mit Ingenieuren zusammen, dass ich mir einbilde, das beurteilen zu koennen: Ich war noch nie in einer Besprechung mit so vielen hervorragenden Ingenieuren. Trotz oder wegen des Durcheinanders entstanden brilliante Ideen. Ich bin sicher, dass wir alle noch Blut schwitzen werden, bis das Projekt durchgezogen ist. Aber durchgezogen wird es und gelingen wird es und wirtschaftlich wird es auch erfolgreich sein!

Und so moechte ich ergaenzen, dass meine Hoffnung auch etwas mit diesen Menschen zu tun hat.

Als ich noch Geisteswissenschaften studierte, haben meinesgleichen auf die Techniker mehr oder weniger hinabgeschaut. Inzwischen sehe ich in solchen Menschen (Ingenieure vor allem in kleinen, privaten Unternehmen) eine unerkannte Elite. Ohne sie gaebe es weder die moderne Welt, noch wuerde sie sich pausenlos und in rasantem Tempo erneuern. Diese Menschen sind die Grundlage unseres Wohlstands und bis zu einem gewissen Grad auch unserer Freiheit. Ihre Herangehensweise an jedes Problem sucht die Loesung (im Unterschied zur Verantwortung/Schuldfrage), ihre Ideen sind alle pragmatisch, denn sie werden im Handumdrehen in der Praxis getestet.

Vielleicht fand ich es auch deshalb ein ermutigendes Zeichen, dass ich von meinen deutschen Kunden waehrend meiner letzten Geschaeftsreise kein einziges Wort gegen Israel gehoert habe.

4 Antworten

  1. … kann dir grösstenteils zustimmen … (… schnüffnüff, riecht hier ’n bissl komisch?!?!)

  2. Ich glaube, dass das Ende Israels für viele ein schwerer Verlust wäre, nicht nur für Israelis und Juden. Hoffentlich fällt es Arabern und einigen Europäern rechtzeitig auf. Die Ereignisse in Gaza haben vielleicht wieder ein paar mehr wachgerüttelt.

  3. hallo micha,

    ich glaube nicht das die ereignisse in gaza irgendjemanden wachgeruettelt haben.

    entweder wird das geschehene als ergebnis der israelischen besatzung dargestellt (das es keine besatzung in gaza mehr gibt interessiert ohnehin keinen), oder die geschehnisse in gaza werden als kulturell bedingt dargestellt.

    „araber sind nun mal, die loesen ihre probleme halt auf diese weise“. das habe ich mindestens 100 mal gehoert.

    nee, micha, wer nicht sehen will den kann man nicht dazu zwingen.

    grenzgaenger

  4. … das witzige an deinem Zitat ist ja, dass es eigentlich ziemlich difamierend ist; fällt aber denen, die so daher reden wahrscheinlich gar nicht mehr auf… 😉

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