die Sehnsucht nach der Gleichheit


via Achse des Guten bin ich auf diesen ausgezeichneten Text gestossen:
Der Haß auf die eigene Gesellschaft

Bitte lest ihn ganz. Ich greife nur ein kleines Element hervor, dass zu meinen Gedanken zum Narzissmus passt.

Bakunins »Ich will nicht ich, ich will wir sein«, ist gleichsam das gemeinsame Motto dieser Intellektuellen.

Ich assoziiere mit dem Satz Bakunins zunaechst einmal den Plural Majestatis. Hier scheint es mir auch oder sogar in erster Linie um Selbsterhoehung zu gehen. Der Narziss will andere vereinnahmen, um sich selbst auf diese Weise zu vergroessern.

Bei den meisten Forderungen nach gesellschaftlicher Gleichheit, denen ich in meinem Privatleben begegne, kommt es dem Fordernden nie in den Sinn, sich selbst aendern und anderen anpassen zu wollen. Es geht in Wirklichkeit nicht um Gleichheit, sondern um Angleichen. Andere Menschen koennen nur insoweit akzeptiert werden, als sie sich dem Selbstbild des Fordernden anzupassen bereit sind. Damit wird jeder dieser Fordernden zum „Mass aller Dinge“.

2 Antworten

  1. Der Aufsatz von Kohlhammer ist unter der angegebenen Adresse nicht mehr verfügbar, dafür unter dieser hier:

    http://forum.stirpes.net/politische-diskussionen/14867-der-hass-auf-die-eigene-gesellschaft.html

  2. Danke, Manfred, ich habe es verbessert.

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