EU Heuchelei im Quadrat


EU officials condemn IDF action in Gaza

Wir erinnern uns: Die Grenze zwischen Aegypten und dem Gazastreifen sollte von EU-Beobachtern kontrolliert werden. Seit dem Putsch der Hamas im Gazastreifen wurden die EU-Beobachter abgezogen. Sie machen Ferien in Ashkelon, waehrend die EU nach wie vor behauptet, ihrer Aufgabe nachzukommen.

Aegypten und Hamas kommen bilateral offensichtlich zu Absprachen bezueglich des Grenzuebergangs. Vorletzte Woche wurden knapp hundert Hamasfunktionaere und/oder Kaempfer ueber Rafah in den Gazastreifen gelassen, ohne dass Israel auch nur informiert wurde. Gestern erfolgte eine Grenzoeffnung fuer etwa dreissig Kaempfer des Islamischen Jihads. Auch ohne solche offiziellen Absprachen zwischen Aegypten und Hamas ist die Grenze offensichtlich durchlaessig, vor allem fuer Waffen, aber anscheinend auch fuer Personen.

Vor diesem Hintergrund entbloeden sich EU-Abgeordnete nicht, Israel fuer die Lage im Gazastreifen verantwortlich zu machen.

Calling Gaza a „prison“ and a „ghetto,“ European Union parliamentarians harshly condemned Israeli actions there in a special session held in Brussels on Wednesday.

During the hour-long, heated debate in advance of a Thursday vote on a resolution, parliamentarians, as well as EU officials, called on Israel to open the Gaza borders to alleviate the growing humanitarian crisis in the impoverished area where 1.1 million of the 1.4 m. population are dependant on the international donations for basic food supplies.

In one of the more impassioned speeches, Belgian MEP Veronique De Keyser called Gaza a „ghetto“ where „people are dying little by little with cameras trained on them.“

While the IDF is working on a proposal to close the borders between Gaza and Israel in favor of Egyptian crossings, EU parliamentarians called on Israel to find a solution to the problem.

In particular, it urged Israel to live up to its commitment to ensure pedestrian passage at Rafah and full commercial movement in Karni.

(…)

Hervorhebungen von mir.

Die letzte Loesung des Problems waren eben die EU-Beobachter an der aegyptischen Grenze zum Gazastreifen. Das wurde damals in den Medien als wichtiger, europaeischer Beitrag gefeiert und auf der Webseite der EUBAM wird es immer noch so dargestellt.

Die EU-Abgeordenten und Funktionaere machen also Israel fuer ihr eigenes Versagen verantwortlich…

EU Commissioner Benita Ferrero-Waldner said she was particularly disturbed by the fact that the border closures had forced the suspension of important water and sanitation projects.

Koennte das etwa damit zu tun haben, dass fuer Wasser und Abwasser Rohre gebraucht werden, die bekanntlich als Grundlage fuer Kassamraketen dienen?

Die »Kassam« ist eine verhältnismäßig einfache Waffe, die aus einem mit Treibstoff gefüllten Rohr und einem mehrere Kilogramm schweren »Gefechtskopf« besteht.

Ich habe Charles Tannock ein e-mail geschrieben, um ihm fuer seine Haltung gegenueber Israel zu danken. charles.tannock@europarl.europa.eu

Gleichzeitig schreibe ich an alle im JP Artikel genanntenAbgeordneten, die sich so heuchlerisch geaeussert haben:
chrisdaviesmep@cix.co.uk;veronique.dekeyser@europarl.europa.eu. Weder die E-mail Adresse von Frau Ferrero-Waldner noch die von Manuel Antunes Lobo ist in dieser Liste zu finden, daher habe ich auch an Europa Direkt geschrieben.

Wenn jemand sich anschliessen moechte, stelle ich gern meinen englischen Text als Grundlage zur Bearbeitung zur Verfuegung. Ebenso bin ich dankbar, wenn man mich auf weitere Namen aufmerksam macht.

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