Die NZZ besteht darauf, faktisch falsche Informationen zu verbreiten


In dem Artikel Israel öffent die Grenze für kurze Zeit von gestern ist zu lesen:

Israel hat den Gazastreifen nach der Machtübernahme durch die radikalislamische Hamas seit Mitte Juni abgeriegelt.

Diese Behauptung ist falsch. Schon am 29. Juni dieses Jahres hatte Victor Kocher dasselbe behauptet und war von mir korrigiert worden.

In der Folge habe ich mich im Blog mehrfach mit den Grenzuebergaengen des Gazastreifens beschaeftigt und herausgearbeitet, dass Israel keine Kontrolle ueber den Rafah-Uebergang hat.

So langsam finde ich das wiederholte Verbreiten einer nachweislich falschen Information durch die NZZ, die den Ruf einer sehr serioesen Zeitung hat, extrem bedenklich.

Moechte sich jemand meinen Leserbriefen anschliessen? online.redaktion@nzz.ch

5 Antworten

  1. Gestern habe ich im Spiegel einen Artikel gelesen der auch meint das Israel die Grenzen geöffnet hat. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,520944,00.html
    Irgendetwas scheint da ja dran zu sein, bzw. beide Medien bedienen sich aus der Selben Quelle mit den Falschinformationen?

  2. Offensichtlich werden beide Medien von denselben Quellen mit Falschinformationen versorgt.

    Mir faellt auf, dass der Text woertlich uebereinstimmt:

    Israel hat den Gaza-Streifen nach der blutigen Machtübernahme durch die radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas seit Mitte Juni abgeriegelt. Nach der Schließung der Grenzübergänge konnten Tausende von Palästinensern, die im Ausland studieren, arbeiten, dort mit Aufenthaltsvisa leben oder verheiratet sind, nicht mehr ausreisen.

    (Spiegel)

    Israel hat den Gazastreifen nach der Machtübernahme durch die radikalislamische Hamas seit Mitte Juni abgeriegelt. Nach der Schliessung der Grenzübergänge konnten Tausende von Palästinensern, die im Ausland studieren, arbeiten, dort mit Aufenthaltsvisa leben oder verheiratet sind, nicht mehr ausreisen.

    (NZZ)

    Einzig in Sachen Bindestriche scheinen Spiegel und NZZ eine unterschiedliche Regelung zu befolgen.

    Also stammt der Text vermutlich fertig von der Presseagentur dpa, sie von beiden angegeben wird.

    Und nein, etwas braucht nicht zu stimmen, weil es in der Zeitung steht.

  3. […] der unglaubliche Satz, mit dem monatelange Berichterstattung in der NZZ Luegen gestraft […]

  4. „…die NZZ, die den Ruf einer sehr serioesen Zeitung hat…“

    Ich mag ja nachtragend sein und das zu persönlich nehmen, aber wer das hier gelesen hat, weiß genug über die NZZ:
    http://tinyurl.com/2nv4cp

  5. Ich bin nicht ganz Deiner Meinung. Heribert Seifert ist ein Mensch, der fuer die NZZ schreibt und nicht die Zeitung selbst.

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