Interessante These


Truth & Consequences vertritt in seinem juengsten Eintrag die These, dass Russland hinter Al-Kaida stecke.

For many years I have been alleging – with some snippets of direct evidence but encyclopedias of good reason – that al Qaeda and the militant islamic movement in general is but a provocation, a sideshow in our ongoing battle with „Russia.“

My presumption has come from years of study about how the Soviet Communists work. First, it is a well established fact that practically every terrorist group on the face of the earth up until al Qaeda came on the scene, received its training, arms and other support from the Soviet KGB, either directly, or indirectly through a surrogate. And if the Soviets are supplying you with everything you need to fight, then they own you.

(…)

There is a lot more, but that paragraph summarizes the salient truth: al Qaeda is and always has been a cutout for the Soviets‘ ongoing war with the West, and I believe that fact can be applied to the entire Islamofascist movement as well (although I doubt if any of the foot soldiers know it.) If Putin felt like it, he could probably tell us exactly where Osama is right this minute. But even that misses the point. Osama and his ragtag band of homicidal goatherders are not the main enemy, and our continued refusal to recognize this fact will guarantee that we are pointing our guns in the wrong direction when the final offensive begins.

Ich habe ein paar Einwaende: Die Taliban (und mW auch Al Kaida) haben sich ihre Sporen im afghanischen Widerstand gegen die Sovietunion verdient. Von daher kommt die immer wieder aufgewaermte These, dass eigentlich die USA fuer Al Kaida verantwortlich sei. Ich habe auch mehr als einmal gelesen, das Selbstbewusstsein von Al Kaida kaeme daher, dass es ihnen in Afghanistan gelungen waere, die haertere von zwei Supermaechten zu besiegen, so dass das dekadente Amerika nun keine grosse Herausforderung darstellte.

Putin traeumt offensichtlich eine Fortsetzung des sovietischen Traums, aber die Grundlagen in der Realitaet sind kaum noch gegeben. Im Besonderen die russische Demographie liegt ziemlich im Argen. Da mag einer glauben, den Tiger zu reiten, wenn er z.B. Iran mit nuklearem Brennstoff beliefert, aber Beslan und dgl. sollten eine gewisse Korrektur der Wahrnehmung bewirken.

Russland hat, auch schon vor der Sovietunion, geostrategischen Anspruch auf Grossmachtstatus und eine entsprechende Einflusspahere erhoben. Ehedem war nicht die USA, sondern das Britische Imperium der Hauptkonkurrent im „Big Game“. Dem heutigen Russland fehlt aber ausser den demographischen Ressourcen auch eine Ideologie. Der Islamismus hat beides, die demographischen Ressourcen und die Ideologie. Ich wuerde daher davon ausgehen, dass hier ein gegenseitiges Benutzen mit wechselnden Allianzen vorliegt, mehr nicht.

Was nicht heisst, dass Russland unter Putin nicht mit dem gebuehrenden Misstrauen begegnet werden sollte.

2 Antworten

  1. Das glaube ich auch. Russland als Drahtzieher des islamischen Terrors zu verdächtigen scheint mir eine ziemliche Räuberpistole zu sein. Da trauern wohl manche dem alten Feind nach.

  2. Ich denke die These ist eher abwegig als interessant. Bei 20 Millionen Muslimen (von 146 Mil. Einwohnern) wird wohl niemand – und auch kein russ. Bär – im Kreml Interesse daran haben ein Bienennest in Aufbruchstimmung zu versetzen. Aber über Tschetschenien sind die Globaljihadisten natürlich ungewollt im Boot, das war bei dem ersten Tschetschenienkrieg noch etwas anders.

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