Schlechte Neuigkeiten fuer Bierling, die SZ und


alle anderen, die ganz sicher sind, dass Israel willkuerlich pal. Haeuser abreisst.

Wer erinnert sich noch an das Attentat, als an Purim ein Bewohner von Ostjerusalem acht Schueler der Mercaz HaRav Jeschiwa abknallte? Seine Familie kann kaum als voellig unbeteiligt dargestellt werden. Sie bauten ein praechtiges Trauerzelt fuer ihren „Maertyrer“ und mussten von der isr. Polizei darin gehindert werden, es mit Hisbollah- und Hamasfahnen zu dekorieren:

At the Abu Dhaim home, the flags of Hamas and the Lebanese Hezbollah that were flying Friday had been removed by Sunday, on police orders. But posters describing Mr. Abu Dhaim as a martyr who had carried out a “heroic act” were still hanging in the courtyard of the family home and elsewhere in the village.

Vor zwei Monaten gab unser Verteidigungsminister, Ehud Barak, der Armee den Auftrag, das Prozedere fuer einen Abriss in die Wege zu leiten. Vor einem Monat gab derselbe Barak den Sicherheitskraeften den Auftrag, das Haus zu zerstoeren.

Wir wissen ja schon, dass solche Ankuendigungen nicht unbedingt viel zu bedeuten haben. Also wird uns kaum ueberraschen, dass das Haus immer noch steht. Der Vater hat beim Obersten Gerichtshof Berufung eingelegt und erreicht, dass der Abriss bis auf weiteres nicht stattfinden kann.

The decree, announced by High Court Judge Salim Jubran, came in response to a petition by the terrorist’s father, Hisam Abu Dhaim, who claimed that a Homefront Command order to demolish the second and third stories of the four-story family residence would make the entire residence uninhabitable for the rest of the family.

Wie sich am Namen leicht erkennen laesst, ist der Richter, der diese Entscheidung gefaellt hat, selber arabischer Abkunft.

Hier haben wir wieder einmal die israelische Diskriminierung und den Rassismus gegen Araber, wie sie von Bierling so ausdrucksstark verurteilt wurde. Der Vater eines Terroristen, selber mit klarer Sympathie fuer Terrororganisation, kann vor dem Obersten Gerichtshof Berufung gegen eine Entscheidung des Verteidigungsministers einlegen und bekommt eine einstweilige Verfuegung zu seinen Gunsten. Welche Diskriminierung! Und dann ist es auch noch der arabische Richter am Obersten Gerichtshof, der diese Verfuegung trifft. Wenn das kein Rassismus ist!

Ich fuerchte nur, dass alle diejenigen, deren Israelbild ins Wanken geraten koennte, ohnehin faktenresistent sind.

Eine Antwort

  1. ansich ist ja alleine die Tatsache dass ein Araber ein Israelisches Gericht anrufen kann wohl schon ein Schock für so manchen …

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