Ein neues Museum im Libanon


Genauer gesagt im Suedlibanon, also unter Hisbollahs Souveraenitaet, wurde zur Erbauung von ganzen Familien ein Schrein erbaut, Imad Mugniyah geweiht.

Die Berichterstattung in der New York Times hat sich gewaschen. Obwohl z.B. keine ernsthaften Zweifel daran bestehen koennen, dass Imad Mugniyah ein hochrangiger Terrorist war (schliesslich steht Hisbollah auf der US-Liste von Terrororganisationen), siehe auch der oben verlinkte Hintergrund zur Person (ebenfalls aus der NYT), kann es die Redaktion nicht ueber sich bringen „terrorist“ im Titel nicht durch „suspect“ einzuschraenken.

Until his death in a car bombing in Syria in February he was virtually unknown here, his role in the militant Shiite group clothed in secrecy. But since then Hezbollah has hailed him as one of its great military leaders in the struggle against Israel.

Mit anderen Worten, Hisbollah hat die Verbindung immer abgestritten, bis der Mann tot war.

Auch der unkritische Ton des gesamten Artikels macht stutzig. Dass hier Kinder zum Terrorismus erzogen werden sollen, scheint kein Grund zur Aufregung zu sein. Wenn Pfadfindergruppen durch den Mugniyah-Schrein gefuehrt werden, dann ist das nichts wesentlich anderes, als wenn sie das Holocaustmuseum in Washington besuchen oder wie?

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