Hunger im Gazastreifen


Wie wir alle wissen, haben sich die Freiwilligen des „Free Gaza Movement“ (darunter die Schwaegerin von Tony Blair) nur deshalb in Fischerbooten den Gefahren auf Hoher See ausgesetzt, weil sie davon ueberzeugt waren, dass es im Gazastreifen wegen der israelischen Blockade am Noetigsten fehlt:

Aus dem Briefwechsel der Organisation mit dem israelischen Auswaertigen Amt:

According to the United Nations‘ Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA), „only 43.5% of basic commercial food import needs were met during the period between 3 and 30 December 2007.“ Furthermore, in May 2008, several international aid organizations, including CARE International UK, CAFOD, Christian Aid, Oxfam, and Medecins du Monde UK, stated that, „the stranglehold on Gaza’s borders has made … the work of the UN and other humanitarian agencies … virtually impossible. Only a trickle of medicine, food, fuel and other goods is being allowed in. [The Israeli Blockade of Gaza] has made people highly dependent on food aid, and brought the health system and basic services such as water and sanitation near to collapse.“

Irgendwie scheinen sie aber selber nicht so ganz an ihre eigene Propaganda geglaubt zu haben, denn die Schiffe brachten nicht einmal genug Lebensmittel fuer die eigene Crew mit in den Gazastreifen.

Einige der Freiwilligen bleiben etwas laenger bei ihren Freunden von der Hamas, und die hat rechtzeitig nach sowjetischen Vorbild Beriozka Laeden eingerichtet, in denen nur Touristen gegen harte Waehrung einkaufen duerfen. Anders kann ich mir jedenfalls dieses Bild nicht erklaeren:

British journalist and peace activist Lauren Booth, sister-in-law of former British premier Tony Blair who is now an international Middle East peace envoy, shops at a grocery store in Gaza City on September 3, 2008. Booth said today she is trapped in Gaza as Israel refuses to let her leave the Palestinian territory she entered aboard a protest boat.

Advertisements

4 Antworten

  1. In der DDR hießen die Dinger „Intershop“ – na ja, da durften auch DDR-Bürger mit Devisen einkaufen…

  2. Großartiges Bild!
    Wo ist das her?
    Manche Bilder sagen mehr als tausend Worte.
    תודה רבה

  3. AFP
    http://www.daylife.com/photo/02uy2JZ8Uw445/gaza

  4. […] geht’s schlecht, aber die Hamas hat „Intershops“ für Touristen – oder wie erklärt sich das, was Beer7 da gefunden und gepostet […]

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: