Diffuse Gedanken zu Rosh Hashana


Diesmal konnte ich zum ersten Mal den ganzen Rosh Hashana Gottesdienst mitbeten. Die Maedchen sind nun gross genug, dass sie unbeaufsichtigt  vor der Synagoge spielen koennen und in den Jahren, in denen sie gross wurden, habe ich endlich gut genug lesen gelernt, dass ich im Gebetbuch folgen kann.

Die Feiertage verbringen wir in der Regel bei der Schwiegerfamilie, so auch dieses Mal. Mein Schwiegervater hat sich, obwohl er aus Lybien stammt einer indischen Gemeinde angeschlossen. Der „Nussach“ ist ganz anders als der ashkenasische, den ich gewoehnt bin. Deswegen war ich noch mehr als sonst auf das Gebetbuch angewiesen, und zum Glueck waren auch genuegend Exemplare vorhanden.

Jetzt ist an der Zeit, dass ich mir die Machsorim fuer die Feiertage zulegen sollte, auch um das eine oder andere nachlesen zu koennen. Vielleicht schaffe ich ja auch Jom Kippur mitzubeten, auch wenn es draussen vor der Synagoge ist. Leider ist die Frauenabteilung beim naechstgelegenen Beit Knesseth naemlich viel zu klein.

Aehnlich wie Carl von IsraelMatzaw besann ich mich auf den groesseren Zusammenhang, wie meine Tochter ihn erfasst hatte.

Psalm 130 (תהילים קל) ist einer der Texte fuer die Tage der Umkehr zwischen Neujahr und Versoehnungstag.

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