Immobilienkrise in Ramallah


In den USA begann die Finanzkrise als Immobilienkrise. Auch in anderen Laendern fallen die Immobilienpreise zum Teil drastisch.

In Ramallah ist diese Krise bisher nicht angekommen. Die Weltbank berichtet ganz im Gegenteil von steigenden Grundstueckspreisen. Anstatt sich nun ueber dieses Zeichen von wirtschaftlicher Staerke zu freuen, wird Israel dafuer verantwortlich gemacht.

Israel, citing the need to prevent Palestinian attacks inside Israel and on Jewish settlers in the West Bank, has kept large swaths of Palestinian land and roads off limits to Palestinians. It also maintains a complex network of checkpoints on roads that remain open to West Bankers.

That leaves the vast majority of Palestinians chasing land in the remaining 41 percent of the territory, which is home to at least 90 percent of the population, the World Bank said.

In welcher Weise die Zonen entlang der Sicherheitsbarriere Alternativen fuer den Wohnungsmarkt in Ramallah darstellen, bleibt das Geheimnis der Weltbank.

Immerhin wird an zweiter Stelle auch der richtige Grund genannt:

In addition to the Israeli squeeze on the West Bank, the World Bank said, property prices in the territory are being nudged up by the many Palestinians living abroad and sending money home, some of it slated for investment.

Tja, man muesste sich schon entscheiden: Ist es nun gut oder schlecht, wenn Auslandspalaestinenser in Ramallah investieren?! Wie bei den Tomaten werden hier positive wirtschaftliche Momente negativ dargestellt und Israel in die Schuhe geschoben.

Dass die Weltbank, die im Gegensatz zu Ma’an einen serioesen Ruf geniesst, sich so aeussert, werte ich als Indiz, wie weit anti-israelische Haltungen bereits zum guten Ton gehoeren.

Mir kommt gerade ein schrecklicher Verdacht: Ob vielleicht die inflationaeren Finanzhilfen an die PA ebenfalls zur Verteuerung des Wohnraums beitragen? Vielleicht verschwindet doch nicht alles auf Nummernkonten und selbst nach dem Grosseinkauf beim Waffenhaendler bleibt noch etwas uebrig.

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