Es geht wieder los


More than 35 Qassams, mortars fired at Israel

Der Hintergrund: Die israelische Armee hat einen Tunnel entdeckt, der auf die Grenze zugebaut wurde und aller Wahrscheinlichkeit dazu dienen sollte, Ueberraschungsangriffe auf IDF Soldaten durchzufuehren und weitere Soldaten zu entfuehren.

Um diesen Tunnel zu zerstoeren, drang die IDF in den Gazastreifen ein, und zwar bis zum Fluechtlingslager Burejj, etwa 2 km von der Grenze entfernt. Dort endete der Tunnel in einem Gebaeude, wo offensichtlich auch Sprengstoff gelagert wurde. Inzwischen haben die Soldaten den Gazastreifen laengst wieder verlassen. Drei von ihnen wurden verwundet und per Helikopter ins Krankenhaus von Beer Sheva transportiert. Auf der Gegenseite fiel ein Polizit, der in Personalunion auch Terroristenfuehrer bei der Hamas war. Die Luftwaffe unterstuetzte die Bodentruppe bei ihrer Operation und toetete fuenfweitere gegnerische Kombattanten, allesamt Terroristen von der Hamas.

Damit hat Israel natuerlich das Prinzip verletzt, dass die Waffenruhe nur fuer Israel gilt, waehrend pal. Aktionen den Waffenstillstand allenfalls erschuettern, aber nie brechen koennen:

The de facto government in the Gaza Strip held the Israeli government responsible for all the consequences of their „aggression,“ describing it as the most serious violation of the Egyptian-brokered ceasefire since it went into effect in June.

Dementsprechend uebernimmt Hamas auch ohne Zoegern die Verantwortung fuer den Raketenbeschuss.

Ich warte schon gespannt auf die Verurteilung Israels in den deutschsprachigen Medien.

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11 Antworten

  1. Ihr habt zwei Möglichkeiten:

    1. Ihr macht aus dem Gazastreifen eine unglaublich reiche Steueroase und stellt damit Frieden her.
    oder
    2. Ihr räumt den Gazastreifen – ich meine Vertreibungen – und schickt sie ins Westjordanland.

    Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Mit zunehmender Technisierung werden diese Typen nämlich besser werden, Eure Verluste werden enorm steigen.

  2. 35 Mörsergranten abzufeuern ist ein kriegerischer Akt und jedem halbwegs vernünftigen Menschen sollte klar sein, dass dies nicht ohne negativen Feedback bleiben kann. Eine evtl. Kritik an der (angemessenen) isr. Reaktion wäre völlig daneben.

    In den deutschspr. Nachrichten dominiert derzeit eh der Wahlsieg Obamas sowie das tragische und grauenhafte Busunglück bei Hannover.

    Schätze aber das der Hamasbeauftragten der NZZ, Victor Kocher, bestimmt noch aus dem Ärmel zaubert 😦

  3. Nachtrag: Die Unterbindung der logistischen Versorgung von Terroristen (also Tunnelzerstörung), ist eine defensive Präventivmaßnahme, die keinerlei Störung der Waffenruhe bedeutet. Kann man in etwa mit einem SEK Einsatz vergleichen. Der offensive Mörserangrif ist eben halt ein einseitiger kriegerischer Akt, so sehe ich das.

  4. markusoliver,

    Steuern im Gazastreifen werden durch die Hamas erhoben. Solange Israel den Gazastreifen nicht wieder erobert und die Verwaltung uebernimmt, hat es keine Moeglichkeit, eine Steueroase daraus zu machen.

    Eine Zwangsumsiedlung der Bevoelkerung in die Westbank wuerde nur dafuer sorgen, dass Hamas die Macht dort schneller uebernimmt.

    Dass unsere Verluste steigen werden, sage ich schon lange voraus

  5. Ach beer7, da gibt es doch schon Möglichkeiten. Man könnte z.B. verdeckte Stiftungen gründen.

  6. Wir hatten das Thema schon einmal. An verdeckten Stiftungen, die Geld in den Gazastreifen schaffen, fehlt es nun wirklich nicht… Eigentlich warst Du auch schon soweit, dass Du meintest, die Alimentierung von aussen muesse erst aufhoeren.

  7. Richtig, aber das bezog sich doch nicht auf Stiftungen, die den Palästinensern untergejubelt werden.

  8. Wieso nicht? Im Westen in zwielichtiger Weise gesammelte oder erpresste Spenden und diverse Geldwaschtunnel fuer iranische, saudische und aehnliche Unterstuetzung (lots of strings attached) folgen doch demselben Prinzip: Der durchschnittliche Palaestinenser wird alimentiert und muss sich nicht selber um sein Auskommen kuemmern.

  9. Es bedarf dafür aber mehr als nur zwielichtig zusammengesammeltes Geld.

  10. Wo das Geld herkommt, spielt keine Rolle, solange die meisten Palaestinenser sich darauf verlassen koennen, dass sie versorgt werden, auch oder gerade wenn sie keinerlei eigene, wirtschaftliche Anstrengungen unternehmen, sondern sich stattdessen auf den Kampf gegen Israel konzentrieren.

  11. markusoliver,

    in Bahrain scheint man lieber Israel zu boykottieren als von einem Freihandelsabkommen mit den USA zu profitieren. Du solltest Deine Thesen noch einmal ueberpruefen.

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