Ueberleitungen zum neuen Antiamerikanismus


Seit Barack Hussein Obama zum 44. Praesidenten der USA gewaehlt wurde, kann der Hass auf Goerge W. Bush nicht mehr als Tarnung fuer Anti-Amerikanismus dienen. Mir ist klar, dass Anti-Amerikanismus seelische Funktionen erfuellt, die ganz unabhaengig vom aktuellen Inhaber des Amtes sind. Daher halte ich seither ein bisschen Ausschau nach Ueberleitungen vom alten Bush-Bashing zu einer erneuerten und anders begruendeten Ablehnung der USA.

Heute bin ich auf das erste Exponat gestossen: Politskandal in Illinois Der Aufreisser lautet:

Korruption, Prostitution, zweifelhaftes Benehmen. Oft fühlt sich unser USA-Korrespondent wie im Lande Skandalistan. Die neueste Affäre in Illinois ist eine besonders heftige

USA = Skandalistan, das ist bereits Partei- und Praesidenten-uebergreifend. Natuerlich schadet es nicht, wenn im ersten Absatz zunaechst zwei Skandale um republikanische Politiker angefuehrt werden. Aber der fettgedruckte Persilschein fuer Obama im weiteren Artikel ist bereits qualifiziert:

Die Staatsanwälte sagen, Barack Obama habe von diesen Überlegungen nichts gewusst – und sei an keiner Stelle involviert. Einstweilen also wirft die Affäre keinen Schatten.

Kursivdruck von mir. Klingst ist sich also nicht so sicher, dass die Schatten bei sinkender Sonne nicht noch kommen koennen und erinnert im Folgenden daran, dass Chicago fuer schmutzige Politik beruechtigt ist.

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