Ich werde beruehmt!


Die Katze ist aus dem Sack. Schon Lila hat verraten, dass wir Blogger sogar Kriege anzetteln, um unsere Zugriffszahlen in die Hoehe zu treiben. Damit allein ist es natuerlich nicht getan, man muss auch anstaendig PR betreiben. Wie Ihr seht, habe ich da so meine Methoden.

Beim Sylvestertelefonat mit meinen Eltern fragte mein Vater: „Was fuer einen Eindruck macht er denn persoenlich, der Henryk M. Broder?“ „Sehr nett, lausbubenhaft.“

Ausserdem habe ich meine Tentakel auch nach Oesterreich ausgestreckt.

Aus Gruenden der Ausgewogenheit stellt der Kurier einen palaestinensischen Blog meinem gegenueber. Ich muss wohl einen digitalen Grunzlaut von mir gegeben werden. Jedenfalls wurde ich gefragt, ob ich denn kein Interesse haette, die Perspektive aus dem Gazastreifen zu hoeren. Doch das haette ich schon, nur ist meine Erfahrung, dass es so gut wie keine authentischen Stimmen zu hoeren gibt. Serviert wird immer die pal. Tagespropaganda.

Auch mein Contra-Blogger identifiert sich anscheinend bis zur Aufgabe der eigenen Identitaet mit der pal. Sache, wie symptomatisch an seinem Photo deutlich wird. Das ist kein Mensch mit einem unverwechselbaren Gesicht, sondern ein generischer „Held“, der von der pal. Fahne ueberschattet wird.

Der Text bestaetigt das: Der momentane „Talking Point“ der Hamaspropaganda ist die Lage der Krankenhaeuser. Dabei wurden grosse Mengen an Medikamenten und Blutreserven aus Jordanien und Aegypten (dazu hat David von Treppenwitz eine wichtige Anmerkung!) eingefuehrt.

Vor vier Tagen meldeten die Aegypter, dass Hamas keine Verletzten zur Behandlung nach Aegypten liesse. Gestern meldete Israel ebenfalls, dass Hamas die Evakuierung von Verletzten und Kranken in israelische Krankenhaeuser behindere. Aber mit einer leidenden Bevoelkerung, besonders Kranken, Schwachen, Kindern, Frauen, laesst sich in der westlichen oeffentlichen Meinung besonders gut punkten.

Oder hat es vielleicht damit zu tun, dass Krankenhaeuser vermutlich als Stuetzpunkte und Waffenlager der Hamas dienen? Dann kaeme es gar zu ungelegen, wenn die Kranken evakuiert und der Stuetzpunkt damit seiner menschlichen Schutzschilde beraubt wuerde.

Dem Demenit des Krankenhausdirektors schenke ich keinen Glauben. Dr. Abu Riali, damals Direktor des Krankenhauses in Jenin hat auch, ohne mit der Wimper zu zucken, behauptet, der fiktive Westfluegel des Krankenhauses sei im Rahmen der Aktion „Defensive Shield“ durch die IDF zerstoert worden.

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13 Antworten

  1. So muss das neue Jahr anfangen: Auf SPON wird ausführlich die israelische Perspektive dargestellt und nicht die neuesten Schmonzetten aus Pallywood verbreitet.
    Herzlichen Grlückwunsch dazu und auch zu Deinem zweiten Bloggeburtstag.

  2. Das ist doch gut so, kein schlechter Anfang SPON und Kurier. Wer stellt Deinen Blog als nächstes vor?
    Vielen Dank für Deine Analysen, Beobachtungen, Erklärungen, Einschätzungen, Infos usw.

    Urs

  3. Hier habe ich noch etwas gefunden:
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-38450.html
    LG
    Urs

  4. Herzlichen Glückwunsch auch von mir zum zweiten Bloggeburtstag, Ruth.

    Hier noch was http://blog.tagesschau.de/?p=4733 (im unteren Teil des ersten Drittels).

    PS: Schön, Dich hier zu lesen Baer :-

  5. Ehre, wem Ehre gebührt!
    Alles Gute auch zum „Geburtstag“.

  6. Na hoffentlich wirst du noch berühmter.

    Ein sicheres und frohes neues Jahr dir nach Beer Sheva.
    Bald bin ich gar nicht so weit von dir und würde mich freuen, statt kölsch, ein Limonana mit dir zu schlürfen.

    Grüße Eran

  7. PS. Happy Birthday „Blick auf die Welt – von Beer Sheva aus“

  8. Ja, jetzt bist Du berühmt 🙂 Schön! Ich wünsche Dir nur nette neue Leser. Schade, daß keine Bilder von den Mädchen dabei waren, das soll ich Dir von meinen Töchtern bestellen.

  9. @lila: NUR nette leser wird man wohl nie bekommen. das waere doch irgendwie … langweilig … oder ?

  10. Yo, grossartig!
    Hoffe aber, dass es Dir gut geht und immer gut gehen wird und Henk in ein paar Jahren noch einmal vorbei kommt.
    Das Vorgehen Israels macht aus meiner Sicht übrigens (bis jetzt ;–) einen guten Eindruck, ruhig immer ein wenig Distanz zu den Brüdern halten.

  11. Meine Güte, Du wirst ja immer berühmter!

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Wie-eine-Schweizerin-den-GazaKrieg-erlebt/story/13842578

    http://www.juedische-allgemeine.de/epaper/pdf.php?pdf=../imperia/md/content/ausgabe/2009/ausgabe02/02.pdf

  12. Wir alle hoffen doch, dass es weitere Berichte über den Blog von Ruth in den Medien hier gibt.
    Gruss
    Urs

  13. baer48, die hoffnung hat sich gelohnt 😉

    http://israel2009.wordpress.com/2009/01/11/quellen-aus-israel/

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