Hamas und Fatah


Abbas will mit der Hamas zusammen regieren titelt die NZZ.

Die Liebe scheint einseitig zu sein, denn aus der Jerusalem Post erfahren wir ‚Hamas torturing Fatah members in Gaza‘.

Was wetten wir, dass sich keine Menschenrechtsorganisation darum bekuemmert. Dabei spazieren, waehrend ich schreibe, ahnungslose und voreingenommene Gutmenschen durch den Gazastreifen, lassen sich kleine Feuerchen zeigen und die Ohren mit angeblichen israelischen Kriegsverbrechen volljammern. „Useful idiots“ oder willige Helfer beim Propagandakrieg gegen Israel?

Natuerlich kann die NZZ auch nicht umhin, das sog. saudische „Friedensangebot“ falsch darzustellen:

Appell an Israel

König Abdullah von Saudi-Arabien forderte Israel auf, das von ihm bereits vor mehreren Jahren vorgeschlagene arabische Friedensangebot anzunehmen. «Der arabische Vorschlag liegt nicht mehr lange auf dem Tisch», sagte er.

Das Angebot, das 2002 in Beirut von allen Staaten der Liga akzeptiert worden war, bietet Israel die Aufnahme normaler Beziehungen zu den arabischen Staaten an. Bedingung ist, dass sich Israel aus allen Gebieten zurückzieht, die es im Sechs-Tage-Krieg 1967 besetzt hat.

Statt Appell sollte „Drohung“ stehen. Das Angebot verlangt einen Rueckzug aus allen Gebieten, die Aufnahme aller Fluechtlinge mitsamt ihrer Nachkommen, die daran interessiert sind, in den Staat Israel. Im Gegenzug werden keine vollen diplomatischen Beziehungen angeboten, sondern voellig undefinierte „normale“. Normal ist in der arabischen Welt wie Hamas und Fatah miteinander umgehen.

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