Neue pal. Umfrage zum Gazakrieg


Eine neue Umfrage des palaestinensischen JMCC (Jerusalem Media & Communication Center) bringt wieder einmal zum Vorschein, wie wenig die Palaestinenser sich an der Realitiaet orientieren.

Q1: Aus Gruenden der Ehre koennen gerade 10% (im Gazastreifen immerhin 12%) der Befragten die Moeglichkeit ertragen, dass Israel gesiegt hat. 35% im Gazastreifen und 53% in der Westbank sprechen der Hamas den Sieg zu! Etwas weniger Verblendete retten sich in die Aussage, dass weder Israel noch Hamas gesiegt habe, 48% im Gazastreifen und 31% im Westjordanland.

Q2: An die Blutanschuldigung gegen Juden glaubt ueberall die grosse Mehrheit (71.4% im Gazastreifen, 71.8% im Westjordanland.

Zufrieden ist man mit der Unterstuetzung durch die iranische Achse, zu der ausser Iran auch Syrien, Qatar, Venezuela und natuerlich Hisbollah gehoeren. Ansonsten hat man noch das Gefuehl vom Internationalen Roten Kreuz und UNRWA unterstuetzt zu werden. Am hoechsten wird der Beitrag der Tuerkei bewertet (88% im Gazastreifen und 91% im Westjordanland), dabei beschraenkte sich deren Beitrag auf Polemik gegenueber Israel.

Interessanterweise unterscheidet sich die Einschaetzung von Aegypten in den beiden Gebieten sehr. Im Gazastreifen ist eine Mehrheit 53% mit Aegyptens Rolle zufrieden, im Westjordanland sieht das die grosse Mehrheit 74% anders.

Immer noch die Haelfte der Befragten glaubt, dass Raketen auf Israel der pal. Sache nuetzen. (Q6)

Etwas mehr als die Haelfte der Befragten spricht sich auch immer noch fuer eine 2-Staatenloesung aus (Q11) Im Gazastreifen traeumen mehr (21%) Menschen von einer Loesung ohne Juden als von einem binationalen Staat (16%).

Die Mehrheit (57%) unterstuetzt Friedensverhandlungen (Q12). Eine annaehernd gleich grosse Mehrheit (55%) unterstuetzt Selbstmordattentate.

Insgesamt wirken die Antworten aus dem Gazastreifen so, als ob der Krieg die Menschen ein klein bisschen ernuechtert haette, aber weniger, als ich erwartet haette. Vermutlich wird die Ernuechterung auch bald wieder verfliegen.

Dr. Sanity hat zusammen mit Siegmund, Carl and Alfred einen interessanten Text verfasst, indem sie die Palaestinenser mit einem emotional gestoerten oder instabilen Patienten vergleicht.

(…) If peace is ever to come to the Middle East, we must treat the real and underlying issue, the hate and bigotry that permeates the region and which distorts and cripples the humans who live there.

(…)

(…) The institutionalized hate, racism and bigotry must be dealt with in a meaningful way. It must also be understood that the ultimate and most impacted victims of that hate are not the Israelis at whom it is directed, but the Palestinians and Arabs who do the hating. In their denial of reality, they have shut out of most of the 20th century and all of the 21st century to date.

4 Antworten

  1. Mir stellt sich da auch die Frage „wuessten die Palaestinenser ueberhaupt etwas mit sich anzufangen, wuerde es denn Frieden geben?“ Der Hass und damit verbundene Aktivitaeten ist doch scheinbar ihr einzigster Lebensinhalt.

  2. Na, solange die glauben, Raketen auf Israel verbessern ihre persönliche Lage, da wird das wohl nichts mit Friede, Freude und dem Eierkuchenessen.

  3. Die Selbstmordanschläge werden von 14,9% der palästinensischen Araber verdammt, da fehlen mir eigentlich Q18: Gab es die Shoa? und Q19: Sollte es eine geben?. So ein „* These answers were not included as part of the options read to the interviewee“ auch für Fragen, die manchem Araber am Herzen liegen.

  4. […] PalAraber sind reichlich weit weg von der Realität. Wie weit, zeigt wieder einmal eine Umfrage. Beer7 hat sie […]

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