Die Wohlfahrt der Beduinen in Israel


Offensichtlich hat auch Isaac Herzog registriert, was in der beduinischen Gesellschaft vor allem im Negev vor sich geht. Ich hatte mich in dieser Serie damit auseinandergesetzt.

Er hat neuen Plan vorgelegt. Details (und in denen sitzt bekanntlich der Teufel) habe ich bisher keine gelesen, aber die grosse Richtung finde ich sehr richtig:

The plan, valued at around NIS 50 million (almost $12 million) is said to focus on care for women, children and teens and will establish day care centers, women’s clubs, and clubs for disadvantaged youths. Professional aid to small businesses is also in the making.

Die Situation der Beduininnen zu verbessern, vor allem ueber die Ausbildung, aber auch ueber Hilfe bei Geschaeftsgruendungen, ist schon israelische Politik. Wenn der Status der Frau auf diese Weise angehoben werden kann, dann sind schon die Weichen gestellt, andere Probleme in den Griff zu bekommen: Polygamie und enorme Geburtenrate verursachen verbreitete Armut. Die Heiraten innerhalb der engeren Verwandtschaft (Cousin-Cousine, Onkel-Nichte) ist verantwortlich fuer genetische Defekte und hohe Kindersterblichkeit.

Die Frage ist nur: Wird Herzogs Programm den Regierungswechsel ueberstehen? Ich gehe eigentlich davon aus, dass auch Netanyahu sieht, wie sinnvoll und noetig der Plan ist. Aber wenn er schon zuviel Geld fuer andere Zwecke versprochen hat, schaut es duster aus. Die Beduinen haben keine Lobby, die ihrem Anteil an der Bevoelkerung entsprechen wuerde…

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Eine Antwort

  1. Test.

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