Die NZZ – diesmal positiv erwaehnt


Silke Mertins Texte sind wie eine frische Brise im abgestandenen, alt-68er Mief: Sympathie mit dem Freiheitskampf der 3. Welt, wie ihn Victor Kocher, der Hamasapologet, regelmaessig verbreitet.

Die Violinen von Jenin zeichnen das Bild einer optimistischen, tatkraeftigen und warmherzigen Frau, der es wirklich um die Zukunft der palaestinensischen Kinder und um ein friedliches Zusammenleben geht. Dem gegenueber stehen pal. Politiker (wohlgemerkt der Fatah, nicht einmal der Hamas angehoerend), denen es nur darum geht, ihren Status zu sichern, indem sie den Status Quo festschreiben.

Und dann gibt es noch Menschen, die nur von Hass zerfressen sind. Die schreiben dann so:

It is really hard to write on this subject without getting angry. We all know the extent to which Israel can be evil and satanic. After all, we Palestinians have been on the receiving end of Israeli savagery for decades.

In fact, being thoroughly tormented and killed by the children, grandchildren and great grandchildren of the holocaust has always been and continues to be “the” Palestinians’ way of life.

However, for some Palestinians to allow themselves to be duped to sing and play music to their oppressors and child-killers is simply beyond the pale of human dignity.

It is at least as insulting and humiliating as some Jews were forced or duped to play music to SS, Gestapo and Wehrmacht soldiers during the Second World War. In both cases, the act was meant to humiliate the victims and rob them of the last visages of human dignity.

Bei Silke Mertins koennen wir nachlesen, wie sehr die Lage der arabischen Israelis derjenigen der Juden unter den Nazis gleicht:

Wafa Younis zieht sofort das Kopftuch runter, als sie nach Hause kommt. Dann kocht die arabische Israeli einen starken Kaffee und zündet sich auf dem Sofa eine Menthol-Zigarette an. In ihrem Wohnzimmer lehnt ihre Geige an einem schönen alten Klavier mit vergilbten Tasten. Wafa Younis reisst die Terrassentür auf. Draussen leuchten gelbe Butterblumen auf einer saftig grünen Wiese.

(…)

Wafa Younis ist jedoch keine Frau, die sich leicht einschüchtern lässt. Sie will abwarten, bis die Lage sich etwas beruhigt hat, und dann wie gewohnt unterrichten. «Ich habe doch keine Angst vor denen!», lacht sie. Und als sei nichts geschehen, ruft sie dazu auf, Instrumente für die Kinder zu spenden. Sie plant schon das nächste Projekt: ein Konzert für Kinder aus Gaza, die im Spital Tel Haschomer bei Tel Aviv behandelt werden.

Hervorhebung von mir. Ob die Hasser sich einrede, dass die Behandlung a la Dr. Mengele erfolgt?

Schreibe einen Kommentar

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: