ein bisschen Kitsch zum Aufheitern


Am vergangenen Freitag war ich in einem Laden fuer Musik-CDs, DVDs und Videospiele.

Gleichzeitig kam eine Frau herein,  eine flachen Korb unter den Arm geklemmt. In diesem Korb lag eine lebensgrosse Spielzeugkatze etwa wie diese:

Daneben aber lag ein echtes Kaetzchen und miaute leise vor sich hin. Nach einer Weile zog die Frau eine kleine Flasche unter der Spielzeugkatze hervor, hob das Kaetzchen auf ihren Ausschnitt und begann es zu fuettern.

Ich fragte, was mit der Mutter des Kaetzchens passiert sei. Sie wusste es nicht. Ihrer Vermutung nach hatte jemand das Katzenkind beruehrt, so dass die Mutter es nicht mehr annahm. Das Katzenbaby hat sie neben ihrem Buero gefunden und jetzt zieht sie es halt gross.

Als ich gestern unsere Babysitterin nach Hause brachte  – die Tochter einer meiner Kolleginnen – , hoerte ich eine aehnliche Geschichte. Die Kollegin hat ebenfalls zwei verlassene Kaetzchen gefunden und zieht sie gross. Der maennliche (!) Schaeferhund hat ihnen gegenueber Beschuetzerinstinkte entwickelt und laesst ausser der Kollegin niemand an die Kleinen heran. Er spaziert gern mit ihnen im Maul durch Haus und Garten und die Kaetzchen scheinen die Ausfluege zu geniessen.

Auch in unserem Hof sind mehrere Katzen traechtig. Bald wird es kleine Kaetzchen geben. Die Maedchen betteln schon, ob sie nicht eins haben koennten. Aber ich bin die falsche Adresse. Mein Mann meint, eine Katze sei ihm eigentlich schon zuviel.

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