„Der Jud wird frech“


findet Christoph von Marschall in der ZEIT und freut sich, dass der Ami es ihm heimleuchten wird.

Der ganze Artikel ist extrem vorgestrig wie der Gegensatz Taube-Falke in den einleitenden Saetzen verraet. Da hat jemand die Entwicklung des Osloprozesses vollkommen verschlafen und meint, es sei immer noch 1994! Schon damals hatte man bei der ZEIT das Bauchgefuehl, dass Israel dem Frieden im Weg stehen koennte.

„Friede“ wird immer deutlicher das Codewort fuer die Selbstaufloesung des Staates Israel.

Israel wird nicht sanft in die gute Nacht verschwinden. Vielleicht laesst Obama jetzt Netanyahu warten. Der gibt ihm auch ein Signal, wenn er sich zuerst mit Mubarak trifft. Aegypten sieht der atomaren Bewaffnung des Irans mit weniger Ruhe entgegen als die Obamaregierung. Vielleicht koennte man sich auch Gedanken darueber machen, warum sich zwei enge Verbuendete der USA im Nahen Osten erst miteinander absprechen, bevor sie jeweils Obama treffen?

Vielleicht laesst Netanyahu Obama auch spaeter noch einmal warten und informiert ihn erst, wenn die Flugzeuge schon in der Luft sind.

2 Antworten

  1. Die ZEIT hat heute noch was viel schlimmeres anzubieten:

    http://www.zeit.de/online/2009/19/film-herz-von-jenin

    mir hat sich echt der Magen gedreht bei so viel Lügen, Auslassungen und journalistischer Dämmlichkeit. Zum Glück hat U. Sahm auch was dazu geschrieben:

    http://jungle-world.com/artikel/2009/19/34466.html

  2. Ich finde den Vergleich mit Jimmy Carter im American Thinker sehr interessant: http://www.americanthinker.com/2008/03/the_new_jimmy_carter.html

    Wieder ist es ein Zusammentreffen Israel’s mit Ägypten und wieder passt es eigentlich gar überhaupt nicht zu dem, was ein amerikanischer Präsident möchte.

    Vielleicht sollte Peres wirklich eine Taube repräsentieren, um Sicherheit anzuzeigen, dass Israel dem amerikanischen Druck folgen wird…während Netanjahu die erforderlichen Bündnisse einer Selbstverteidigung gegen Iran eben ohne die USA knüpft und festigt.

    Ich glaube, das gute Chancen bestehen, das Obama Netanjahu’s Schritte ignoriert, da er bereits von seiner eigenen messianischen Botschaft vollkommen befangen, blind und taub für die Realität geworden zu sein scheint.

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