Wohnhaeuser und Moscheen


in Kalkilia dienten als Verstecke fuer Sprengstoff , berichtet Ma’an.

Adnan Dmeiri, Sprecher der PA Sicherheitsdienste, sieht zwar grundsaetzlich, dass die Herstellung und Lagerung von Sprengstoff durch Privatleute gerechtfertigt sein koennte. Immer dann, wenn es gegen Israel geht, wuerde ich vermuten. Aber die Lagerung in Wohnvierteln ist zu riskant, weil es zu Arbeitsunfaellen kommt. Diejenigen, die durch solche und andere Unfaelle um’s Leben kommen, gelten natuerlich auch als Maertyrer. Aus muslimischer Sicht sollten sie eigentlich dankbar sein, wenn sie ohne eigenes Zutun auf diese Weise ins Paradies befoerdert werden.

Ich vermute, dass Dmeiris Vorsicht etwas damit zu tun hat, dass er heutzutage nicht sicher sein kann, dass der Sprengstoff tatsaechlich gegen Israel eingesetzt werden sollte und nicht etwa gegen das Fatahregime.

Nach Dmeiris Logik ist die Lagerung von Sprengstoff in Moscheen abseits von Wohnvierteln uebrigens unproblematisch. Die Heiligkeit des Gotteshauses scheint davon nicht beeintraechtigt zu werden.

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