Renovation abgeschlossen


Hurra!

Gestern lieferte der Schreiner endlich den Schreibtisch fuer die Arbeitsecke in unserem Schlafzimmer. Natuerlich hatte ich gerade fuer diesen Shabbat ein arbeitsintensives Menu geplant, darunter auch gefuellte Weinblaetter. Am Donnerstag war ich naemlich mit einem Gast auf dem Beduinenmarkt gewesen und fand den Verkaeufer wieder, den ich auf dem staedtischen Markt schon lange vermisse. Also kaufte ich eingelegte Weinblaetter, soweit mein Kleingeld reichte.

Mein Mann schaute sich eine Weile an, wie ich zwischen Herd und Schreiner hin und her tanzte. Dann uebernahm er die Wocheneinkaeufe. Nach dem festlichen Shabbatabend meinte er: „Wer haette das gedacht! Alles ist dir gelungen, trotz des Durcheinanders.“

Nach Shabbatausgang habe ich noch den Waeschekorb mit Papier und Buerobedarf sortiert, der seit Februar in einer Ecke im Flur stand und eingeraeumt.

Jetzt muessen nur noch die Badezimmer gestrichen werden und das ist weder eilig noch ein besonderer Aufwand.

Und der Urlaub ist geplant und der Flug gebucht.

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5 Antworten

  1. Ich habe zwar lange gebraucht, um zu erkennen, was mich störte, aber jetzt weiß ich es 🙂 Ich würde behaupten wollen, dass es „Renovierung“ und nicht „Renovation“ heißt…! 😀
    Und was sind gefüllte Weinblätter?

    lg

  2. Und was sind gefüllte Weinblätter?

    Lecker! 😉

    http://de.wikipedia.org/wiki/Dolmades

  3. akru,

    ich habe auch lange rumueberlegt, wie es richtig heisst. Mein Sprachgefuehl leidet wohl unter dem Einfluss des Englischen. Jetzt lasse ich es aber stehen…

  4. Mein Rezept geht so:

    Fuellung: 2 gehackte Zwiebel in reichlich Olivenoel golden duensten. Jeweils eine Handvoll Korinthen, Kuerbiskerne, Sonnenblumenkerne eine Weile mitduensten. Dann knapp 2 Tassen Risottoreis zugeben und noch ein bisschen duensten. Mit doppelter Wassermenge abloeschen und Gemuesebruehpulver wuerzen. Aufkochen, dann ausquellen lassen.

    Die fertige Fuellung in die Weinblaetter rollen (reicht etwa fuer ein Pfund Weinblaetter). In einem grossen Topf dicht an dicht legen und schichten.

    Kochfluessigkeit: Saft einer reifen Zitrone, ca. 2 Tassen Wasser, etwas Salz. Ueber die gefuellten Weinblaetter giessen. Dann lege ich noch ein paar Zweige Nana (Minze) darueber und decke mit einem Teller ab, damit die Weinblaetter sich nicht beim Kochen wieder aufrollen. Ueber niedriger Hitze ca. eine Stunde kochen lassen.

    Das ist die parve (weder fleischig noch milchig) Variante.

    Ein fleischiges Rezept mischt die Zwiebeln mit Rinderhack und kleingehackte Minze mische ich dann gleich auch unter den Reis. Statt Zitronenwasser verwende ich dann trockenen Rotwein als Kochfluessigkeit.

  5. Danke… Falls ich Zeit habe, probiere ich das mal aus…!

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