Obamas Danaergeschenk an die Aegypter


Der Ausverkauf Israels soll die grandiose Geste an die arabische Welt sein, mit der das Goldene Zeitalter und die Pax Obama eingeleitet werden.

Bei aller Bestuerzung geniesse ich sarkastisch auch die Zwickmuehle, in die Mubarak durch die Obamaregierung gebracht wird.

Durch den Auftritt in Kairo an der Al-Azhar Universitaet, der aeltesten und prestigereichsten Bildungseinrichtung des sunnitischen Islams, bekraeftigt Obama den Anspruch Aegyptens, Fuehrer der arabischen Welt* zu sein und staerkt die Sunna gegenueber der Shia. Gleichzeitig untergraebt er aber das dafuer noetige Fundament: Sobald der Iran Atomwaffen hat, ist der Iran die Hegemonialmancht und die Schia triumphiert.

Gerade Aegypten erlebt bereits, wie Hamas an seiner Grenze in Kooperation mit Hisbollah unter Irans Leitung daran arbeitet, den Staat zu destabilisieren und eine Machtuebernahme durch die Muslimbruderschaft vorzubereiten.

Und Obama untergraebt den US-Verbuendeten Aegypten, indem er den arabischen Machthabern das gewaehrt, was ihnen angeblich am meisten am Herzen liegt. Entgegen allen anderslautenden Beteuerungen, ist der Konflikt mit Israel jedoch fuer die arabischen Staaten ein Asset und keine Belastung, von einem atomar bewaffneten Iran kann das nicht gesagt werden.

For the past month, Egypt has mounted a courageous public effort to rally America’s Arab friends in opposition to an Iranian campaign of subversion that stretches from Iraq to Morocco. Instead of rushing to the defense of distressed allies, Obama has largely remained silent, instead opting to reiterate his interest in reaching some sort of accommodation with Tehran, the source of the region’s problems.


Im Stillen koennen die araischen Staaten (ausser Syrien und Qatar) nur noch auf Israel hoffen…

Was Israel angeht, so entspricht unsere Herangehensweise hoffentlich dem Vorbild in der Megillath Esther.

* Bemerkenswert an diesem Text ist uebrigens, dass noch im letzten Dezember eine Analyse peinlichst vermeidet, den Iran zu erwaehnen, obwohl es sich natuerlich bei den verbalen Gefechten zwischen Aegypten und Syrien um ein Stellvertretergefecht zwischen USA und Iran handelt. Die amerikanische Linie wird als solche benannt!

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3 Antworten

  1. „Durch den Auftritt in Kairo an der Al-Azhar Universitaet, der aeltesten und prestigereichsten Bildungseinrichtung des sunnitischen Islams, bekraeftigt Obama den Anspruch Aegyptens, Fuehrer der arabischen Welt* zu sein“. Stimmt, aber gleichzeitig bekräftigt er auch seine Solidarität mit den Moslems. Ein Auftritt in Al-Azhar ist sozusagen die Alternative zu Mekka (wo er nicht auftreten darf, weil er damit zugeben würde, Moslem zu sein) und ist deutlich genug.

  2. […] Posted Mai 20, 2009 Filed under: Uncategorized | “Der Ausverkauf Israels soll die grandiose Geste an die arabische Welt sein, mit der das Golde… […]

  3. Natuerlich Manfred

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