Kein Verlass auf die Gesetze der Blutrache


Eigentlich ist Blutrache nur gegen die maennlichen Mitglieder des feindlichen Clans gerichtet. Die „Diskriminierung“, dass die weiblichen Mitglieder dabei nichts gelten, wird innerhalb des Clans durch Ehrenmorde nur an weiblichen Mitgliedern ausgeglichen.

Aber auch diese Standards werden anscheinend nicht mehr eingehalten. In Lod wurde ein 11jaehriges Maedchen angeschossen. Das Kind ist nicht das erste weibliche Opfer der Blutrache zwischen den Abu Zaids und den ABu Ghanams in Lod, aber da scheint es sich nicht um Absicht gehandelt zu haben.

Just several months ago another member of the family, a woman in her 40s, was killed by a stray bullet.
A second woman was also wounded in the incident

Im gestrigen Vorfall wurde dagegen anscheinend auf eine Gruppe von Frauen gezielt.

An initial probe into the shooting has determined that the girl, a member of the Abu Zeid family, had been standing at the entrance of the clan’s compound when an unidentified person fired an automatic weapon towards the compound from a private car as it was driving by.

One of the bullets stuck the girl in her upper torso, narrowly missing two additional female relatives who had been nearby. The girl, who was lightly wounded, was evacuated to the Assaf Harofeh Medical Center.

Sicher wird uns Meron Rappaport oder Gesinnungsgesnossen aufklaeren, dass Israel auch fuer diese Blutrache verantwortlich ist, muessen doch auch die unterdrueckten, arabischen Buerger von Lod mit Juden zusammenleben. Diese Demuetigung wirkt notwendig psychisch deformiernd, so dass die Betreffenden, obwohl Anhaenger der Religion des Friedens, gar nicht anders koennen. [/sarc]

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3 Antworten

  1. Hallo Ruth,

    ich muss Dich mal um Rat fragen: Was kann man einem jüdischen Gast problemlos zu essen anbieten? Ich dachte da so an Tappas und ähnliches, im Rahmen einer Vernissage. 🙂

    Fleisch und Käse zusammen geht nicht. Und ob der jüdische Gast genug Vertrauen hat, ob auch wirklich alles kosher behandelt wurde…

    gibt es irgendwas, womit man selbst als unbeholfener Mensch nichts falsch machen kann?

  2. Hallo Marcus,

    am einfachsten ist vegetarisch und kalt auf Wegwerftellern. Das ist sogar mit orthodoxer Kashrut vereinbar. Also viel Obst, Gemuese mit Dips usw.

    Du koenntest Deinen Gast aber auch fragen, wie er es mit Kashrut haelt. Vielleicht haelt er die Speisegesetze weniger streng.

    Ist es Deine Vernissage? Dann herzlichen Glueckwunsch zur Ausstellung!

  3. Vielen Dank!

    Nein, es ist nicht meine Vernissage. Wenn ich male, kann sich daran niemand erfreuen. Das wäre alles entweder unglaublich schlecht oder unendlich düster.

    Ich habe nur einer Freundin versprochen ihr bei den Vorbereitungen zu helfen. Sie malt schon viele Jahre und hat sich damit nie an die Öffentlichkeit getraut. Ich glaube zwar nicht, dass ihr der Durchbruch gelingen wird, weil es vom Können her einfach nicht reicht, möchte ihr jedoch keine Steine in den Weg legen und es ihr nicht schwerer machen, als es ohnehin schon ist.

    Deine Idee mit den Papptellern werde ich daher dankbar aufgreifen. Wenn es zu einem Verriss kommt, kann ich ihr dann ja verkaufen, dass es am Umweltbewusstsein der Besucher gelegen hat. 🙂

    So wird die abzusehende Niederlage für sie nicht ganz so schmerzhaft sein. Apropos: Braucht noch jemand ein Bild für den Keller, den Dachboden oder die Speisekammer? 😉

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