Die gute Nachricht fuer heute


Palaestinenser haben eine junge Frau und ihr Baby gerettet, die in der Naehe ihres Dorfes einen Autounfall hatten. Dieses Verhalten wirkt besonders strahlend vor dem dunklen Hintergrund: Vor acht Jahren haben Palaestinenser aus derselben Umgebung, vermutlich aus demselben Dorf, zwei dreizehnjaehrige Buben brutal gesteinigt.

Vorgestern hat Jameel von The Muqata darueber berichtet, wie Juden und Palaestinenser zusammenarbeiten, um Opfern von Verkehrsunfaellen zu helfen.

Hier noch ein Schnipsel aus Y-net dazu:

Addressing his feelings about the rescue, Allan told Ma’an he did not hesitate to offer help.

„Our human feelings were much bigger at that moment than the feelings of enmity and hatred which Israeli settlers provoke,” he said.

Wie schade, dass selbst dieser Mann vor allem Feindschaft und Hass hegt.

noch ein Gedanke: Allan empfindet selber vielleicht keine Feindschaft und keinen Hass, fuehlt sich aber genoetigt, das zu behaupten. Kollaboration mit Israel wird auch in der PA unter Abbas mit dem Tod bedroht.

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6 Antworten

  1. Schade, dass Sie diese gute Nachricht in dieser vergifteten Art formulieren und zur Relativierung ein acht Jahre altes Ereignis unter Zuhilfenahme von Vermutungen („vermutlich aus demselben Dorf“) heranziehen.

    Und dann dieser scheinheilige Satz: „Wie schade, dass selbst dieser Mann vor allem Feindschaft und Hass hegt.“

    Gut dass es mit Israel die einzige Demokratie im Nahen Osten gibt, die feinfühlige, von Hass und Feindschaft freihe Menschen hervorbringt (zynismus).

  2. @josephus32

    Schlecht geschlafen? Oder das Frühstücksei war zu hart? So viel Blödsinn in so wenig Sätzen ist schon eine tolle Leistung. Dass Beer das durchgelassen hat ist mir ein Rätsel.
    Bevor Sie weiter so strunzdumm kommentieren, lesen Sie das:
    http://www.hagalil.com/antisemitismus/deutschland/antisemitismus.htm

    und denken Sie darüber. Ansonsten gebe Ihnen einen Rätsel. Was verbirgt sich hinter diesem Kürzel: ddd?

  3. Wenn er so viel Feindschaft und Hass hegen würde, hätte er die junge Frau nicht gerettet, oder liege ich da falsch??!

  4. Akru,

    Du bringst mich auf den Gedanken, dass Allan selber Feindschaft und Hass selber gar nicht empfindet, oder jedenfalls nicht so stark wie behauptet, dass er sich aber oeffentlich dazu bekennen muss, weil die „palaestinische Sache“ das verlangt und Kollaborateure die Todesstrafe zu erwarten habe.

  5. Jerry,

    entspanne dich, das erleichtert das kritische Denken.

    Auf den Vorwurf „antisemitisch“ zu sein, habe ich ja praktisch schon gewartet. Es ist doch so schön einfach für dich: Der Vorwurf muss nicht belegt werden und erspart dir die Auseinandersetzung mit meinen Argumenten. Mach weiter so!

  6. @beer: Etwas ähnliches war auch mein erster Gedanke, obwohl ich ihn nicht so hart formuliert hätte. Eher so, als ob es als Palästinenser einfach zum guten Ton gehört, immer wieder auf die Siedlerproblematik einzugehen, vorallem dann, wenn man gerade eine gute Tat vollbracht hat und ihm jeder zu Dank verpflichtet ist. Ob er es aus innerster Überzeugung und Schmerz oder aus Angst gesagt hat, werden wir wohl nie erfahren.

    @josephus: Hättest du (bei einem deiner ersten posts??!) einen anderen Tonfall gewählt und ein wenig mehr Fingerspitzengefühl gezeigt, hätte jerry wahrscheinlich nicht so (über)reagiert. So ist es, als ob du die Tür eines (dir unbekannten??) Hauses eintrittst um dem (dir unbekannten??)Hausbesitzer mal zu zeigen, wie blöd seine Gedanken doch sind. Meinst du ernsthaft, dass du mit der Methode den Hausbesitzer in Diskussionen überzeugen kannst?

    @jerry: Nicht hinter jeder Art von zynischer Kritik steckt Antisemitismus. Teilweise habe ich das Gefühl, dass viele Isarelis oder pro-Israel Leute(nicht nur du) verdammt sensibel sind, wenn es um Kritik an Israel oder den eigenen Gedanken geht. Ich respektieren es , nehme es mir zu herzen und drücke mich vorsichtiger aus, andere können das nicht -trotzdem sind nicht alle von denen Antisemiten.

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