Aicha


איכה – so heissen die Klagelieder auf Hebraeisch, nach dem ersten Wort „wie“. Gestern abend in der Synagoge sassen wir auf niedrigen Stuehlchen (wohl aus dem Kindergarten der Gemeinde entlehnt) oder auf dem Boden um einige Teelichter herum, die ein Viereck bildeten. Nach den ueblichen Gebeten begannen wir die Klagelieder zu lesen. Die Wucht der Texte hat mich ueberrascht. Vielleicht verstehe ich das Hebraeisch inzwischen besser als auch schon, vielleicht liegt es auch den Gruenden, die mich dazu veranlassen, dieses Jahr zum ersten Mal auch zu fasten.

Wir haben keine Garantien.

In der Nacht traeumte ich von einer riesigen Rauchwolke ueber der Stadt:

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3 Antworten

  1. Träume können teilweise wirklich etwas beunruhigendes haben. Ich kenne das- und ich lebe wahrlich in seiner nennen wir es ruhig sichereren Gegend.
    Ich hab die Hoffnung aber noch lange nicht verloren, dass wir keine Rauchwolken- gleichwo- sehen müssen

  2. Ist hier noch jemand?

  3. Hi Markus,

    das war nur meine Abwesenheit wegen Shabbat und den Vorbereitungen!

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