Robert Gates in Riad


Als ich mit meinem Mann gestern abend ueber die US-Politik gegenueber Israel sprach, wies er mich darauf hin, dass Robert Gates kurzfristig nach Bidens Besuch in Israel von Afghanistan nach Saudiarabien reiste.

Soweit ich sehen kann, berichtet von den westlichen Medien nur die New York Times von diesem Besuch. Dort klingt es so, als muese Gates ein zoegerliches Saudiarabien dazu ueberreden, Sanktionen gegen Iran zu unterstuetzen.

In dieser Kuweiter Veroeffentlichung toent dagegen an, dass Gates zur Rede gestellt wird, was die USA eigentlich gegen Iran unternehmen:

The Secretary will provide an update … about where we are in our Iran policy, as we’ve pivoted from the engagement track to the pressure track,“ said the official, who asked not to be named. The United States has expanded land- and sea-based missile defense systems in and around the Gulf to counter what it sees as Iran’s growing missile threat, and arms sales to Gulf allies have risen sharply in recent years. Saudi Arabia bought $3.3 billion in US arms in fiscal 2009, according to a Pentagon estimate.

So sieht das auch Debka und erinnert an die Aussage von General David Petraeus im CNN Interview:

ZAKARIA: What does that mean? They want — they want the United States to strike?

PETRAEUS: Well, it’s interesting. I think there — there is almost a slight degree of bipolarity there at times. On the one hand, there are countries that would like to see a strike, us or perhaps Israel, even. And then there’s the worry that someone will strike, and then there’s also the worry that someone will not strike. And, again, reconciling that is — is one of the challenges of operating in the region right now.

Moeglicherweise haben die Saudis die US-Hysterie wegen der Baubewilligung fuer Ramat Shlomo aehnlich eingeordnet wie ich und machen sich grosse Sorgen, ob mit Israel und Libanon nicht auch sie an den Iran verraten werden.

3 Antworten

  1. Ich lese erfreut mit, weiss nur nichts dazu zu schreiben! Schön, dass Du wieder schreibst!

  2. Das Obama alle, die als Verbündete der USA angesehen werden, „unter den Bus wirft“, sollten die Saudis diese Frage mit Ja beantworten.

  3. Sorry, sollte heißen: „DA Obama…“

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