Palaestinensische Greuelpropaganda


Am Dienstag, den 30. April, kam es zu einem Feuergefecht an der Grenze zum Gazastreifen. Palaestinensische Medien berichteten, dass israelische Soldaten dabei einen 15-jaehrigen Jungen toedlich getroffen haetten. Die IDF wies die Vorwuerfe zurueck, die Angaben entspraechen nicht der Wahrheit.

Nur ein paar Tage zuvor hatte ich eine lange Diskussion mit meinem Bruder. Ich kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass er dem israelischen Dementi keinen Glauben geschenkt haette: Die Armee haette ja allen Grund gehabt zu vertuschen.

Earlier in the day, Palestinian news agencies reported that Israeli troops fired on Mohammad Zeid Al-Farmawi, a resident of the Qishtat neighborhood in Rafah, as he approached the Gaza border fence.

According to the reports, Farmawi was found dead when paramedics arrived at the scene east of the defunct Gaza International Airport.

But Israel Radio later quoted the army as saying that there was no truth in claims it had shot at or killed Farwami.

Gaza emergency chief Mo’aweya Hassanein told reporters in Gaza that medical teams and the International Committee of the Red Cross (ICRC) coordinated with the Israeli army to collect the boy’s body.

(…)

Palestinian news agency Ma’an said that Al Farmawi was killed while attempting to enter Israel to join demonstrations marking the 34th Land Day, commemorated annually by thousands of Israeli-Arabs.

IDF sources told Haaretz that a Palestinian had approached the fence but was driven off when troops fired warning shots into the air. The sources said the Palestinian was not hurt and that he seemed able to walk away from the area.

Frueher an diesem Tag berichteten pal. Nachrichtenagenturen, israelische Truppen haetten auf Mohammad Zeid Al-Farmawi aus dem Qishtat-Viertel in Rafah geschossen, als er sich dem Grenzzaun naeherte.
Nach diesen Berichten sei Farmawi tot aufgefunden worden, als Sanitaeter am Ort oestlich des ehemaligen internationalen Flughafens Gaza eintrafen.
Aber das israelische Radio zitierte spaeter die Armee, an den Berichten, sie habe auf Farmawi geschossen oder ihn getoetet, sei nichts Wahres dran.
Der Leiter der Gaza-Notaufnahme Mo’aweya Hassanein teilte Reportern im Gazstreifen mit, dass Sanitaeterteams und das Internationale Rote Kreuz mit der isralischen Armee die Bergung der Leiche des Jungen koordiniert haetten
(…)
Die Pal. Nachrichtenagentur Ma’an berichtete, Al Farmawi sei getoetet worden, waehrend er versuchte, nach Israel einzudringen, um sich an Demonstrationen zu beteiligen, mit denen der 34. Landtag begangen wird, an den jaehrlich von Tausenden israelischer Araber erinnert wird.
IDF Quellen teilten Haaretz mit, dass ein Palaestinenser sich dem Zaun genaehert hatte, aber von israelischen Soldaten durch Warnschuesse in die Luft vertrieben wurde. Die Quellen sagten, der Palaestinenser sei nicht verletzt wurde und konnte allem Anschein nach vom Ort des Geschehens weggehen.
(Uebersetzung von mir)

Auch bei Haaretz glaubt keiner der Kommentatoren der IDF Darstellung. Sogar die Israel wohlmeinenden Leser rechtfertigen die Toetung des Jungen nur, indem sie darauf hinweisen, dass auch ein 15-jaehriger eine Gefahr fuer die Grenztruppen bedeuten kann. (Das trifft zu, wenn hinreichender Verdacht besteht, es handle sich um einen Selbstmordattentaeter. Dann und nur dann ist ein Todesschuss die richtige Reaktion.)

Auch BBC berichtete:

It was initially reported that a Palestinian doctor told reporters that medics were not able to reach the body of the boy in time because of ongoing „clashes“.

An official from the Hamas-run ministry of health said the teenager „was left bleeding for hours“ before paramedics were able to get Israeli permission to evacuate him.

Urspruenglich wurde berichtet, ein pal. Arzt habe Reportern gesagt, Sanitaeter haetten wegen fortgesetzter Kaempfe den Jungen nicht rechtzeitig erreichen koennen.
Ein Sprecher des Hamas Gsundheitsministeriums sagte, der Teenager waere ueber Stunden verblutet, bevor Sanitaeter die israelische Genehmigung erhielten, ihn zu evakuieren.
(Uenbersetzung von mir)

Inzwischen stellt sich heraus, dass die IDF die Wahrheit sagte, waehrend die pal. Nachrichten- und Gesundheitsorganisationen logen, dass sich die Balken biegen.

Der Junge ist in einer Gruppe von Jugendlichen durch einen Tunnel nach Aegypten gekrochen, wo er von aegyptischen Sicherheitskraeften ein paar Tage festgehalten wurde. Gefallen hat es ihm dort gar nicht.

Natuerlich predige ich hier vor denjenigen, die es nicht noetig haben. Aber vielleicht verirrt sich doch mal jemand hierher, der dazu neigt, der IDF zu misstrauen, aber pal. Berichte, vor allem, wenn sie so viele Details nennen, fuer glaubwuerdig zu halten. Die Moral von der Geschicht‘ ist natuerlich, dass alle solche Berichte, auch wenn Sanitaeter und Aerzte als Quellen angegeben werden, absolut unglaubwuerdig sind.

Ich gehe nicht davon aus, dass Organisationen wie diese je eine Richtigstellung bringen werden, und selbst wenn wurde das ohnehin tief sitzende antisemitische Klischee „Juden als Kindermoerde“ bestaetigt und damit pychisch verstaerkt.

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