Baumaterial fuer den Gazastreifen


ist eine der Standardforderungen der „Menschenrechts“-Aktivisten. (Bitte beachten, dass „Aktivist“ im heutigen Sprachgebrauch aktive Terroristen mit einschliesst.) Israel blockiere den Gazastreifen und lasse keinen Sack Zement hinein. Wie Amnesty International erneut mitteilt, herrscht eine humanitaere Katastrophe im Gazastreifen.

Deshalb haben sich todesmutige Menschen auf den Weg gemacht, um mit einer ganzen Flotte Zement in den Gazastreifen zu befoerdern, damit endlich das weite Truemmerfeld der israelischen Militaeraktion vom Januar 2009 wieder aufgebaut werden kann.

Im Gazastreifen bereitet man sich voller Freude auf diese so dringend benoetigte Fracht vor, unter anderem, indem der Hafen von Gazastadt erweitert wird.

Construction materials have been entering the ageing port as it prepares to receive a fleet of cargo and passenger boats

schreiben die Gulf News in ihrem Bericht dazu.

Moment mal. Es fehlt doch im Gazastreifen an Baumaterial?!

Und jetzt erfahren wir, dass offensichtlich ueber 16 Monate hinweg beim Baumaterial fuer den Wiederaufbau gespart wurde, damit nun der Hafen erweitert werden kann, damit Baumaterial eingefuehrt werden kann.

Wie weit es mit dem humanitaeren Anspruch von „Free Gaza“ her ist, laesst sich leicht beobachten: Die Familie Shalit hat sich erboten, die Aktion zu unterstuetzen, wenn die Teilnehmer gegenueber Hamasfunktionaeren darauf bestehen, dass internationale Hilfsorganisationen den seit vier Jahren gefangenen Gilad Shalit besuchen duerfen. Das wurde von „Free Gaza“ abgelehnt.

Advertisements

10 Antworten

  1. „Die Familie Shalit hat sich erboten, die Aktion zu unterstuetzen, wenn die Teilnehmer gegenueber Hamasfunktionaeren darauf bestehen, dass internationale Hilfsorganisationen den seit vier Jahren gefangenen Gilad Shalit besuchen duerfen. Das wurde von „Free Gaza“ abgelehnt.“

    Das hätte mich auch gewundert, dass sich Judenhasser mit einem Juden solidarisieren. Ich verabscheue diese Bagage so sehr, dass mir der richtige Ausdrck für diese Bande von Terrorfreunden fehlt.

    Wer steht hinter der Flottille nach Gaza?
    Von Arnon Ben-Dror

    Während die Organisatoren der Flottille sich selbst als Menschenrechtsverfechter darstellen, deren einziges Ziel die Unterstützung der Menschen in Gaza ist, offenbart ein neuer Bericht die Kooperation der Gruppen mit radikalen Menschenrechtsverletzern.

    Wie das Intelligence and Terrorism Information Center berichtet, haben hochrangige islamische Extremisten in Istanbul der Einweihungszeremonie eines der an der Flottille teilnehmenden Boote beigewohnt. Unter den Teilnehmern waren Mahmad Tzoalha und Sahar Albirawi, beides Top-Terroristen der Hamas, die heute von Großbritannien aus operieren, und Hamam Said, ein Führer der Muslimbruderschaft in Jordanien.

    Bolant Yilderim, der Vorsitzende von IHH, einer in der Türkei ansässigen pro-palästinensischen Organisation, die die Flottille anführt, hielt unter Applaus türkischer Politiker und radikal-islamistischer Extremisten eine radikale Rede während der Zeremonie. „Israel verhält sich, wie Hitler sich gegenüber den Juden verhalten hat. Hitler baute Konzentrationslager in Deutschland, und heute baut das zionistische Gebilde Konzentrationslager in Palästina“, so der Vorsitzende Yilderim.

    An der Kundgebung nahm auch Sheikh Raed Salah teil, der Führer der Abteilung Nord der Islamischen Bewegung in Israel, der die Haltung des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan pries und die Führer der gesamten arabischen Welt dazu aufrief, seinem Beispiel zu folgen.

    Salah hatte zuvor vor einem israelischen Gericht zugegeben, mit ausländischen Agenten konferiert und unerlaubte Organisationen unterstützt zu haben, nachdem bekannt geworden war, dass er in Kontakt mit der Hamas stand. Er hat oftmals antisemitische Hasspredigten verbreitet, die auf den ältesten Ritualmordanklagen basieren: „Wir sind nicht diejenigen, die ein m
    Mahl von Brot und Käse in Kinderblut essen“, sagte er in einer seiner Reden, und bei einem anderen Anlass verkündete er, die Juden seien „Schlachter von schwangeren Frauen und Babys“; „Diebe seid ihr, die Bakterien aller Zeiten… Der Schöpfer machte euch zu Affen und Verlierern… Der Sieg ist mit den Muslimen, vom Nil bis an den Euphrat.“

    „Wenn das Ziel der Flottille ein humanitäres wäre, würden sie Israel die Hilfsgüter transferieren lassen und nicht versuchen, auf illegale Weise in den Gaza-Streifen einzudringen“, erklärt Oberst d. Res. Reuven Ehrlich, ein früheres Mitglied des Militärgeheimdienstes, der gegenwärtig dem Intelligence and Terrorism Information Center vorsteht. „Ihr einziges Ziel ist es, eine Provokation hervorzurufen, um Israel und die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) zu blamieren und der Hamas und ihrer Regierung im Gaza-Streifen zu helfen.“

    (Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 27.05.10)

    Stellungnahme des Außenministeriums zur Flottille
    Der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Yigal Palmor, hat eine Erklärung zur Gaza-Flottille abgegeben:

    „Schiffe, die ihren Weg nach Gaza erzwingen wollen, helfen den Menschen dort in keiner Weise. Die bestehenden Übergänge an Land sind mehr als ausreichend, ihren Bedarf zu decken. Internationale Hilfsorganisationen und private Anbieter in Gaza stellen sicher, dass notwendige Lebensmittel, Medikamente und Kleidung über Israel in den Gaza-Streifen gelangen.

    In einer normalen Woche werden 15.000 Tonnen Versorgungsgüter in den Gazastreifen übersandt. LKW-Ladungen Fleisch, Geflügel, Fisch, Milchprodukte, Früchte, Gemüse, Milchpulver, Babynahrung, Weizen und andere Ware kommen täglich in Gaza an. Baumaterialien werden ebenenfalls nach Gaza überstellt, sofern dies von internationalen Organisationen überwacht wird, damit sie nicht von der Hamas zur Verstärkung von Munitionslagern verwendet werden.

    Seit dem Waffenstillstand im Januar 2009 sind weit mehr als eine Million Tonnen Versorgungsgüter aus Israel in den Gaza-Streifen überstellt worden – das ist fast eine Tonne für jeden Mann, jede Frau und jedes Kind im Gazastreifen.

    Die Übergänge zu Land sind der effektivste Weg, um Güter in den Gaza-Streifen zu bringen. Die Organisatoren der Gaza-Flottille wissen dies sehr genau. Die Organisatoren wissen auch, dass ihre Schiffe seit Dezember 2008 keine Erlaubnis haben, anzulegen.

    Israel hat den Organisatoren angeboten, die Landwege zu nutzen, wie es alle anerkannten internationalen Organisationen tun.

    Allerdings sind sie weniger daran interessiert, Hilfe nach Gaza zu bringen, als ihre radikalen Ansichten zu verbreiten, was den Provokationen der Hamas in die Hände spielt. Während sie sich mit dem Anschein humanitärer Hilfe schmücken, betreiben sie politische Propaganda und keine Hilfe für die Palästinenser.

    Wenn den Organisatoren tatsächlich an humanitärer Hilfe gelegen wäre, und nicht an bloßen Publicity-Aktionen, dann würden sie die angebrachten Wege nutzen, um die Ankunft ihrer Hilfe sicherzustellen.

    (Außenministerium des Staates Israel. 24.05.10)

  2. Hauser aufzubauen wäre ja auch Quatsch. Da fehlten dann ja die eindrucksvollen Kulissen, vor denen Reporter stehen könnten, um zu klagen, daß der Wiederaufbau scheitert, weil kein Baumaterial da ist. Ich meine, das wäre doch nicht konstruktiv, wenn es darum geht, Tag für Tag die menschenverachtende israelische Politik zu beweisen.

  3. […] interessant (h/t: Beer7): Im Gazastreifen gibt es kein Baumaterial. Deshalb wollen die Terror-Narrenschiffer welches […]

  4. Ob die mit dem Baumaterial nun den Hafen von Gaza wieder aufbauen oder die Häuser, halte ich für zweitrangig. Solange mit dem Material die Primärinfrastruktur erneuert wird, ist das Baumaterial gut verwendet.

    Außerdem ist eine Handlungsmaxime nach Katastrophenfällen, dass Infrastrukturwiederaufbau Vorrang vor Wohnbebauung genießt. Damit sind Häfen, Straßen, Wasserleitungen, Stromversorgungen etc. gemeint, weil es recht einfach nachzuvollziehen ist, dass sich der Gesamtwiederaufbau mit einer gewissen Basis an Infrastruktur leichter bewältigen lässt.

    Was ich für einen Skandal halte, ist die Weigerung dem IRK Zugang zu Shalit zu gewähren. Dieser Skandal war mir bislang nicht bekannt. Solange sich die Hamals weigert Shalit vom IRK besuchen zu lassen, solange ist sie zu recht als terroristische Organisation eingestuft. Israel hat daher jedes Recht Gaza abzuriegeln. Kooperation kann nur gegenüber einem Gegner erwartet werden, der sich an grundlegende Prinzipien des Völkerrechts hält.

    Ich würde es noch verstehen, wenn die Hamas von Israel verlangen würde, auf jegliche gewaltsame Befreiung zu verzichten, wenn im Gegenzug Shalit vom IRK besucht werden darf. Schließlich ist es nachvollziehbar, wenn die Hamas einen Verlust dieses für sie so wertvollen Gefangenen vermeiden möchte.

    Vielleicht sollten sich die Israelis mit der Hamas über Mittelsmänner auf ein generelles Abkommen einigen, das eben lautet, keine gewaltsame Befreiung von Gefangenen, die vom IRK besucht werden dürfen und solange sie nicht drohen getötet zu werden. Es wäre schon im Interesse Israels, diese Ausnahme restriktiv auszulegen.

    Zu den Idioten mit ihren Schiffen ist eigentlich nichts zu sagen. Sie sollten sich davor hüten zu Kombatanten zu werden. Ich hätte nichts dagegen, wenn die Israelis diese Schiffe notfalls versenken würden. Notfalls einfach eine „Kriegsausschlusszone“ vor dem Gazastreifen erklären und gut ist es. Das ist international üblich und legitimes Kriegsseerecht.

    Um ein wenig Spaß in dieses düstere Thema zu bringen sei gesagt, dass Israel meines Erachtens seit dem European Song Contest vom 29. Mai 2010 auf die Liste der den Terrorismus fördernden Staaten gehört. Ich weiss nicht, ob ich es bedauern soll, das ich den israelischen Sänger nicht verstanden habe, aber der war wirklich schlecht. Eigentlich gebe ich Israel jedes Jahr aus Solidarität meine Stimme, gestern abend jedoch habe ich sie in meiner Not Albanien gegeben. 🙂

  5. Ich glaube gar nicht mal, dass der in solchen Kreisen reichlich vorhandene Judenhass die Free Gaza Freaks davon abgehalten hat sich für Shlait einzusetzen. Die haben einfach Angst. Ich hätte auch keine Lust mich beim Brutalinskipack von der Hamas unbeliebt zu machen.

    Der Skandal ist m.E., dass sich diese „Friedensaktivisten“ Hamas und Co. als billige PR-Heinis andienen, obwohl sie natürlich ganz genau wissen, was das für eine Mörderbande ist. Hauptsache es geht gegen Israel.

  6. Mal ein treffender Kommentar zu den Terror-Freunden, wie sie es selber zugeben:

    Verblendete Menschenrechtler auf dem Weg nach Gaza

    Acht Schiffe sollen Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen – Doch die Flotte will vor allem provozieren

    Berlin – Was könnte daran verwerflich sein, die Bevölkerung des Gazastreifens mit Hilfsgütern zu versorgen? Auf den ersten Blick kann man den Organisatoren der „Friedensflotte“, deren acht schwer beladene Schiffe sich seit Mittwoch durch das Mittelmeer wühlen, wahrlich nichts vorwerfen. Doch wer genauer hinsieht, muss sich fragen, ob es den Organisatoren der Flotte wirklich um eine großzügige humanitäre Geste geht oder ob nicht vor allem die Lust an der Provokation hinter der aufsehenerregenden Aktion steht.

    Dann bot die Familie des vor vier Jahren von der Hamas entführten Soldaten Gilad Schalit den Organisatoren an, sich bei der Regierung in Jerusalem dafür starkzumachen, die Schiffe in Gaza anlegen zu lassen. Im Gegenzug wünschten sich die Schalits, die Passagiere der „Friedensflotte“ mögen sich bei der Hamas dafür einzusetzen, dass ihrem Sohn ein Paket mit Lebensmitteln und Briefen übergeben werden dürfe. Auch dieses Ansinnen wurde abgelehnt.

    Der Rechtsanwalt der Schalits, Nick Kaufmann, reagierte entsetzt. „Ich dachte, diese Bewegung unterstütze die Menschenrechte“, wunderte er sich. Stattdessen gelte ihre Unterstützung aber nur der Hamas, einer Terrorgruppe, die sich selbst überhaupt nicht für Menschenrechte interessiere. Die kompromisslose Reaktion habe deutlich gemacht, dass es den Organisatoren in Wahrheit nur um die Provokation gehe.

    Doch den Passagieren der „Friedensflotte“ geht es wohl gar nicht um die berechtigte Diskussion darüber, ob die israelische Blockade des Gazastreifens die Hamas wirklich schwächt oder einfach nur kontraproduktiv ist. Viele von ihnen hängen einem Weltbild von geradezu verblendeter Eindimensionalität an.

    Was denkt sich der griechische Professor Vangelis Pissias dabei, wenn er sagt: „Wir helfen den Palästinensern, so wie die Griechen während des Zweiten Weltkrieges damals im Kampf gegen die Nazis geholfen haben.“ Die ganze Welt habe ja die „schrecklichen Kriegsverbrechen“ der Israelis in Gaza während des Gazakriegs vor eineinhalb Jahren beobachtet. Solche Menschenrechtsverletzungen seien nicht hinnehmbar, und er setze sich für die Achtung der Menschenrechte überall ein.

    Doch wirklich konsequent ist er nicht: So kann sich Pissias dann doch nicht dazu durchringen, palästinensische Terroranschläge zu verurteilen. „Diese Menschen tun nur, wozu die Umstände sie zwingen“, zitierte die israelische Zeitung „Jedioth Achronoth“ den Professor.

    Die Bindung der Organisatoren an die Hamas ist jedenfalls sehr eng. Bei der Abschiedsfeier eines der Schiffe in Istanbul sollen nach Informationen des israelischen „Intelligence & Terrorism Information Center“ zwei hochrangige Hamas-Mitglieder aus Großbritannien und ein jordanischer Führer der Muslimbruderschaft anwesend gewesen sein.

    Dass die Hamas in Gaza gerade wieder angebliche Kollaborateure mit Israel hingerichtet hat, dass politische Gefangene in Hamas-Gefängnissen gefoltert werden und immer wieder – selbstverständlich völkerrechtswidrig – in Gaza abgefeuerte Raketen in Israel einschlagen, war bei der Feier wohl kein Thema. Für die Organisatoren der „Friedensflotte“ hat anscheinend doch nicht jeder Mensch dieselben Menschenrechte.

    http://www.welt.de/die-welt/politik/article7831836/Verblendete-Menschenrechtler-auf-dem-Weg-nach-Gaza.html

  7. Apropos bauen:

    Richtet der Lila von Letters of Rungholt doch bitte mal aus, dass mir die Fensterfront in ihrem neuen Haus ganz gut gefällt. Leider hat Sie die Kommentare auf ihrer Seite geschlossen.

  8. OT:

    Sofern Du es nicht schon weißt, Vielleicht interessiert Dich das hier:

    http://www.newsrealblog.com/2010/05/30/israeli-nuclear-armed-subs-off-iranian-coast/

  9. […] angebotenen Landweg in den Gazastreifen liefern lassen können (über denselben Weg also über den jeden Tag Hilfsgüter in Hamastan ankommen, von Aushungern der dortigen Bevölkerung kann nie und nimmer die Rede sein), doch medienwirksam […]

  10. […] – Warum die Blockade gegen den Gazastreifen durchbrochen werden soll – Lügen, Lügen, Lügen – NZZ: Hatz auf Israel ist eröffnet – Überwältigender Propagandasieg für Hamas – Baumaterial für den Gaza-Streifen […]

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: