Der Westen foerdert islamistische Machtuebernahmen


Schon seit langem wird Israel aufgefordert, mit Hamas zu sprechen. Seit der „arabische Fruehling“ begonnen hat, wird diese Aufforderung ausgeweitet: Der Westen soll mit den Islamisten reden.

Die gleichen Leute und Medien behaupteten zwar noch vor wenigen Monaten, dass der „arabische Fruehling“ nun wirklich nichts mit Islamismus am Hut habe und dass eine neue Generation in der arabischen Welt endlich auch westliche Freiheit und Demokratie wolle. Ich erinnere mich auch gut daran, wie Israel geschmaeht wurde, weil wir die Lage nicht ganz so rosarot sahen.

Zum Beispiel Hamed Abdel-Samad: Ende Januar war er sich sicher „Hier demonstriert keine islamische Sekte“ Gestern sah er nur noch folgende bedrueckenden Optionen „Scharia oder Scharia light? Auch er faende es gut, wenn nun islamistische Kraefte an die Macht kaemen.

Barry Rubin hat die dahinterstehenden Gedanken gut analysiert und widerlegt. Ich uebersetze seinen Text ins Deutsche.

Viele Leute tun sich schwer damit zu verstehen, was die Obamaregierung eigentlich glaubt, im Nahen Osten zu machen. Aber es ist wirklich ganz einfach, wenn man die Geschichte der Argumente kennt, die Reden und Dokumente der Regierung sorgfaeltig liest, ihre Aktonen beobachtet und mit manchen der Beteiligten spricht.

Lassen wir mal eine Menge Punkte beiseite, die ich in einem frueheren Artikel aufgelistet habe (ich empfehle, ihn parallel zu diesem hier zu lessen). Ich moechte mich hier auf ein Konzept konzentrieren, die Idee, dass die USA die Islamisten ueberlistet haben

Schliesslich haben sie sie zu Wahlen verlockt und dazu, die Macht zu teilen. Angeblich haben sie sie in Demokratie und Kompromiss eingefangen, und zu dauernder Anerkennung von Wahlen und demokratischen Spielregeln.

Und wenn die Islamisten die Ware nicht liefern koennen – Arbeitsplaetze, Wohnraum und niedrigere Lebenshaltungskosten – dann verlieren sie eben die naechsten Wahlen. Und es wird erwartet, dass sie Macht in sportlicher Fairness uebergeben. Die Bedrohung ist gebannt!

Westliche Amtsinhaber und Experten glauben allgemein, dass Islam keine materiellen Erfolge hervorbringen kann, daher muessen die Islamisten ihre „unpraktischen“ Glaubenssaetze abspecken. Um in den naechsten Wahlen gut abzuschneiden, muessen sie allmaehlich ihre Ideologie abstreifen. Kurz und gut, die Regierung glaubt, dass sie die Islamisten genau dort hat, wo sie sie haben will. Hahaha!

In dieser Argumentskette gibt es viele Luecken, aber ueber die werden Sie weder in den Mainstream Medien etwas finden noch von den Experten hoeren.

Hier waeren ein paar der Problem emit der Auffassung der Regierung, dass die islamistische Machtuebernahmen eine gute Sache seien.

1. Die Zaehigkeit, mit der sich zur Diktatur neigendes Regime an der Macht haelt, ist beeindruckens, auch wenn es vorgibt, nach demokratischen Regeln zu spielen.

Kein nationalistisches, arabisches Regime und keine Monarchie im Nahen Osten liess sich je aus dem Amt waehlen. Es gibt Methoden, die Bevoelkerung zu ueberzeugen, dass sie ein Regime beibehalten sollte, auch wenn nach westlichen Masstaeben diese Regierung „gescheitert“ ist. Es gibt auch Methoden, Wahlen zu gewinnen, indem man sie manipuliert, etwa mit Hilfe selektiver Unterdrueckung, Medienkontrolle, indem man Beziehungen einsetzt, um Stimmen zu kaufen usw.

Anstelle von „ein Buerger, eine Stimme, ein Mal“ kann man auch „ein Buerger, eine Stimme, ein Result“ bekommen.

Denkt an die Tuerkei, wo das Regime seine Machtbasis unter den Waehlern stetig ausgebaut hat, oder Aegypten und Jordanien, wo das Regime immer die Wahlen gewinnt. Wenn die Islamisten einmal an der Macht sind, koennen sie genauso lange daran bleiben wie die arabischen Nationalisten in Aegypten, Tunesien, Libyen, Irak und Syrien, soll heissen jahrzehntelang.

Und als letzter Ausweg koennen Wahlen entweder annulliert werden – wie in Algerien geschehen – oder das Ergebnis unterdrueckt werden, wenn die Machthabe meinen, dass sie verlieren werden.

Schaut wie das islamistische Regime im Iran, das nach Jahrzehnten Misswirtschaft schliesslich jede Popularitaet verloren hat, dennoch an der Macht bleibt. Sie haben die Herausforderung im eigenen Land niedergeschlagen und mussten keine Konsequenzen aus dem Ausland befuerchten, obwohl sie offensichtlich die Wahlen gestohlen haben. Was wuerde passieren, wenn ein islamistisches Regime in Aegypten oder der Tuerkei die Wahlen stiehlt, um an der Macht zu bleiben? Nichts.

2. Der Einfluss von Ideologie und Demagogie sollte nicht unterschaetzt werden. Sie koennen wirksamer sein als materielle Vorteile.

Die Geschichte der arabischen Welt in der Moderne ist voll solcher Beispiele. Denkt an die PLO und Yasir Arafats Fuehrung. (Ja, ich weiss, Hamas hat gewonnen, aber Fatah sitzt in der wichtigeren Westbank immer noch im Sattel.)

Und vergesst nicht den Nutzen von auslaendischen Suendenboecken, die fuer die Islamisten nicht weniger wichtig sein werden als fuer die Nationalisten. Bedenkt, wie das tuerkische, islamistisch Regime Israel und den Westen als Feinde darstellt, um sowohl nationalistische wie religioese Leidenschaft im eigenen Land zu mobilisieren. So etwas kann zu aussenpolitischen Abenteuern fuehren – Krieg und Terrorismus – die zu Hause gut angkommen, selbst wenn sie verloren werden.

3. Die Uebernahme von Institutionen

Das Regime kann das Erziehungswesen und die Medien zur Indoktrination nutzen und sich so Gefolgschaft zu sichern. Durch die Vergabe von Jobs und wirtschaftliche Pfruenden koennen Abhaengigkeiten geschaffen werden. Organisationen koennen gegruendet oder uebernommen werden, Frauenorganisationen, Gewerkschaften, Berufsgenossenschaften usw. Ueber die religioesen Institutionen koennen Islamisten den traditionellen Islam abloesen und ihre eigenen Interpretationen ins Herz der Glaeubigen pflanzen.

Und lasst uns den groessten Preis von allen nicht vergessen: Kontrolle ueber die Armee. Dieser Plan koennte die Bildung von separaten Eliteeinheiten beinhalten (Islamische Revolutionsgarden im Iran, Revolutionsgarden im Irak, Republikanische Garden in Syrien usw.)

4. Das grundsaetzlich radikale Wesen der Islamisten selber.

Wenn Sie Ihre Befehle direkt vom Allerhoechsten entgegennehmen und an der allerheiligsten Religion ausrichten, dann werden Sie so leicht Ihre Meinungen nicht aendern. Der matierialistische Zynismus des Westens geht zu weit, wenn er meint, dass Islamisten sich fuer Luxus und Macht verramschen liessen. Im uebrigen koennen sie Luxus und Macht auch geniessen, ohne ihre Prinzipien aufzugeben (siehe Iran).

Wir haben es nicht mit dem Kommunismus in der Aerag Leonid Breschniew zu tun. Die Islamisten sind eine relative junge Bewegung, ungebeugt von Fehlschlaegen und nicht abgestumpft durch langes Innehaben der Macht. Sie glauben wirklich, dass ihnen die Zukunft gehoert. In 30 oder 40 Jahrnen werden sie vielleicht muede werden und ihre Zuversicht einbuessen, aber jetzt noch nicht.

5. Da die Islamisten wissen, mit welcher Ignoranz und Gutglaeubigkeit sie es im Westen zu tun haben, koennen sie die Leichtglaeubigkeit ihrer Feinde ausnuetzen und wenn noetig „moderat“ spielen, um auf diese Weise eine Menge Vorteile und Zugestaendnisse zu erhalten. Wie waere es mit massiver Finanzhilfe aus den USA? Das wird in Kuerze geschehen oder etwa nicht?

Das Kalifat – wie Rom – wird nicht in einem Tag erbaut.

Die neue islamistische Strategie, in scharfem Gegesatz zu Al-Kaida, ist sehr geduldig. So hat z.B. die oberflaechlich westlich beeinflusste und ungewaehlte Opposition in Libyien den geachteten Akademiker und Geschaeftsmann Abdel Rahim al-Keib als Fuehrer der Uebergangsregierung eingesetzt. Uns wird schnell erzaehlt, das bewiese, dass es keinen Grund zur Sorge gaebe. Aber al-Keib ist eine vorlaeufige Loesung und wurde weder von den Bewaffneten noch von den Waehlern eingesetzt. Seine Nachfolger werden anders sein.

Ohne ein wirkliches Verstaendnis des Nahen Osten, mit ihrem eigenen, vorgefassten Weltbild, ohne Sinn fuer Geschichte, von Hochstaplern an der Nase herumgefuehrt und konfliktscheu – solche Menschen machen den Fehler zu glauben, dass sie den revolutionaeren Islamismus baendigen koennen.

Sie werden mit Sicherheit scheitern. Wer weise ist, wird sich hueten, den Preis fuer diese Torheit zu bezahlen.

 

15 Antworten

  1. Westliche, demokratische Staaten sind doch schon lange dem (politischen????) Islam auf den Leim gekrochen. Die Medien reagieren begeistert auf die vermeintliche „Demokratisierung“ und messen den Aussagen der Islamer (den Begriff Islamisten vermeide ich, weil er absolut irreführend ist!!) keinerlei Bedeutung zu …. so wenig, wie die Menschen im vorigen Jahrhundert einem Buch Bedeutung zugemessen haben, das doch die Katastrophe in beispielloser Präzision vorhersagbar machte!)
    Ich bin entsetzt über Politiker, die den „Beitritt“ der PLO zur UNESCO bejubeln und Frau Merkel wegen ihrer Zurückhaltung kritisieren und ich finde es empörend, wie die Medien – selbst ZDF und ARD – darüber berichten.

    In meinem ganz privaten Freundeskreis mache ich allerdings die erstaunliche Entdeckung, dass die Leute, die mich bis vor kurzem noch für eine islamophobe Rassistin hielten, nun, angesichts der ersten Ergebnisse der glorreichen arabischen Revolution in Form von Wahlen oder Wahlbündnissen mit Skepsis reagieren, den Islam endlich als politisches System zu sehen beginnen und nicht länger von Religionsfreiheit reden, wenn es doch tatsächlich um Macht und Einflussnahme eines totalitären Systems in der Maske einer Religion, um Gesellschaftspolitik und Unterdrückung geht.

    Seltsamerweise haben diejenigen, die die Kirchen wegen ihrer Machtpolitik in den vergangenen Jahrhunderten, wegen ihrer Grausamkeiten und Unterdrückung anderer heftig kritisieren, aber gar kein Problem damit, wenn ähnliche Machenschaften in der Türkei, in Syrien, im Iran, in Somalia oder eben in den Revolutionsgebieten vor ihren Augen passieren – es sei denn, es sind Israelis, die sie an den Pranger stellen können.

    Manchmal möchte ich nur noch schreien…
    Und in Zukunft am liebsten nur noch über Kochrezepte oder Strickmuster bloggen…. weil es einfach kaum noch auszuhalten ist, was derzeit abgeht im Hinblick auf die politische Entwicklung bei uns, in Europa und in den islamischen Ländern.

  2. „es sei denn, es sind Israelis, die sie an den Pranger stellen können.“

    Das habe ich leider etwas irreführend formuliert … sorry.

    Gemeint habe ich, dass die deutschen Medien und die Freunde der Araber in Deutschland, auf jede israelische Aktion zum Schutz der israelischen Bevölkerung gleich aufheulen, Nazi-Vergleiche anstellen, Israel als rachsüchtig und rassistisch hinstellen und als Bedrohung für den Weltfrieden, aber zu Menschenrechtsverletzungen, totalitären Strukturen und zu terroristischen Machenschaften der oben genannten Staaten oder zu der Entwicklung in den Revolutionsstaaten kein Wort verlieren, bzw. beschönigende und beschwichtigende Floskeln finden.

  3. Eine gescheiterte Revolution ist immer noch besser als eine gar nicht erst stattgefundene.
    Ich habe nur Ekel und tiefe Verachtung übrig für all die vielen Besserwisser, die jetzt aus ihren Löchern hervor kriechen und mit Arroganz auf jene Menschen herab schauen, die in Tunis und auf dem Tahrir-Platz geblutet haben, um endlich in Freiheit und Würde zu leben.

  4. Soll ich mich da angesprochen fuehlen? Wohl kaum. Zum einen, komme ich nicht jetzt aus einem Loch gekrochen, sondern sah die heraufziehende Gefahr von Anfang an.

    Zum anderen finde ich es viel zynischer, fuer ein bisschen Revolutionsromantik die Augen davor zu verschliessen, dass die Menschen, die in Tunis und in Aegypten fruer ihre Freiheit und Wuerde eintraten, jetzt moeglicherweise einer Zunkunft entgegensehen, in der es um beides noch schlimmer bestellt sein mag.

  5. Das hat mit Revolutionsromantik nichts zu tun. Skepsis kann ich verstehen und nachvollziehen. Mich ärgert allerdings diese grundsätzliche Ablehnung jeglicher Veränderung.
    Jede Revolution legt erst einmal die unbewältigten Konflikte und Krankheiten einer Gesellschaft frei, die jahrzehntelang durch den Diktator konserviert wurden. Das ist in Tunesien so, das ist erst recht in Ägypten so. Niemand kann jetzt schon vorhersagen, wie es weitergehen wird. Demokratie ist ebenso möglich wie Konterrevolution und ein Rückfall in die Diktatur. Es hängt viel davon ab, wie die westlichen Staaten sich verhalten werden. Die Menschen brauchen Zeit und eine faire Chance. Wer hingegen jetzt schon behauptet, dass die Revolution gescheitert ist, sollte aufpassen, dass daraus keine selbsterfüllende Prophezeiung wird.

  6. Tja, so viel Einfluss wuerde ich weder mir selber noch Barry Rubin zuschreiben.

    Eigentlich hat in Aegypten keine Revolution stattgefunden. Das Militaer ist immer noch an der Macht, auch wenn Mubarak zurueckgetreten wurde. Dank Obama und anderen Revolutionsromantiker ist der Wechsel ungeordneter, als er auch haette sein koennen.

    Das birgt natuerlich auch Chancen, aber vor allem viele Gefahren.

    Der Westen ist es doch, der den Islamisten hofiert und die Muslimbruderschaft schon im voraus als akzeptablen Partner akzeptiert… Sie auch?

  7. Ich sehe vor allem die Chancen und denke, dass hier tatsächlich eine Zäsur innerhalb der arabischen Welt stattgefunden hat. Für einen Augenblick war zu erkennen, wozu die Menschen dort fähig sind. Hamed Abdel-Samad hat es in schöne, fast poetische Worte verpackt:

    „Achtzehn Tage war der Tahrir-Platz liebevoll zu Frauen und Männern zugleich, kein Fall von Diebstahl, keine Beschwerde über sexuelle Belästigung. Es war in der Tat eine Utopie, die nicht lange existieren konnte, aber sie wird immer als Erinnerung daran bleiben, wozu Ägypter fähig sind.“

    Er verschweigt nicht die hässliche Seite der Revolution:

    „Doch am 18. Tag ereignete sich etwas Schreckliches, das allerdings durch den Rücktritt von Mubarak übeschattet wurde und kaum Beachtung fand. Während die Massen in Freudentaumel gerieten, stand die CBS-Korrespondentin Lara Logan umgeben von vielen jungen Männern. Logan schien überfordert und konnte kaum reden. Plötzlich rief einer aus der Masse: „Sie ist eine Israelin.“ Ein anderer schrie: „Zieht ihr die Unterhose aus!“ Sie verlor den Kontakt zu ihrem Kameramann und dem Team. Der Rest ist eine einzige Tragödie, für die es keine Entschuldigung geben kann. Während Zehntausende laut schrien: „Erhebe deinen Kopf, du bist Ägypter“, warfen Dutzende ägyptische Männer die südafrikanische Korrespondentin auf den Boden, rissen ihr die Kleidung vom Leib, begrabschten sie überall und vergingen sich an ihr. Eine knappe halbe Stunde lang lag sie unter dem Mob und konnte kaum atmen. Auch dieser Fall zeigt, wozu Ägypter fähig sind. (…)

    Lara Logan ist eine Frau, eine westliche, blonde, unverschleierte Frau, die als Israelin bezeichnet wurde, eine vierfache Diskriminierung in einem Land, in dem nach wie vor eines dieser vier Attribute ausreicht, um diskriminiert zu werden.“ (S.106-108)

    Wie gesagt, jede Revolution bringt die schönsten und die hässlichsten Seiten der Gesellschaft hervor. Die Zukunft ist offen. Das altbekannte Klischee jedoch, wonach die Araber nur gegen die USA, Israel und den bösen Westen, gegen Sündenböcke, nicht aber gegen die wahren Ursachen ihrer Misere aufstehen könnten, hat sich als Märchen entpuppt. Bei aller berechtigten Skepsis, ich sehe den Umbruch als Riesenchance. Man kann nicht jetzt schon vorhersagen, wohin sich Tunesien und Ägypten entwickeln werden. Momentan ist dort sehr vieles in Bewegung, auch unter den Islamisten. Anders als Saudi-Arabien oder Libyen können diese Staaten nicht vom Ölexport leben, sondern sind auf die Mitwirkung des Westens angewiesen. Hier eröffnen sich großartige Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Sollten tatsächlich die Islamisten die meisten Stimmen erhalten – worauf es hinausläuft -, werden sie jedenfalls beweisen müssen, dass sie mehr zu bieten haben als Parolen. Höchstwahrscheinlich werden sie auch keine absolute Mehrheit gewinnen und somit nicht alleine regieren können.

    So oder so, es liegt an den Menschen in Tunesien und Ägypten zu zeigen, in welcher Gesellschaft sie leben wollen. Wie auch immer das Ergebnis ausfallen wird, wir werden es akzeptieren müssen – und sie die Konsequenzen.

  8. In Deutschland laesst es sich natuerlich entspannter auf das Ergebnis warten als in Israel.

    Erste Auswirkungen haben wir ja schon genossen, weitere koennen folgen.

  9. Das sei unbestritten. Letztlich wird es aber auch für Israel keinen dauerhaften Frieden geben, so lange es von Despoten und Tyrannen sowie kranken, ideologisch „eingefrorenen“ Gesellschaften umgeben ist.
    Nur ein aufgeklärter, demokratisierter und liberalisierter Naher Osten würde echten Frieden erst ermöglichen. Nur kommen wir nie dorthin, wenn jede Veränderung bereits zu Beginn verworfen wird.

  10. In aller Freundschaft, das sind Platitueden. Niemand verwirft jede Veraenderung bereits zu Beginn. Aber nuechternes Hinschauen und klare Analysen sind gefragt, keine „schoenen, poetischen“ und von Wunschdenken gepraegten Schilderungen. Ich empfehle daher die Lektuere von mehr Barry Rubin und weniger Hamed Abdel-Samad

  11. […] hat einen Text von Barry Rubin übersetzt – ist sie mir zuvor gekommen, der ist nämlich ausgesprochen gut und beschäftigt […]

  12. […] News Europe News – 7 November 2011 16:25 CETDer Westen fördert islamistische Machtuebernahmen beer7 7 November 2011Schon seit langem wird Israel aufgefordert, mit Hamas zu sprechen. Seit der […]

  13. Dieser Hamed Abdel-Samad geht mir auch gehörig auf den Geist.

    Wenn ich nur an seine Ausfälle bezüglich der Deutschen denke, die ihre Kinder auf konfessionsgebundene Schulen schicken…

    der Typ hat sie nicht mehr alle.

  14. Dieser Hamed Abdel-Samad geht mir auch gehörig auf den Geist.

    Wenn ich nur an seine Ausfälle bezüglich der Deutschen denke, die ihre Kinder auf konfessionsgebundene Schulen schicken…

    der Typ hat sie nicht mehr alle.

    Hatte ich schon vor Monaten geschrieben, als die meisten noch dachten, dass er „koscher“ sei, nur weil er mit Henryk M. Broder auf Deutschlandsafari war (vor kurzem wieder).

    Ich vermute, dass HMB im Umgang mit Hamed Abdel-Samad sein politischer Kompass abhanden gekommen ist. „Huch, Freiheit in Ägypten etc“….

    Hier zwei Beiträge auf Castollux, die ich zu Hamed Abdel-Samad geschrieben hatte, als noch kein Schw*** daran dachte, ihn zu kritisieren, weil er ja ach so eloquent formulieren kann und in allen möglichen Fernsehstudios herumgereicht wurde/wird:

    http://castollux.blogspot.com/2011/04/hamed-abdel-samads-osterlicher-eiertanz.html

    http://castollux.blogspot.com/2011/02/agypten-will-die-seuche-unbedingt.html

    Dass HMB die Ausreißversuche seines Ziehsohns damals unkommentiert stehen ließ, hat mich am meisten enttäuscht. Muss wohl an seiner mehr und mehr aufkeimenden Altersmilde liegen.

    Anders kann ich mir das nicht erklären.

  15. Beer7 schrieb:

    In Deutschland laesst es sich natuerlich entspannter auf das Ergebnis warten als in Israel.

    Besser kann man es nicht formulieren!

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