Anti-israelische Schlagzeile im tagesanzeiger


Romney stützt Israels Angriffslust gegen den Iran titelte der Tagesanzeiger am 29. Juli.

„Angriffslust“ – Offensichtlich brennen wir Israelis geradezu darauf, einen Angriffskrieg vom Zaun zu brechen. Bekanntlich waren ja auch alle israelischen Kriege reine Agressionen, das Land Israel wurde nie angegriffen, nicht wahr? Auch der Iran auessert gegenueber Israel allenfalls voelkerrechtlich legitime Kritik, und alles andere sind Uebersetzungsfehler, nicht wahr?

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6 Antworten

  1. Das wird man wohl noch sagen dürfen! Okay, es sagt zwar so ziemlich jeder, aber egal, Das angebliche Tabu „Israelkritik“ ist gar keins, sondern ganz normaler Mainstream. Wenn jemand im Deutschland mal WIRKLICH mutig und rebellisch sein und ein Tabu brechen will, der soll sich einfach mal an seinem Stammtisch als PRO Israel outem! Und in Deckung gehen… 😀

    Ich spreche aus Erfahrung.

  2. Der Tagi passt in die deutschsprachigen Qualitätsmedien wie ein Fisch ins Wasser. SPIEGEL, Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung sind die Flaggschiffe der Verleumdung. Muss doch in einer in der Schweiz auch so machen, sonst sind die nicht glaubwürdig, oder?

  3. @schnagbeut… dazu brauchst Du nicht an den Stammtisch zu gehen.
    Es reicht eine Veranstaltung eines ganz normalen „Offenen Kreises“ einer Katholischen Pfarrgemeinde.
    Das Pikante: der Vertreter eines NGO berichtete über ein gemeinschaftliches Schulprojekt für palästinensische und israelische Kinder und ich habe es gewagt, den Verleumdungen über Israel zu widersprechen.
    Das Interessante, der Vertreter des NGO, der auch Spenden einsammelte, wusste nicht nach welchem Lehrplan diese Kinder an der Schule unterrichtet werden. Für ihn war es nur wichtig darauf hinzuweisen, dass auf arabisch und hebräisch (ich denke das ivrit gemeint war) unterrichtet wird.
    Gut, ich wurde nicht verprügelt, aber nachdrücklich darum gebeten die Veranstaltung durch meine Fragen nicht zu stören.
    Das ist, denke ich der ganz normale Horror in Deutschland, den Du als Freund Israels einfach aushalten musst.

  4. Ergänzug:
    Gut, ich habe dem Druck nachgegeben und geschwiegen, weil interschwellig schon zu spüren war, dass die meisten anderen Teilnehmer dachten: „Der ist genauso aggressiv wie die Juden.“
    Etwas getröstet wurde ich dadurch, dass hinterher 2 Teilnehmer, 2 von 30, zu mir kamen und mir sagten, dass sie es gut gefunden haben, dass ich mich zu Wort gemeldet hätte. Sie hätten sich dann aber nicht mehr getraut etwas zu sagen.
    Das habe ich wirklich erlebt. In meiner Pfarrgemeinde. Ich bin immer noch erschüttert.
    Dass es schlimm ist wusste ich. Dass es so schlimm ist mit dem Judenhass habe ich nicht geahnt.

  5. […] Mehr… Gefällt mir:Gefällt mirSei der Erste dem dies gefällt. Dieser Beitrag wurde unter Antisemitismus Antizionismus, Dhimmi Medien Schweinepresse, Iran Islamismus Terrorismus Islamo-Faschismus, Israel abgelegt und mit Islamo-Nazis, Mitt Romney, Schweiz, Tagesanzeiger verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. ← Zwei Israelis bei Terrorangriff in Samaria verletzt […]

  6. @Paul
    Ich habe ähnliche Dinge beobachtet. Gerade in der Zeit, als Scharon die „Mauer“ baute – damals war ich noch Student -, warst du schnell unten durch, wenn du NICHT in den Chor der „Israelkritiker“ einstimmtest. Aber auch heute bin ich immer wieder erstaunt, welch peinliche Blüten das antisemitische Ressentiment treibt.

    Es ist mir egal! Ich bin gern ein Freund der Israelis und habe kein Problem damit, mich zu outen. Lasst die Dummen dumm sterben! 😀

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