Der „Friedenspartner“ erhoeht die Forderungen


Waehrend seines Besuches in Ramallah im Maerz diesen Jahres hat Praesdent Obama den laengst nicht mehr demokratisch legitimierten PA Vorsitzenden Mahmud Abbas aufgefordert, ohne Vorbedingungen an den Verhandlungstiech zurueckzukehren.

Hier nach Kraeften abgeschwaecht in BBC, und hier weniger verschaemt in der Times of Israel.

Nach dem ueblichen Prinzip pal. Vorgehensweise, verlangt Abbas daher im Gespraech John Kerry nicht nur  – wie seit 2009 – einen kompletten Baustopp innerhalb aller Siedlungen und in Ostjerusalem, sondern er legt noch darauf:

Abbas verlangte zudem die Freilassung der palästinensischen Häftlinge in israelischen Gefängnissen.

In der NZZ steht nichts davon, aber laut der Jerusalem Post, hat Abbas noch eine dritte Bedingung vorgebracht, bevor er ueberhaupt zu Verhandlungen bereit sei:

that Israel hand control over parts of Area C in the West Bank to his authority.

Man koennte fast den Eindruck bekommen, dass Abbas nach Vorwaenden sucht, ueberhaupt nicht verhandeln zu muessen. Aber das kann nicht sein. Schliesslich wissen wir ja dank Arnold Hottinger, dass Netanyahu das Hindernis fuer den Frieden ist.

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5 Antworten

  1. Voll ins Schwarze! Gut gemacht.

  2. Ja, Dein Eidruck ist sicherlich zutreffend.
    „Man koennte fast den Eindruck bekommen, dass Abbas nach Vorwaenden sucht, ueberhaupt nicht verhandeln zu muessen.“

  3. Abbas kann nicht verhandeln, weil er dann sofort Probleme mit der Hamas bekäme.

    Ich begreife nicht, dass die USA dieses Spiel nicht durchschauen.

    Siedlungen ein Verhandlungshindernis ist ein nicht zu überbietender Schwachsinn. Nein, ich korrigiere, der Kern einer abgefeimten Propagandastrategie.

  4. Oh, ich denke, alle Beteiligten durchschauen das Spiel… darin besteht es ja ! Es geht um Propaganda fürs dumme Volk und das Alibi für die Geldgeber, die diesen Wahnsinn der Araber ja finanzieren. Gut, dass sich Israel weder irritieren noch erpressen lässt!

  5. „Nach dem ueblichen Prinzip pal. Vorgehensweise, verlangt Abbas daher im Gespraech John Kerry nicht nur – wie seit 2009 – einen kompletten Baustopp innerhalb aller Siedlungen und in Ostjerusalem…“
    Falls ich mich richtig erinnere, hat Abbas diese Baustoppforderung von Obama übernommen, der sie nach Amtsantritt in die Welt gesetzt hatte. Ich glaube, davor war von Baustopp keine Rede.
    .
    Wie weit den ‚Palästinensern‘ wirklich an Frieden gelegen ist, kann man anhand der im nachfolgenden Artikel aufgelisteten zehn Punkte feststellen:
    http://frontpagemag.com/2013/dbedein/10-steps-to-assess-palestinian-readiness-for-peace/
    .
    Und wo ich schon dabei bin, siehe vielleicht auch:
    http://frontpagemag.com/2013/ronn-torossian/palestinian-stone-attacks-and-double-standards/
    .

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