NZZ: Joerg Bischoff mit den alten Tricks


Joerg Bischoff ist in diesem Blog bereits fuer die antiisraelischen und antijuedischen Tendenzen in seinen Texten behandelt worden. 

Auch wenn es jetzt um Syrien geht, kann er es nicht lassen.

Nach den Aufstaendischen in Syrien faellt ihm ausschliesslich Israel ein, das „starken Druck“ auf die USA ausuebe.

Fuer mein Teil erinnere ich mich an starken Druck aus Grossbritannien und aus Frankreich. Selbst der US Verteidigungsminister scheint Druck ausueben zu wollen.

Aber das ist nicht relevant, wenn es darum geht, wieder einmal Israel als Kriegstreiber in der Region darzustellen.

Die vorsichtigen Formeln, mit denen Präsident Obama seine Informationen umschrieb, zeigen, dass auch Washington falsche oder falsch interpretierte Berichte fürchtet. 

behauptet Joerg Bischoff. Mir scheint, dass die schwammingen Formulierungen vor allem zeigen, dass die USA nicht das geringste Interesse daran haben, in Syrien einzugreifen. Diese Haltung ist aus meiner Sicht vernuenftig. Das einzige Problem fuer Obama ist, dass er selbst unbedachterweise den Einsatz von chemischen Waffen als „rote Linie“ definiert hat und sich damit selbst eingeengt hat.

Im Nahen Osten macht es sich nicht gut, erst zu drohen und nachher zu kuschen. Obama stellt Theodore Roosevelts Rat „Speak softly and carry a big stick“ auf den Kopf: „Poltere drohend und habe nichts in der Hinterhand.“

In diesem Fall ist die Berichterstattung in der FAZ von deutlich hoeherem Niveau als in der NZZ.

2 Antworten

  1. Liebe Ruth,
    die meisten Schweizerinnen und Schweizer, vor allem wenn sie in den Medien arbeiten, haben zwei Feinde; die Amerikaner und den „kleinen Satan“ Israel.
    Es reicht ein Blick in den Tagesanzeiger oder die NZZ und die dortigen Kommentarspalten.
    Man ist hier auch der Überzeugung die einzige „wirkliche“ Demokratie weltweit zu sein usw.

  2. Reblogged this on World-Media-Watch.

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