„Kushi“ – kein rassistischer Begriff


Yaakov Lozowick erklaert, warum der Rassismusvorwurf an den neugewaehlten ashkenasischen Oberrabbiner falsch ist.

Hier noch etwas mehr Hintergrund:

Die Bezeichung „Neger“ kommt vom lateinischen „niger“ = schwarz und ist offensichtlich beschreibender Natur. Menschen mit hellerer Hautfarbe fanden es vor allem bemerkenswert, dass andere Menschen eine dunklere Hautfarbe hatten.

„Schwarzer“ statt „Neger“ bzw. „Black“ statt „negro“ im Englischen ist nichts weiter als die Uebersetzung des Lateinischen in die eigene Sprache.

Dem gegenueber hat das hebraeische Wort „Kushi“ nichts mit der Farbe schwarz zu tun.

Das Koenigreich Kush gab es, suedlich von Aegypten. Nach dem Namen eines fruehen Koenigs „Kashta“ (= der Kushite) zu schliessen, handelt es sich um den Namen, den sich das Koenigreich selbst verliehen hat.

Dieser Name wurde ins Hebraische uebernommen und pars pro toto fuer Schwarafrikaner verwendet.

Das hebraeische Wort „kushi“ entspricht dem schweizerischen „Schwabe“, mit dem alle Deutschen gemeint sind.

 

 

 

 

Eine Antwort

  1. Zumindest zwischen Rhein und Vogesen hat das Wort Schwob, Schwowe einen negativen Beiklang. Der „Schwoweleffel“ ist ein Vorlegelöffel – den man aber auch dem „Schwob“ zum Essen gibt, weil er ja die „großi Gosch“ hat…
    Ich werde mich hüten, dem Wort „kushi“ eine ähnliche Bedeutung nahezulegen!

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