Sicherheit fuer unsere Zeit


Das Abkommen zwischen Russland und den USA zu Syrien hat es in sich.

Wie John Kerry so schoen anmerkte, kann das Abkommen die Sicherheit in der Welt erhoehen, wenn es voll umgesetzt wird.

Speaking at a joint news conference with his Russian counterpart, Secretary of State John Kerry said that “if fully implemented, this framework can provide greater protection and security to the world.”

Im Abkommen wimmelt es nur so von Loechern. Wenn die USA davon ausgehen, dass Assads Regime chemische Waffen eingesetzt hat, waehrend die Russen nach wie vor behaupten, das seien Aufstaendige gewesen, dann koennen wir ja mal froehlich abwarten, wo und wen die Inspektoren eigentlich inspizieren wollen und wer, wenn ueberhaupt jemand, sie das auch unbehelligt tun laesst.

Russlands Interessen in Syrien sind eindeutig. Die Militaerbasis Tartus ist der einzige Mittelmeerhafen der russischen Kriegsmarine. Diese Basis zu sichern, duerfte eines der Ziele Putins sein. Im groesseren Zusammenhang geht es darum, den US-Einfluss im Nahen Osten zurueckzudraengen und stattdessen Russland als Schutzmacht zu etablieren. Russland betreibt schon lange Machtpolitik via Energie.

Inzwischen hat Gazprom aber an Einfluss verloren und Qatar positioniert sich als alternativer Lieferant fuer Europa, Auf die israelischen Gasfunde will ich hier nicht eingehen. Kurz und gut, Russland muss ein enormes Interesse daran haben, im energiereichen Nahen Osten die Finger am Lenker zu haben. Russische Waffenlieferungen an Iran gehoeren in dieselbe Schublade.

Die Obamaregierung dagegen sieht offensichtlich kaum amerikanische Interessen im Nahen Osten. Durch Fracking wird die USA immer unabhaengiger von den hiesigen Energielieferanten. Die grandiose Strategie mit „moderaten Islamisten“ (wie z.B, der Muslimbruderschaft) zu einem Grand Bargain zu kommen, liegt in Aegypten und Syrien in Scherben, Die traditionellen Verbuendeten hat die USA wiederholt vor den Kopf gestossen, so dass auch sie sich nach anderen Optionen umsehen.

obama-chamberlain

24.09. siehe auch hier: Fears Grow Over Potential Arab Pivots to Russia, China

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Eine Antwort

  1. Hi Ruth. Es gibt jemanden die mit dir Kontakt aufnehmen will ich habe aber deine Mail verlegt. Sie wohnt zurzeit in Beer sheva kannst du mir bitte nochmal deine Mail an folgende Mail schreiben ?
    Mail geschickt
    Danke und chag sameach von noa aus Jerusalem

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